MARSCHKOMPASSE (Forts.)

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- M -

M-1938

Linsenkompass, der in der U.S. Army verwendet wurde. Diese Bezeichnung trifft für zwei verschiedene Ausführungen zu. Das ursprungliche, schwere, hier beschriebene Modell wurde in nur wenigen Einheiten verwendet. Es ist in seinem Aufbau quasi identisch mit dem DOLLOND-Kompass, der in einem Katalog von F. BARKER aus dem Jahr 1926 bereits beschrieben wird (patentiert 1916).
Das Nachfolgemodell war der Typ M-1950 (s. Linsenkompass).
Für die Schulung der Soldaten verwendete die US-Army eine Broschüre mit einer Attrappe eines M-1938 Kompasses (spätere Version).





(Kleine Bilder zum Vergrößern anklicken)
Datenblatt
- Durchmesser (Deckel): 54 mm
- Höhe: 35 mm
- Gewicht (leer): 180 g
- Teilung: 6400 Strich, rechtsdrehend
- Außenlackierung: grau, Reste eines militärgrünen Anstrichs
- Hersteller: Einige Exemplare sind signiert von AINSWORTH



Die Gebrauchsanweisung kann in der Boutique bestellt werden.

MAGNAPOLE

MAGNAPOLE ist der Name eines von SHORT & MASON Ltd (allein) definierten und vertriebenen Marschkompasses sowie eines in Zusammenarbeit mit TAYLOR produzierten Taschenkompasses.
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MAG. TRNG.

Steckbrief: Hersteller unbekannt. Die Abkürzungen MAG. (magnetic?) und TRNG. (training?) ergeben keinen eindeutigen Sinn.
Armeekompass (vermutlich) der indischen Streitkräfte. Das Originalmodell wurde 1942 entwickelt, als Indien noch Teil des britischen Empire war. Es wurde zunächst 1944 als Mk II weiterentwickelt und zu einem unbekannten, späteren Zeitpunkt modernisiert. Wir präsentieren alle drei Versionen.

Der Marschrichtungsring war durch eine Drahtfeder gesichert. Er  konnte mittels zweier auf der OST-WEST-Achse (90 - 270 Grad) befindlichen Laschen eingestellt werden.



Ansicht der Kompassrose durch das Seitenfenster: an jedem Ende der vertikalen Visierhilfslinie ist ein Dreieck aus radiumhaltigem Lack angebracht.

 

Die gegenüberliegende Seite des Gehäuses weist eine weiße Linie in der Verlängerung der Visierkerbe auf.




Es gab Markierungen aus radiumhaltigem Lack an der innenseite des Marschrichtungsrings (bei 360 Grad) und auf der schwarzen Visierhilfslinie auf der Plexiglas- Scheibe zwischen den beiden Visierkerben des Gehäuses.
Originalmodell - 1942, S/Nr. 6529

Datenblatt

- Durchmesser: 60 mm
- Höhe: 25 mm
- Gewicht: 100 g
- Die Rose war im Ruhezustand durch eine Feder nach oben gedrückt. Gelöst wurde sie mittels eines an der Gehäuseunterseite befindlichen Druckstiftes.
- Teilung: 360 Grad (Kompassrose und Marschrichtungsring)
- Anpeilen: über zwei Einkerbungen im Gehäuse
- Nordmarkierung der Kompassrose: Raute aus radiumhaltigem Lack
- Markierung an der Unterseite: Dreizack der British Army ("crow foot"), ein grosses 'I' (für Indien) sowie die Abk. "R.P.A." (?)
- Material: Messing, schwarz lackiert

Detailansicht der Kompassrose:


Beim Mk II-Modell war der Marschrichtungsring durch einen festsitzenden Ring mit Presspassung gesichert. Die beiden Laschen waren durch zwei Erhebungen ersetzt worden.


Die Original Kompassrose gab es auch mit vier Löchern. Dadurch war die Stellung der Rose durch den Kontrast mit dem hellen und selbstleuchtenden Innenanstrich (s. weiter u.) besser zu erkennen.


(Fotos Chris Stedman)
Modell F 06/89 - Mk II 1944
Datenblatt

- Durchmesser: 60 mm
- Höhe: 25 mm
- Gewicht: 105 gr
- Teilung: 360 Grad (Kompassrose und Teilkreis)
- Markierungen: Dreizack der British Army ("Krähenfuß") über dem Buchstaben 'I' (für India?), Abk. "M.I.O." (?)
- Datum am Gehäuseboden: 1944
- Material: Messing, Spuren schwarzer Farbe

Modernisierte Version
Die neue Kompassrose ist flach, das dadurch überflüssig gewordene Seitenfenster wurde mit einer verschraubten Blindplatte verschlossen.





