- M -
Linsenkompass, der in der U.S. Army verwendet wurde. Diese
Bezeichnung trifft für zwei verschiedene
Ausführungen
zu. Das ursprungliche (schwere) hier beschriebene Modell wurde in nur
wenigen Einheiten verwndet. Es ist in seinem
Aufbau quasi identisch mit dem
DOLLOND-Kompass,
der in einem Katalog von F. BARKER aus dem Jahr 1926 bereits
beschrieben
wird (Patent 1916).
Das Nachfolgemodell war der Typ M-1950 (Hersteller: s.
Linsenkompass).
Für die
Schulung
der Soldaten verwendete die US-Army eine Broschüre mit einer
Attrappe eines M-1938 Kompasses (spätere Version).


(Kleine Bilder zum
Vergrößern anklicken) |
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Datenblatt
- Durchmesser (Deckel): 54 mm
- Höhe: 35 mm
- Gewicht (leer): 180 g
- Teilung: 6400 Strich, rechtsdrehend
- Außenlackierung: grau, Reste eines
militärgrünen Anstrichs
- Hersteller: ?

|
MAGNAPOLE ist der Name eines von
SHORT
& MASON Ltd (allein) definierten
und vertriebenen Marschkompasses
sowie eines in Zusammenarbeit mit
TAYLOR
produzierten Taschenkompasses.
Steckbrief: Hersteller unbekannt. Die Abkürzungen
MAG. (magnetic?) und TRNG. (training?) ergeben keinen eindeutigen Sinn.
Armeekompass (vermutlich) der indischen Streitkräfte. Das
Originalmodell wurde 1942 entwickelt, als Indien noch Teil des
britischen
Empire war. Es wurde zunächst
1944 als Mk II weiterentwickelt und zu einem unbekannten,
späteren Zeitpunkt modernisiert. Wir präsentieren
alle drei Versionen.
Steckbrief: ehemaliges schweizerisches Unternehmen
(für mehr Informationen
HIER
klicken).
Nicht zu verwechseln mit dem MERIDIAN-Kompassmodell des
früheren deutschen Herstellers WILKIE bzw. von K&R
(siehe Geologenkompasse)

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(Fotos
Jaypee -
Privatsammlung)
|
Modell MK-2002
Datenblatt
- Abmessungen (geöffnet): 85 x 75 x 45 mm
- Gewicht: .. g
- Teilung: 400 Gon (existierte auch mit 360°-Teilung)
Anm.: Dieser Prismenkompass ist quasi identisch mit dem PASTO-Modell
206 S (s. weiter unten) aber er hat ein Metallgehäuse
und keinen Marschrichtungspfeil. Wir
wissen nicht, welches zuerst gebaut wurde. Imitation der
berühmten britischen Mark III-Kompasse.
Die Abk. MK steht hier vermutlich für Marschkompass. |
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(Fotos
Jaypee -
Privatsammlung)
|
Modell-Bezeichnung:
?
Datenblatt
- Abmessungen: .. x .. x .. mm
- Gewicht: .. g
- Teilung: 400 Gon
- Metallspiegel
- Mit Ledertasche wie der Geologenkompass MK-2001 |
Steckbrief : Britisches Kompassmodell (s.
Mark 1, 2 etc.).
Wurde auch insbesondere von der französischen Armee in den
70er-80er J. verwendet (siehe
F.
BARKER & Son).
MODÈLE
1922
Der
Modèle
1922 genannte Kompasstyp wurde im
französischen Heer und in der Gendarmerie als Nachfolger des
boussole directrice genannten
Taschenkompasses kurz nach dem 1.
Welkrieg eingeführt und bis zu dessen Ausmusterung
(Mitte der 50er J.?) eingesetzt. Es gab auch ab 1954 eine
kurzlebige Version mit Flüssigkeitsdämpfung (s.
LEMAIRE weiter oben).
Seine typische
U-Form erinnert zwar an den
berühmten
BÉZARD-Kompass,
durch den er nach dem 2. Weltkrieg ersetzt wurde, aber er bot nicht
dessen Funktionalitäten.
Bild rechts (zum Vergrößern, bitte
anklicken): Auszug aus dem Ausbildungshandbuch für
Infanterie-Unteroffiziere
Manuel
du gradé d'infanterie. die beiden
Ausführungen des
Modèle
1922 mit und ohne Gehäuse.
Der Modèle 1922-Kompass stand Pate bei der
Entwicklung in Polen des unter der Bezeichnung K.M.32 (bzw.
M.K.32, s.o.) bekannten
KULVIEC-Kompass, der zuerst von
GERLACH
und danach von
JEZNACKI
produziert wurde (siehe unter diesen Namen).
Er wurde ebenfalls in Belgien verwendet (Hersteller: DLM) Heer und
Gendarmerie (?) von ... bis ...?
Es hat auch einen anderen ebenfalls
Modèle 1922
genannten Kompass von
der Fa.
DOIGNON
gegeben, der aber ganz anders konzipiert war.
Der
Modèle 1922 Kompass, so wie er in einer
Schulungsdokumentation des
Institut Géographique National (IGN, 1943) beschrieben
wurde. Über dem drehbaren Zifferblatt ist der gleiche schwarze
feststehende Marschrichtungspfeil wie in den Kompasstypen des 1.
Weltkriegs (siehe Taschenkompasse, MORIN und LUFFT).