Modell ME 502 - Mk II

In diese neuere Version wurde ein nicht verstellbarer Teilkreis über dem alten gelegt, so dass ein Peil- oder ein Marschwinkel nicht mehr eingestellt werden konnte.

Datenblatt
- Abm. und Gew.: s. o.
- Das Datum (1944) hat bei diesen Kompassversionen keine Bedeutung mehr.
- Teilung: 360° und 6400 Strich auf der Kompassrose, 360° auf dem Teilkreis
Blick in das Innere:
- weiße selbstleuchtende radiumhaltige Farbe
- die Nadel wird mittels eines seitlichen Druckknopfes (über einen angelenkten Hebel und eine Blattfeder) angehoben. Der Druckknopf ist an der Seite des Kompassgehäuses (Bilder links) zu sehen.

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MEOPTA

Steckbrief: Tschechoslowakisches Unternehmen, das in den 30er-40er Jahren einen Kompass vom Typ Bézard produzierte. Vergl. mit dem baugleichen Kompass mit dem Herstellerlogo von ŠP, der möglicherweise von MEOPTA übernommen wurde.
Anscheinend besteht der einzige Unterschied in der Ausführung des Marschrichtungspfeils, der beim MEOPTA-Modell erhaben ist (tiefgezogen) und beim Vorgängermodell aus zwei Abziehbildern (je eines innen und außen) bestand. MEOPTAs geheimes Herstellercode während der kommunistischen Ära war xbk (Exponat in der Kategorie Geologen und Artilleriekompasse).


Das Logo des Herstellers

Der tiefgezogene Marschrichtungspfeil auf dem Deckel

Datenblatt
- Teilung: 360 Grad, rechtsdrehend
- Anlegekante: 50 mm
- Gewicht: 70 g
- Der Spiegel kann mittels eines ausgestanzten Federblatts in einem Winkel von 45 Grad arretiert werden..
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MERIDIAN

Steckbrief: ehemaliges schweizerisches Unternehmen (für mehr Informationen HIER klicken).
Nicht zu verwechseln mit dem MERIDIAN-Kompassmodell des früheren deutschen Herstellers WILKIE bzw. von K&R (siehe Geologenkompasse).




Die Kompassdose wird mittels einer seitl. Einfüllöffnung gefüllt. Der Boden ist wie eine Barometerdose gewellt, um Druck- und Temperaturschwankungen auszugleichen.
Datenblatt
- Abmessungen: 60 x 52 x 17 mm
- Gewicht: 135 g
- Teilung: 360°
- Metallspiegel: rund mit zwei Leuchtmarkierungen
- Mit Ledertasche
- Markierungen (rückseitig):
Serien-Nr. 94 und MERIDIAN
- Anpassung der Missweisung durch Verdrehen einer Glasscheibe mit roten Strichen




Modell MK-2002
Die Abk. MK steht hier vermutlich für Marschkompass.

(Fotos Jaypee - Privatsammlung -
Zum Vergrößern, Bild anklicken
)

Datenblatt
- Durchmesser: 50 mm
- Höhe: 20 mm
- Gewicht: 120 g
- Kapsel: Kunststoff, weicher Boden
- Teilung: 400 Gon (existierte auch mit 360°-Teilung)
- Farbe: Schwarz oder Militärgrün

Anm.: Dieser Prismenkompass ist quasi identisch mit dem PASTO-Modell 206 S (s. weiter unten) aber er hat ein Metallgehäuse und keinen Marschrichtungspfeil. Wir wissen nicht, welches zuerst gebaut wurde. Imitation der berühmten britischen Mark III-Kompasse.

Modell Nr.







Logo: auf manchen Kompassen steht
PERY - SUISSE (Bild rechts)
(Fotos Jaypee - Privatsammlung)
Datenblatt
- Abmessungen: .. x .. x .. mm
- Gewicht: .. g
- Teilung: 400 Gon
- Kapsel: Kunststoff, weicher Boden
- Metallspiegel: quadratisch, keine Visierhilfe
- Mit Ledertasche wie der Geologenkompass MK-2001


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Mk 1 (Mark 1)

Steckbrief : Britisches Kompassmodell (s. Mark 1, 2 etc.). Wurde auch insbesondere von der französischen Armee in den 70er-80er J. verwendet (siehe F. BARKER & Son).