Datenblatt
- Material: Aluminum
- Abmessungen: 750 x 60 x 17 mm
- Gewicht: 100 g
- Außenmarkierungen:
. Am Deckelgelenk: Mle 1922 + Herstellername + Serien-Nr.
. Am Deckel: MG (Ministère de la Guerre,
Kriegsministerium)
- Anlegekante: 60 mm ohne Ziffern
Hersteller: Demaria-Lapierre, Lemaire, CRC, DLM, SECRETAN usw. |
Ursprüngliche
Militärversion
( DEMARIA-LAPIERRE)
- Teilung: 6400 Strich
- Marschrichtungspfeil
mit radiumhaltiger Farbe im Deckel

 |
Offizielle
Version
(LEMAIRE)
Teilung: 400 Gon

Foto unten: ein früher Bézard-Kompass zum Vergleich
(Armee-Modell 1910)
 |
Collignon-Houlliot
ließ
dieses Muster bereits in den 1930er J. schützen. Diese zivilen
Versionen hatten zuerst ein Gehäuse aus Bakelit. Die
Teilung
war einheitlich eine 400 Gon-Teilung, aber dafür gab es eine
Umrechnungstabelle. Diese war beim Transport in einem Schlitz zwischen
der Kompassdose und dem durchsichtigen Gehäuseboden
untergebracht (siehe unten, Skalen D, G und M). Das Design der
Kompassrose
wurde auch bei einem Taschenkompass
der Fa. LUFFT (Nr. 1950) verwendet.
 |
Version
mit Spiegel im Deckel (Modell 851) und
Edelstahl-Tabelle. Gehäuse aus Bakelit, (ca. 1930)
Hersteller: Collignon-Houlliot
 |
Pfadfinder-Version
mit Aluminium-Tabelle. Gehäuse: Kralastic (gegen statische
Aufladung behandelter Kunststoff)
Modell 850 - ab 1950)
 |