MODÈLE 1922

Der Modèle 1922 genannte Kompasstyp wurde im französischen Heer und in der Gendarmerie als Nachfolger des boussole directrice genannten Taschenkompasses kurz nach dem 1. Welkrieg eingeführt und bis zu dessen Ausmusterung (Mitte der 50er J.?) eingesetzt. Es gab auch ab 1954 eine kurzlebige Version mit Flüssigkeitsdämpfung (s. LEMAIRE).
Seine typische U-Form erinnert zwar an den berühmten BÉZARD-Kompass, durch den er nach dem 2. Weltkrieg ersetzt wurde, aber er bot nicht dessen Funktionalitäten.
Bild rechts (zum Vergrößern, bitte anklicken): Auszug aus dem Ausbildungshandbuch für Infanterie-Unteroffiziere Manuel du gradé d'infanterie. die beiden Ausführungen des Modèle 1922 mit und ohne Gehäuse.
Der Modèle 1922-Kompass stand Pate bei der Entwicklung in Polen des unter der Bezeichnung K.M.32 (bzw. M.K.32, s.o.) bekannten KULVIEC-Kompass, der zuerst von GERLACH und danach von JEZNACKI produziert wurde (siehe unter diesen Namen).
Er wurde ebenfalls in Belgien verwendet (Hersteller: DLM) Heer und Gendarmerie (?) von ... bis ...?
Es hat auch einen anderen ebenfalls Modèle 1922 genannten Kompass von der Fa. DOIGNON gegeben, der aber ganz anders konzipiert war.

Der Modèle 1922 Kompass, so wie er in einer Schulungsdokumentation des
Institut Géographique National (IGN, 1943) beschrieben wurde. Über dem drehbaren Zifferblatt ist der gleiche schwarze feststehende Marschrichtungspfeil wie in den Kompasstypen des 1. Weltkriegs (siehe Taschenkompasse, MORIN und LUFFT).


Datenblatt
- Material: Aluminum
- Abmessungen: 750 x 60 x 17 mm
- Gewicht: 100 g
- Außenmarkierungen:
. Am Deckelgelenk: Mle 1922 + Herstellername + Serien-Nr.
. Am Deckel: MG (Ministère de la Guerre, Kriegsministerium)
- Anlegekante: 60 mm ohne Ziffern
Hersteller: Demaria-Lapierre, Lemaire, CRC, DLM, SECRETAN, Sté des Lunetiers (S-L) usw.
Ursprüngliche Militärversion
(DEMARIA-LAPIERRE)
- Teilung: 6400 Strich
- Marschrichtungspfeil mit radiumhaltiger Farbe im Deckel


Offizielle Version von LEMAIRE
(Teilung: 400 Gon - s.a. die Versionen mit Flüssigkeitsdämpfung bzw. mit hängendem Spiegel, die dieser Hersteller 1954 patentieren ließ)



Foto unten: ein früher Bézard-Kompass zum Vergleich (Armee-Modell 1910)
Modell 751 (1933/1940).
Version mit Spiegel im Deckel und Tabelle aus vernickeltem Messing.
- Gehäuse: Bakelit.
- Durchsichtige Bodenplatte: Rhodoid
Dieses Muster wurde 1933 von Charles Collignon angemeldet und ges. geschützt (s. Prototyp rechts).
Hersteller: Houlliot



Die Kompasskapsel ohne Gehäuse wurde auch als Taschenkompass gebaut und exportiert (s. LUFFT Nr. 1950).
Modell 850 (1950er/60er J.)
Version mit Aluminium-Tabelle.
-Gehäuse: Kralastic (gegen statische Aufladung behandelter Kunststoff)
Herst.: Collignon-Houlliot



Existierte ebenfalls als
 Armeemodell mit Strichteilung.
Die Teilung war 400 Gon, 360° oder 6400 Strich je nach Wunsch des Kunden, aber dafür gab es eine Umrechnungstabelle. Diese war beim Transport in einem Schlitz zwischen der Kompassdose und dem durchsichtigen Gehäuseboden untergebracht (siehe unten, Skalen D, G und M). 



Modell 750 (Prototyp, 1933) :


 
Foto M. Collignon

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MOM (IRANY)