Steckbrief - MOM (
Magyar
Optikai Művek,
Ungarische Optische Werke) war eine ungarische Firma.
(1876 von Nándor Süss (1848-1921) in
der Universität von Koloszvár, 8
Mozsár-Str. gegründet und zuerst
Süss
Precíziós Mechanikai
Intézet
- Süss Institut für Präzisionsmechanik
genannt). Die Fa.
zog um 1900 nach 9 Alkotás-Str. Der Firmenname
wurde 1939
in MOM geändert. MOMs Aktivität endete 1995. Ihr Logo
setzte
sich zusammen aus den drei Buchstaben MOM in einer kreisrunden
Kartusche. Während der kommunistischen Ära
hieß sie "Werk Nr. 41". Nur die Zahl 41 war an der Unterseite
anstelle des Logos geprägt.
Diese Kompasse sind quasi identisch mit dem Vorbild
BÉZARD
aber etwas
größer geraten. Dieses Phänomen findet sich
auch beim französischen Modèle 1922 und den
polnischen Kompassen K.M. 32.
Wir zeigen hier zwei Versionen: die ältere aus
vorkommunistischer Zeit (s. Einzelheiten in den
Datenblättern), hatte eine Kapsel und einen Deckel aus
Messing. Die jüngere ist wesentlich leichter: Kapsel und
Deckel sind aus Aluminium. Die Form und das Material des Tragrings sind
ebenfalls verschieden. In beiden war die Magnetnadel
flüssigkeitsgedämpft. Das Instrument wurde ebenso wie
der
Bezard UBK zusammen mit einem 10 cm Lineal verwendet. Manche Versionen
hatten einen ovalen, andere einen kreisrunden Spiegel, der an der
Außenseite zwecks Sichtschutz auch grün gestrichen
war
(Foto: bitte
HIER
klicken). Der jüngere Kompasstyp soll auch von den
Nordvietnamesischen
Truppen in den Unabhängigkeitskriegen (gegen Frankreich zuerst
und die USA zuletzt) verwendet worden sein. Wenn dies stimmen sollte,
war es wohl ein Geschenk des sozialistischen Bruderstaates trotz der
unterschiedlichen Sprache der Himmelsrichtungen (siehe VERSCHIEDENES)
und des Wortes IRÁNY für DIRECTION.
MOM baute auch eine Kopie des Modells Mark III von F. Barker (s. Ted
BRINK's website www.CollectingMilitaryCompasses.tk).
Älterer westlicher Typ (vor
1949 gebaut)
 |
Teilkreis mit 6400 Strich
linksdrehend

Nord (É) steht bei 3200 Strich wie bei älteren
Bézard-Modellen
(Ende 1920er/
frühe 1930er J.) |
Das alte Wappen Ungarns
(Kossuth-Typ) auf der Ledertragetasche
(Zum Vergrößern,
Bild anklicken)

Logo der Fa. MOM:

|
Datenblatt
- Abmessungen: 80 x 70 x 20 mm
- Teilung: 6400 Strich, linksdrehend, Nord bei 3200 Strich
- Durchmesser: 55 mm
- Gewicht: 285 g
- Anlegekante (Lineal): 50 mm
- Beschriftung des Glases:
39 M. TÁJOLÓ (Kompass)
- Beschriftung des Deckels: IRÁNY (Direction/Richtung)
- Werkstoffe:
. Gehäuse: Bakelit, grünlich
. Deckel: Messing
. Tragring: Nickel (rund)
- Beschriftung auf der Gehäuse-Unterseite:
. MOM
. Serien-Nr.: 8372 |
Deckel - IRÁNY bedeutet
DIRECTION auf Ungarisch
|
Teilkreis mit der typischen Teilung
6000 Strich rechtsdrehend der Truppen des Warschauer Paktes
(gefertigt nach 1949)
 |
Vergleich der Tragringe
(links: das ältere Modell,
rechts: das jüngere Modell

|
Datenblatt
Abmessungen: dto.
- Teilung: 6000 Strich, rechtsdrehend, Nord gegen Null
- Gewicht: 150 g
- Material:
. Gehäuse: Bakelit, braun-rot
. Deckel: Aluminium
. Tragring: Aluminium (teilw. oval)
- Beschriftung an der Gehäuse-Rückseite:
. 41 (Bezeichnung des Hersteller-Werkes)
. Serien-Nr.: 954557
- Im Gegensatz zum Bézard-Kompass : kein
Papierpfeil im Deckel mehr. |
Steckbrief: Die Fa. S. Mordan
& Co hat hauptsächlich Kompasse nach dem
Verner-Muster
während des 1. Weltkrieges produziert.
Das hier gezeigte Instrument ist ein
Spiegel-Kompass, der
Merkmale anderer für das US Corps of Engineers durch
Cruchon & Emons bzw. PLAN gefertigten Kompasse
bezitzt.
Zu VERNER Mk VII und VIII: siehe
French
Limited (F-L) und
Ed.
KOEHN.