Steckbrief - MOM (Magyar Optikai Művek, Ungarische Optische Werke) war eine ungarische Firma.
(1876 von Süss Nándor (1848-1921) in der Universität von Kolozsvár, 8 Mozsár-Str. gegründet und zuerst Süss Precíziós Mechanikai Intézet - Süss Institut für Präzisionsmechanik genannt). Die Fa. zog um 1900 nach 9 Alkotás-Str. Der Firmenname wurde 1939 in MOM geändert. MOMs Aktivität endete 1995. Ihr Logo setzte sich zusammen aus den drei Buchstaben MOM in einer kreisrunden Kartusche. Während der kommunistischen Ära hieß sie "Werk Nr. 41". Nur die Zahl 41 war an der Unterseite anstelle des Logos geprägt.
Diese Kompasse sind quasi identisch mit dem Vorbild BÉZARD aber etwas größer geraten.
Dieses Phänomen findet sich auch beim französischen Modèle 1922 und den polnischen Kompassen K.M. 32. Wir zeigen hier zwei Versionen: die ältere aus vorkommunistischer Zeit (s. Einzelheiten in den Datenblättern), hatte eine Kapsel und einen Deckel aus Messing. Die jüngere ist wesentlich leichter: Kapsel und Deckel sind aus Aluminium. Die Form und das Material des Tragrings sind ebenfalls verschieden. In beiden war die Magnetnadel flüssigkeitsgedämpft. Das Instrument wurde ebenso wie der Bezard UBK zusammen mit einem 10 cm Lineal verwendet. Manche Versionen hatten einen ovalen, andere einen kreisrunden Spiegel, der an der Außenseite zwecks Sichtschutz auch grün gestrichen war (Foto: bitte HIER klicken). Der jüngere Kompasstyp soll auch von den nordvietnamesischen Truppen in den Unabhängigkeitskriegen (gegen Frankreich zuerst und die USA zuletzt) verwendet worden sein. Wenn dies stimmen sollte, war es wohl ein Geschenk des sozialistischen Bruderstaates trotz der unterschiedlichen Sprache der Himmelsrichtungen (siehe VERSCHIEDENES) und des Wortes IRÁNY für DIRECTION/RICHTUNG. Anscheinend hat MOM lediglich die große Militärversion gefertigt. Die mit LUFFTs "Kleinem Modell I (ohne Spiegel) " identische Version wurde von GAMMA gefertigt.

MOM baute auch eine Kopie des Modells Mark III von F. Barker (s. www.CollectingMilitaryCompasses.tk).

Ursprüngliches Modell mit der Bézard-typischen Magnetnadel (1930 gebaut)


Herstellername und Logo von Süss Nándor R. T. Budapest:



Fotos oben: A. Havasi
Zum Vergrößern, Bilder anklicken
Teilkreis mit 6400 Strich linksdrehend



Nord (É) steht bei 3200 Strich wie bei älteren Bézard- Modellen

(Version 1939)
Das alte Wappen Ungarns (Kossuth-Typ) auf der Ledertragetasche
(Zum Vergrößern, Bild anklicken)



Logo der Fa. MOM:


Datenblatt MOM-Modell 1939
- Abmessungen: 80 x 70 x 20 mm
- Teilung: 6400 Strich, linksdrehend, Null bei Süden
- Durchmesser: 55 mm
- Gewicht: 285 g
- Anlegekante (Lineal): 50 mm
- Beschriftung des Glases:
39 M. TÁJOLÓ (Kompass)
- Beschriftung des Deckels: IRÁNY (Direction/Richtung)
- Werkstoffe:
. Gehäuse: Bakelit, grünlich
. Deckel: Messing
. Tragring: Nickel (rund)
- Beschriftung auf der Gehäuse-Unterseite:
. MOM
. Serien-Nr.: 8372
Deckel - IRÁNY bedeutet DIRECTION auf Ungarisch

Teilkreis mit der typischen Teilung des Warschauer Paktes: 6000 Strich rechtsdrehend
(2. Version: 1949er Definition)

Vergleich der Tragringe
(links: das ältere Modell,
rechts: das jüngere Modell


Datenblatt
Abmessungen: dto.
- Teilung: 6000 Strich, rechtsdrehend, Nord gegen Null
- Gewicht: 150 g
- Material:
. Gehäuse: Bakelit, braun-rot
. Deckel: Aluminium
. Tragring: Aluminium (teilw. oval)
- Beschriftung an der Gehäuse-Rückseite:
. 41 (Bezeichnung des Hersteller-Werkes)
. Serien-Nr.: 954557
- Im Gegensatz zum Bézard-Kompass : kein  Papierpfeil im Deckel mehr.
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MORDAN

Steckbrief: Die Fa. S. Mordan & Co hat hauptsächlich Kompasse nach dem Verner-Muster während des 1. Weltkrieges produziert.
Das hier gezeigte Instrument ist ein Spiegel-Kompass, der Merkmale anderer für das US Corps of Engineers durch Cruchon & Emons bzw.  PLAN gefertigten Kompasse bezitzt.
Zu  VERNER Mk VII und VIII: siehe French Limited (F-L) und Ed. KOEHN.



(Zum Vergrößern, Bild anklicken)
Datenblatt
- Durchmesser: 54 mm
- Höhe: 21 mm
- Gewicht: 150 gr
- Zifferblattmaterial: Glimmer, transparent
- Innerer Anstrich: Radium
- Datum: 1915
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MORIN

Steckbrief: ehemaliges französisches Unternehmen (Verkäufer - für mehr Informationen HIER klicken).
Siehe auch Geologenkompasse sowie Taschenkompasse.

MORIN vertrieb in den 60er Jahren eine (von Collignon gefertigten) zivile Weiterentwicklung des Modèle 1922 (s. weiter oben). MORIN schaffte es, seinen Namen in der größten französischen Enzyklopädie drucken zu lassen... (Bild u.: Grand Larousse Encyclopédique, Ausg. 1968)

Der auch boussole directrice genannte Kompass (s. Bild rechts, Katalog 1930er J. (Bild rechts) wurde in diesem Museum wegen seiner Form in der Kategorie Taschenkompasse beschrieben, obwohl er von der Funktion her schon als Marschkompass einzustufen ist. Außerdem weist er Ähnlichkeiten mit anderen Erzeugnissen auf (vgl. LUFFT, BUSCH usw.).

MORIN-Katalog, ca. 1930
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- N -

NEWTON & Co.

Steckbrief: Ehem. britisches Unternehmen (für mehr Details HIER klicken). Siehe auch Taschenkompasse.
Allem Anschein nach handelt es sich hier um den ältesten bekannten Prismen-Marschkompass gemäß dem Verner's pattern.
Es trägt die Bezeichnung Mark IV und die rotierende Karte aus Perlmutt weist eine einzige Reihe von Zahlen auf.



Zum Vergrößern, Bilder anklicken.
(Fotos Steven Wiggins)


Datenblatt
- Material: Messing, Permutt
- Teilung: 360 deg.
- Abmessungen (Durchm. x Höhe): 53 x 16mm
- Gewicht: 130 g
- Markierungen: Herstellername am Rande des Deckels, Ser.-Nr. 160 auf dem Prismenschutzblech sowie die Ziffern IV und 46 an der Unterseite neben dem dreizackigen Symbol der British Army.

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NIEDERMANN

Albert NIEDERMANN war ein schweizerischer Erfinder. Er ließ sich mehrere Systeme patentieren, wovon zwei von BÜCHI in Serie gefertigt wurden (siehe oben und in der Kategorie Geologenkompasse). Manche seiner Erfindungen scheinen niemals produziert worden zu sein.

Zum Vergrößern, Bilder Anklicken
Patent Nr. 234145 (1944)
Patent Nr. 376280 (1959)
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NIFE

Steckbrief: NIFE war ein schwedisches Unternehmen, das Nickel-Eisen-Batterien in England baute. Der Name setzt sich aus den entsprechenden chemischen Zeichen Ni-Fe zusammen. Ein Mitglied der Fa. SILVA hat uns mitgeteilt, dass dieser Kompasstyp von der Fa.  A/B Lyth auf der Basis eines Konzepts von Gunnar Tillander gefertigt wurde. Wir wissen nicht, welche Beziehung zwischen diesen beiden Firmen bestand. Später wurde er auch von SILVA nachgebaut. Er war eines der ersten mit Flüssigkeitsdämpfung (abgesehen vom Typ Mk III der Fa. F. BARKER & Son).
Schweden verwendete bis vor Kurzem eine Teilung mit 6300 Strich (streck auf Schwedisch).



Vgl. mit LYTHs und SILVAs Modellen

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)


Die rote Nordmarke liegt genau
auf der Zahl 63. Die
Himmels- richtungen sind in schwedischer Sprache (West-Ost: V-Ö) 
Datenblatt
- Gehäuse aus Bakelit und Edelstahl mit Lederband
- Zeiger: Flüssigkeitsgedämpft
- Teilung: 6300 Strich, rechtsdrehend
An der Unterseite sind kleine Bohrungen über Kreuz angeordnet (Zweck ist unklar).
- Abmessungen: 70 x 68 x 20 mm
- Gewicht: 210 g
- Der Name NIFE sowie das Wort Patent sind im Deckel erhaben geprägt (eine Visierlinie aus Leuchtfarbe, kein Spiegel)
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- O -

OPTOS

Steckbrief: ehemaliger deutscher, schweizer oder österreichischer Hersteller (z.Zt. liegen noch keine Daten vor).
Dem Bézard-Kompass der Fa. LUFFT stark nachempfundenes Instrument (vgl. mit dem kleinen Armee-Modell I, ohne Spiegel).
Alle Merkmale des berühmten Vorbilds sind vorhanden. Der einzige sofort sichtbare Unterschied im Design ist der Pfeil auf dem Deckel, der sich unter dem Wort RICHTUNG befindet (beim LUFFT-Design liegend die beiden übereinander).




Im Gegensatz zu LUFFTs Bézard-Kompass waren das Wort Richtung und der Pfeil getrennt. 
Datenblatt
- Gehäusematerial: Alumimium
- Teilung: 6400 Strich, linksläufig
- Abmessungen: 70 x 58 x 13 mm
- Gewicht: 55 g

Abgebildet ist das Modell Nr. 5020. Das Modell 5021 besaß einen Spiegel ähnlich dem Bézardschen kleinen Armeekompass von LUFFT.
Die Missweisungsmarke besteht aus einem Metallzünglein, das im Einfassrahmen des Glases eingebaut ist.
Anpasung an die magnetische Deklination: Das Glas konnte in der Fassung verdreht werden, um an ein anderes Einsatzgebiet angepasst zu werden.