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |
 |
 |
Datenblatt
- Durchmesser: 54 mm
- Höhe: 21 mm
- Gewicht: 150 gr
- Zifferblattmaterial: Glimmer, transparent
- Innerer Anstrich: Radium
- Datum: 1915 |
Steckbrief: ehemaliges französisches
Unternehmen (Verkäufer - für mehr Informationen
HIER
klicken).
Siehe auch Geologenkompasse sowie Taschenkompasse.
MORIN vertrieb ab den 30er bis in die
60er Jahre
eine zivile Version des Modèle 1922 (s.
weiter oben). MORIN schaffte es, seinen Namen in der
größten
französischen Enzyklopädie drucken zu lassen...
(Grand
Larousse Encyclopédique, Ausg. 1968)
 |
Der auch boussole
directrice genannte Kompass aus 30er J. (Bild rechts) wurde
in diesem Museum
wegen seiner Form in der Kategorie Taschenkompasse
beschrieben, obwohl er von
der Funktion her schon als Marschkompass einzustufen ist.
Außerdem weist er Ähnlichkeiten mit anderen
Erzeugnissen auf (vgl. LUFFT, BUSCH usw.). |

MORIN-Katalog, ca. 1930 |
- N -
Steckbrief: Ehem. britisches Unternehmen (für mehr
Details
HIER
klicken). Siehe auch Taschenkompasse.
Allem Anschein nach handelt es sich hier um
den ältesten bekannten
Prismen-Marschkompass
gemäß dem
Verner's pattern.
Es trägt die Bezeichnung
Mark
IV und die rotierende Karte aus Perlmutt weist eine einzige
Reihe von Zahlen auf.
Zum
Vergrößern, Bilder anklicken.
(Fotos Steven Wiggins)
|

 |
Datenblatt
- Material: Messing, Permutt
- Teilung: 360 deg.
- Abmessungen (Durchm. x Höhe): 53 x 16mm
- Gewicht: 130 g
- Markierungen: Herstellername am Rande des Deckels, Ser.-Nr.
160
auf dem Prismenschutzblech sowie die Ziffern IV und 46 an
der Unterseite neben dem dreizackigen Symbol der British Army.
|
Albert NIEDERMANN war ein schweizerischer Erfinder. Er
ließ sich mehrere Systeme patentieren, wovon zwei von
BÜCHI in Serie gefertigt wurden (siehe oben und in der
Kategorie Geologenkompasse). Manche seiner Erfindungen scheinen niemals
produziert worden zu sein.
Zum
Vergrößern, Bilder Anklicken
Patent Nr.
234145 (1944)
 |
Patent Nr.
376280 (1959)
 |
 |
Steckbrief: NIFE war ein schwedisches Unternehmen, das
Nickel-Eisen-Batterien baute. Der Name setzt sich aus den
entsprechenden chemischen Zeichen Ni-Fe zusammen (siehe Geschichte auf
der website
NIFE).
Dieser Kompass-Typ wurde von SILVA nachgebaut. Er war eines der ersten
mit Flüssigkeitsdämpfung.
 |
 |
Datenblatt
- Gehäuse aus Bakelit und Edelstahl mit Lederband
- Zeiger: Flüssigkeitsgedämpft
- Teilung: 6400 Strich, rechtsdrehend
An der Unterseite sind kleine Bohrungen kreuzförmig angeordnet
- Abmessungen: 70 x 68 x 20 mm
- Gewicht: 210 g
- Der Name NIFE sowie das Wort Patent sind im Deckel erhaben
geprägt (ein Strich als Visierlinie, kein Spiegel). |
- O -
ORION
ORION ist der Modellname eines Kompasses (siehe KRÖPLIN).
- P -
Steckbrief: Ehemaliges deutsches Unternehmen (für
mehr Information
HIER
klicken).
PASTO produzierte zuerst KÜHRTs einziges Modell aber etwas
kleiner und mit vielen kleinen Detailänderungen. PASTO baute
auch den typischen Wehrmacht-Landserkompasse in verschiedenen
Ausführungen nach. Ein Katalog nennt acht verschiedene.
Zuletzt kam der Prismatik-Kompass 206 S.
Steckbrief - PLAN Ltd war ein schweizerischer Hersteller
aus Neuchâtel. Vor dem 1. Weltkrieg baute PLAN
(vermutlich
für die Schweizer Armee) den nachstehend abgebildeten Kompas.
Dieser zeichnet sich aus durch die doppelte 3200-Strich-Teilung, (d.h.
zus. 6400), die auch am alten
BÜCHI-Sitometer
beobachtet werden kann
.
Modell
ca. 1910 ?