Zum Vergrößern, Bilder anklicken
Das Feststellungssystem der Magnetnadel ist einzigartig: Eine zwischen den Anlenkungsnieten des Deckels eingebaute, nicht einsehbare Nockenwelle drückt den Hebel der Magnetnadefeststellung beim Schließen.

Fotos links: Ansichten der Schachtel und der Gebrauchsanweisung
(Kopien auf Wunsch erhältlich)

ORION

ORION ist der Modellname eines Kompasses (siehe KRÖPLIN).
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- P -

PASTO - Paul STOCKERT

Steckbrief: Ehemaliges deutsches Unternehmen (für mehr Information HIER klicken).
PASTO produzierte zuerst KÜHRTs einziges Modell aber etwas kleiner und mit vielen kleinen Detailänderungen. PASTO baute auch den typischen Wehrmacht-Landserkompasse in verschiedenen Ausführungen nach. Die Liste der Modelle ist unvollständig. Nr. 2 - 4 sind nicht bekannt. Es handelte sich dabei vermutlich um Varianten von Modell 1 (mit Spiegel, mit weißem Teilungsring usw.). Ein Katalog nennt acht verschiedene. Zuletzt kam der Prismatik-Kompass 206 S.
Foto rechts: Das Firmenlogo      
S.a. Taschenkompasse

Modell Nr. 1 - Marschkompass nach der üblichen Kastenform von BUSCHs Jungendienst-Kompass der 1930er J. Einfache Ausführung ohne Spiegel-Deckel.


Das gleiche Modell jedoch mit der doppelten Teilung auf weißem Grund des Kührtschen Kompassmodells.


Datenblatt
- Material (laut Prospekt): Pressmasse, d.h. Bakelit
- Feststellen der Nadel: Hand-Hebel
- Abmessungen: 70 x 60 x 18 mm
- Gewicht: 40 g
- Teilung: nur 64oo Strich. Die Leuchtmarke für die Missweisung is bei 5°W und in etwa consistent mit dem Jahr 1950.
Die Beschriftung (PASTO Germany) sowie das Vorhandensein zweier Anlegekanten (50 mm und 2 Zoll) zeugen eines Fertigungsdatums nach dem 2. Weltkrieg.
Wanderkompass - Form und Funktion mit KÜHRTs Modellen identisch, jedoch noch kleiner.


Datenblatt
- Abmessungen: 85 x 65 x 18 mm
- Gewicht: 75 g
Modell Nr. 5, wie 1 jedoch aus Kunststoff, mit Spiegel und Leuchtmasse sowie Umklappring. Existierte in schwarz und in hellbeiger Farbe. Die gleiche Spiegel-/ Deckelform findet sich übrigens auch bei einem späteren Modell von C. Stockert.
Dieser kompass trug die Nr. 11 bzw. 12 in der Fluidkapsel-Ausführung.


Bild Links: Nr. 5 beige, rechts Nr. 12 Fluid

Bilder Nr. 12 Fluid und 5s copyright Sancho Urbina
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)



Ausführung vom Nr. 5s (S = Schnur) mit der Kompassrose des KÜHRT-Modells
(Grad- und Strichteilung)
Bedienungsanweisung, Deckblatt



Datenblatt
- Abmessungen: 70 x 60 x 20 mm
- Gewicht: 55 g
Das flüssigkeitsgedämpfte Modell hatte eine rote Magnetnadel. Diese Kapsel wurde vermutlich von WILKIE geliefert.


Prismenkompass Modell 206 S mit Flüssigkeitsdämpfung
Leichter Nachbau der berühmten britischen Systeme (beispielsw. Barker) und fast Baugleich mit dem schweizer MERIDIAN MK-2002 (s.o.).


Wie damals üblich hatte das Lederetui eine Lasche mit einem Knopfloch zur Befestigung an der Jackentasche.



Datenblatt
- Gehäuse-Durchmesser: 48 mm
- Höhe: 17 mm
- Gewicht: 70 g
- Marschrichtungszeiger mittels Rändelknopf durch die obere Scheibe einstellbar wie bei den älteren Taschenkompassen der Firmen LUFFT und BUSCH.
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PLAN

Steckbrief: PLAN war ein schweizerischer Hersteller. Der Name leitet sich aus der Anschrift der Firma von David Perret et fils (PLAN-Uhren), die sich im Stadtviertel Le Plan in Neuchâtel befand. David starb 1908, aber sein Sohn setzte den Betrieb fort.
Bereits vor dem 1. Weltkrieg baute PLAN (vermutlich für die Schweizer Armee) den nachstehend abgebildeten Kompass. Dieser zeichnet sich aus durch die doppelte 3200-Strich-Teilung, (d.h. zus. 6400), die auch am alten BÜCHI-Sitometer beobachtet werden kann.