(Bild anklicken: Detailansicht des Zifferblatts) |

Seitenansicht geschlossen
Der Firmenname ist auf dem
Anlenkbeschlag geprägt (s. Bild r.)
(Fotos o. und r.
: Ralf Wittinghofer)
|
Datenblatt
- Durchmesser: 55 mm
- Höhe: 17 mm
- Gewicht: 100 g
- Teilung: 2 x 3200 Strich
 |
PLAN baute auch
Spiegelkompasse
für das U.S. Corps of Engineers während des 1.
Weltkriegs produzierte. Das gleiche Modell wurde auch von
Cruchon & Emons
hergestellt.
Spiegelkompass
1. Weltkrieg
 |
 |

Der Spiegel war ein auf Hochglanz polierter Bereich des Messingdeckels. |
Datenblatt
- Durchmesser: 54 mm
- Höhe: 18 mm
- Gewicht: 150 g
 |
Der Prismen-Kompass wurde von Henry Kater 1811 erfunden und im Jahre
darauf von C. A.
Schmalkalder
verbessert und patentiert. Einer der bekanntesten Prismenkompasse war
der am Anfang des 20. Jh. von den britischen Streitkräften
eingesetzte
VERNER-Modell.
Prismenkompasse weisen ebenso wie die
Spiegelkompasse
eine doppelte Beschriftung der Kompassrose auf: die eine kann mit
bloßem Auge gelesen werden, während die andere in
Spiegelschrift gedruckt ist und durch das Prisma (mit viel
höheren Genauigkeit) gelesen wird. Das Prisma ist in der
Höhe verstellbar, um die Anpassung an die jeweilige
Sehschärfe des Benutzers zu ermöglichen. An den
meisten Modellen wird das Prisma nach vorn bzw. nach hinten um 180 Grad
hoch und herunter umgeklappt. Es gibt allerdings auch ein deutsches
Modell aus dem 2. Weltkrieg, an dem das Prisma seitlich um 90 Grad
geklappt wird
(siehe Armbandkompasse, Buchstabe N: unbekannte
deutsche Kompasse).
Die sehr schmale Visierlinie im Deckelfenster gesehen über dem
vergrößerten Abbild der Kompassrose
ermöglicht eine hohe Ablesegenauigkeit.
Wie beim
Peigné-Kompasssystem und den
CRUCHON & EMONS sowie PLAN Kompass typen kann die
Pendelbewegung der Kompassrose mittels einer kleinen Bremse schneller
zum Stillstand gebracht werden.
Mit einem Prismenkompass können einerseits:
- die Landschaft bzw. das Ziel durch ein Visier (hier ein Glasfenster
mit Visierlinie im Deckel) sowie andererseits
- die Winkelwerte der Kompassrose durch die dem Auge anpassbaren Optik
betrachtet werden. |