Modell ca. 1910 ?


(Bild anklicken: Detailansicht des Zifferblatts)


Seitenansicht geschlossen
Der Firmenname ist auf dem
Anlenkbeschlag geprägt
(s. Bild r.)

Datenblatt
- Durchmesser: 55 mm
- Höhe: 17 mm
- Gewicht: 100 g
- Teilung: 2 x 3200 Strich


PLAN Ltd baute auch Spiegelkompasse für das U.S. Corps of Engineers während des 1. Weltkriegs. Das gleiche Modell wurde auch von Cruchon & Emons hergestellt. Das Patent wurde erst am 18.8.1918 von Longines angemeldet. Vgl. mit der von Abercrombie & Fitch
vertriebenen Version. Bedienungsanweisung und 'Rules to be observed': HIER KLICKEN.

Spiegelkompass
1. Weltkrieg



Die pfeilförmige Marschrichtungsmarke bestand nur aus einem breiten Strich in der Version von C. & E.  


Der Spiegel war ein auf Hochglanz polierter Bereich des Messingdeckels.
Datenblatt
- Durchmesser: 54 mm
- Höhe: 18 mm
- Gewicht: 150 g

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PÖFERLEIN

Kartenwinkelmesser und Planzeiger (Erläuterungen HIER).

Planzeiger - ca. 1935 ?



Zum Vergrößern, Bild anklicken
Gesamtansicht mit Tasche und Gebrauchsanweisung

Datenblatt
- Seitenlänge: 100 mm
- Kompassdicke: 7 mm
- Teilung: 6400 Strich, auf dem Kompass: nur Himmelsrichtungen
- Faden zur Messung von Winkeln auf der Karte
- Für Karten im Maßstab 1:100.000.

Fotokopien der Gebrauchsanweisung und der Tasche erhältlich

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Prismenkompass

Der Prismen-Kompass wurde von Henry Kater 1811 erfunden und im Jahre darauf von C. A. Schmalcalder verbessert und patentiert. Einer der bekanntesten Prismenkompasse war der am Anfang des 20. Jh. von den britischen Streitkräften eingesetzte VERNER-Modell. Ein anderes ebenfalls berühmtes System ist die von Kapt. Creagh-Osborne patentierte Lösung mit einem auf der gegenüberliegenden Seite des Instrumentes eingebauten und sehr großen Prisma, das das Ablesen der Werte ermöglichte, wenn man den Kompass in der Hand oder am Handgelenk in ca. 40 oder 50 cm vom Auge hielt.
Prismenkompasse weisen ebenso wie die Spiegelkompasse eine doppelte Beschriftung der Kompassrose auf: die eine kann mit bloßem Auge gelesen werden, während die andere in Spiegelschrift gedruckt ist und durch das Prisma (mit viel höheren Genauigkeit) gelesen wird. Das Prisma ist in der Höhe verstellbar, um die Anpassung an die jeweilige Sehschärfe des Benutzers zu ermöglichen. An den meisten Modellen wird das Prisma nach vorn bzw. nach hinten um 180 Grad hoch und herunter umgeklappt. Es gibt allerdings auch ein deutsches Modell aus dem 2. Weltkrieg, an dem das Prisma seitlich um 90 Grad geklappt wird (siehe Armbandkompasse, Buchstabe N: unbekannte deutsche Kompasse).
Die sehr schmale Visierlinie im Deckelfenster gesehen über dem vergrößerten Abbild der Kompassrose ermöglicht eine hohe Ablesegenauigkeit.

Wie beim Peigné-Kompasssystem und den CRUCHON & EMONS sowie PLAN Kompasstypen kann die Pendelbewegung der Kompassrose mittels einer kleinen Bremse schneller zum Stillstand gebracht werden.



Mit einem Prismenkompass können einerseits:
- die Landschaft bzw. das Ziel durch ein Visier (hier ein Glasfenster mit Visierlinie im Deckel) sowie andererseits
- die Winkelwerte der Kompassrose durch die dem Auge anpassbaren Optik betrachtet werden.



(Zum Vergrößern, Bild anklicken)

Die Ablesegenauigkeit beträgt hier etwa 1/3 Grad.


Bedienungshandbuch für Prismenkompasse (1917)

(Fotokopien der französischen Originalfassung oder der erweiterten englischen Übersetzung können bestellt werden).