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
Die Ablesegenauigkeit beträgt hier etwa 1/3 Grad. |
Bedienungshandbuch für
Prismenkompasse (1917)
(Fotokopien der
französischen Originalfassung oder der
erweiterten englischen Übersetzung können bestellt
werden). |
Andere Prismenkompasse in diesem Museum:
- Armbandkompasse:
Creagh
Osborne
- Geologenkompasse:
F.
Barker,
Hutchinson,
Th.
Jones,
K&R,
Lawes Rabjohns,
M1918,
Wichmann,
Wilkie ...
- Marschkompasse:
F. Barker,
F-L (French Ltd.),
Ed. Koehn,
PASTO,
Stanley,
T.G. Co. Ltd London...
- Q -
- R -
Dieser in einem Holzgehäuse eingebaute Kompass ähnelt
dem Modèle 1922. Er ist mit den Worten "RADIO MILre"
(militaire) gekennzeichnet.
Wir vermuten, dass er zur Ausrichtung eines Richtfunkgeräts
eingesetzt wurde.
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Datenblatt
- Abmessungen: 148 x 50 x 15 mm
- Gewicht: 135 g
- Teilung: 360° |
Steckbrief: RECORD war ein schweizerischer Uhrenhersteller,
der in den 30er Jahren einen sehr ungewöhnlichen
Marschkompasstyp entwickelt hatte. Sehr wenige Exemplare davon sind
erhalten (für mehr Informationen
HIER
klicken).

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Bedienungsanweisung in franz. Sprache
(Kopien
erhältlich)
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ARMEE-MARSCH-VISIER-KOMPASS
Datenblatt
- Material: Aluminium-Gehäuse (deutsche Version) bzw.
Edelstahl (Export. Version)
- Abmessungen: 148 x 50 x 15 mm
- Gewicht: 135 g (Alu.) / 250 g (Edelstahl)
- Höhe, Spiegel aufgerichtet: 75 mm-
- Lineal an der rechten Seite: 120 mm
- Ein Leuchtpunkt auf der Lünette ermöglichte das
Feststellen eines Peilwinkels. Himmelsrichtungen auf Deutsch bzw.
Französisch.
Visierlinie in roter Farbe auf einer Glassplatte, die über dem
Kompass liegt. Die beiden Deckelhälften haben innen je einen
Spiegel. Sie rasten jeweils bei 90° und 45° ein.
- Die Bezeichnung "Armee-Marsch... usw." ist auf
dem Gehäuse der Exportversion ist nicht eingraviert. |
Steckbrief: ehemaliges schweizerisches Unternehmen
(für mehr Informationen
HIER
klicken).

Das ursprüngliche DP-Modell
Dieses Exponat ist ein sehr seltenes Exemplar: anhand seiner Serien-Nr.
(01377) kann man es auf das erste Produktionsjahr (1942) datieren.

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Anpeilen (Bild
anklicken um den Kompass von vorne zu sehen)

Modell DP5 des österreichischen BUNDESHEERES (nicht mit der
deutschen BUNDESWEHR zu verwechseln)
Rechts unter dem Wappen Österreichs: BH 20

(Zum Vergrößern,
Bild anklicken) |
Datenblatt
- Material: Aluminium
- Abmessungen: 65 x 46 x 19 mm
- Gewicht: 100 g
Serien-Nr./Herstellungsjahre:
Nr. 00001 - 07221 = 1942
Nr. 07222 - 17383 = 1943
Nr. 17384 - 38241 = 1944
Diesem Grundmodell folgte der DP5, der bis 1980 von den
eidgenössischen Streitkräften verwendet wurde. Es
wurde durch das Modell DP6 ersetzt, das bis heute im Einsatz ist.

Abb. aus dem Patent (US-Ausg. 1954) |
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MODELL
DS56
Datenblatt
- Abmessungen: 100 x 65 x 18 mm
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