Zeichnung: The Soldier's Handbook
(Chap. 12 - Use of Compass and Map, 1941)

Andere Prismenkompasse in diesem Museum:
- Armbandkompasse: Creagh Osborne
- Geologenkompasse: F. Barker, Hutchinson, Th. Jones, K&R, Lawes Rabjohns, M1918, Wichmann, Wilkie ...
- Marschkompasse: F. Barker, F-L (French Ltd.), Ed. Koehn, PASTO, Stanley, T.G. Co. Ltd London...

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- Q -

- R -

Radio Militaire

Steckbrief: Hersteller dieses Instruments war Houlliot (1930er J.), wie dies an der Gravur zu erkennen ist.
Dieser in einem Holzgehäuse eingebaute Kompass ähnelt dem Modèle 1922. Er ist mit den Worten "RADIO MILRE" (militaire) gekennzeichnet. Wir vermuten, dass er zur Ausrichtung eines Richtfunkgeräts eingesetzt wurde.


Datenblatt
- Abmessungen: 148 x 50 x 15 mm
- Gewicht: 135 g
- Teilung: 360°

RECORD

Steckbrief: RECORD war ein schweizerischer Uhrenhersteller, der in den 30er Jahren einen sehr ungewöhnlichen Marschkompasstyp entwickelt hatte. Sehr wenige Exemplare davon sind erhalten (für mehr Informationen HIER klicken).






Bedienungsanweisung in franz. Sprache
(Kopien erhältlich)
ARMEE-MARSCH-VISIER-KOMPASS
Datenblatt
- Material: Aluminium-Gehäuse (deutsche Version) bzw. Edelstahl (Export. Version)
- Abmessungen: 148 x 50 x 15 mm
- Gewicht: 135 g (Alu.) / 250 g (Edelstahl)
- Höhe, Spiegel aufgerichtet: 75 mm-
- Lineal an der rechten Seite: 120 mm
- Ein Leuchtpunkt auf der Lünette ermöglichte das Feststellen eines Peilwinkels. Himmelsrichtungen auf Deutsch bzw. Französisch. Visierlinie in roter Farbe auf einer Glassplatte, die über dem Kompass liegt. Die beiden Deckelhälften haben innen je einen Spiegel. Sie rasten jeweils bei 90° und 45° ein.
- Die Bezeichnung "Armee-Marsch... usw." ist auf dem Gehäuse der Exportversion ist nicht eingraviert.
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RECTA

Steckbrief: ehemaliges schweizerisches Unternehmen (für mehr Informationen HIER klicken).



Das ursprüngliche DP-Modell
Dieses Exponat ist ein sehr seltenes Exemplar: anhand seiner Serien-Nr. (01377) kann man es auf das erste Produktionsjahr (1942) datieren.


Anpeilen (Bild anklicken um den Kompass von vorne zu sehen)



Modell DP5 des österreichischen BUNDESHEERES (nicht mit der deutschen BUNDESWEHR zu verwechseln)
Rechts unter dem Wappen Österreichs: BH 20


(Zum Vergrößern, Bild anklicken)
Datenblatt
- Material: Aluminium
- Abmessungen: 65 x 46 x 19 mm
- Gewicht: 100 g

Serien-Nr./Herstellungsjahre:
Nr. 00001 - 07221 = 1942
Nr. 07222 - 17383 = 1943
Nr. 17384 - 38241 = 1944

Diesem Grundmodell folgte der DP5, der bis 1980 von den eidgenössischen Streitkräften verwendet wurde. Es wurde durch das Modell DP6 ersetzt, das bis heute im Einsatz ist.

Abb. aus dem Patent (US-Ausg. 1954)
MODELL DS56

Datenblatt

- Abmessungen: 100 x 65 x 18 mm
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REFLECTOR

Steckbrief: Einfacher Spiegelkompass. Der an der Lünette befestigte Spiegel besteht aus einem kleinen angelenkten Silberplättchen. Er rotiert um 360 Grad. An seiner Rückseite sind die Worte "PATENT APPLIED FOR G.F.R." (Patent für G.F.R. angemeldet). Das Gehäuse hat viele Ähnlichkeiten mit einer weiterentwickelten Version des Magnapole-(Taschen)kompasstyps von Short & Mason (Abmessungen, Befestigungsschrauben des Visierfensters, Tragring, Nadelverriegelung, Gravur der Worte "THE REFLECTOR COMPASS" usw.) 




Modellbezeichnung: REFLECTOR
Hersteller/Konzept: G.F.R. (?)
Signatur des Verkäufers an der Unterseite des Gehäuses:
G. C. BATEMAN Opticians, Reading and Branches

Datenblatt
- Abmessungen (Durchm. x Höhe): 50 x 20 mm
- Teilung der Kompassrose: 360°, Nordpfeil aus radiumhaltiger Farbe
- Teilung am Gehäuse: 360 Grad und Himmelsrichtungen

(Zum Vergrößern, bilder anklicken)
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FORTSETZUNG