Die am häufigsten
angebotenen Kopien betreffen den
Brunton Transit
Compass. Sie werden anders genannt wie z.B.
Brinton
oder
Bronton-
und in Indien hergestellt). Ebenfalls oft kopiert wird der
T.G. Co. Ltd
London
Mark III-Kompass (s. auch diese Einträge).
Umfassende
Informationen
hierüber findet man u.a. auf der Website
Gemmary
files (in engl. Sprache).
Übersicht
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TG Co Ltd London MKIII 1941
-
"Nazi"-Kompasse
-
Nicolas BION Sonnenuhr (auch
"Nicholas
DION" etc. )
-
Chinesische Sonnenuhr
TG Co Ltd London MKIII
1941
Sehr schlechte Reproduktion des berühmten Modells Mark III
(MKIII). Das
Originalinstrument von T.G. Co.
Ltd
London hatte jedoch eine mit
Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Kapsel und
Leuchtmarken aus einem Radium/Zinksulfit-Gemisch. Weitere
Einzelheiten
im Detail
nachstehend.
- Das Datum (1941) ist frei erfunden.
- Der Bügel zum Schutz des Glasfensters ist hier
künstlich
auf alt getrimmt und mit Glanzlack
überzogen.
- Die seitliche Schraube zum Feststellen der Lünette ist nicht
aus einem
unverlierbaren Stück gemacht, sondern besteht aus einer
Gewindestange und
einer (verlierbaren) Mutter.
- Es gibt keine einzige leuchtende Markierung auf der Kompassrose und
dem Gehäuse.
- Die Kompassrose ist nicht aus Perlmutt und überhaupt nicht
reflektierend.
- Einige Exemplare weisen keinen einzigen Punkt beim Herstellernamen.
- Das Gehäuse ist nicht geeignet, eine Flüssigkeit zu
enthalten und ist ja auch leer.
- Das Glasfenster im Deckel ist nur schwach geklebt und fällt leicht herrunter, der Rahmen ebenso (s. Foto).
- Die Lünette ist nicht durch Sprengring gesichert und fällt herunter, wenn man den Kompass umdreht.
- Das Symbol des früheren
War Department (WD), des jetzigen Ministry of Defence ist ein
dreizackiger Pfeil, der scherzhaft
crow
foot
(Krähenfuß) genannt wird. Auf diesem Kompass ist
aber ein
Fantasiezeichen
(Doppelpfeil) angebracht. Es stimmt zwar, dass ausgemustertes
Rüstungsmaterial ein
zweites mal mit dem "Krähenfuß" markiert wurde, aber
beide Symbole
stehen dann sozusagen Rücken-an-Rücken und nicht mit
den "Zehen"
zueinander!

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
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Der Lack
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Datenblatt
Existiert in zwei verschiedenen Größen: identisch
mit dem Original (58 mm Durchm.) und mit übergroßem
Durchmesser (75 mm)
Gewicht:
- glein: 250 g
- groß: 375 g
Eine Version mit deutschen Begriffen (Führer Fabrik Krupp) und
Nazi-Symbolen wurde auch hergestellt und an den Mann/Frau gebracht
(s.w.u.)
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"NAZI"-KOMPASSE
WICHTIGER HINWEIS:
Einige Bilder und Dokumente
dieses Museums sind
Zeugnisse der deutschen Geschichte. Wir haben uns für eine
getreue Wiedergabe und gegen eine inhaltliche Zensur
entschieden.
Wir werden oft nach der Herkunft von Kompassen mit
Symbolen
Nazi-Deutschlands gefragt: meistens handelt es sich hierbei um einen
heraldischen Adler und
um das Hakenkreuz (Swastika). Auf manchen ist das Gefieder des Adlers
sehr barock (s. Bild u. links), während der Adler auf dem
Wappen des
III. Reichs gerade Federn hatte.
Man findet auch Bézard-Kompasse mit der Abkürzung
D.R.P.
(s. Verschiedenes/Terminologie/Abkürzungen) und diesen
Symbolen sowie verschiedene Modelle (u.a. eine
äquinoktial-Sonnenuhr), auf denen typisch
deutsche, mit dem 2. Weltkrieg mehr oder minder direkt
verbundene Begriffe wie
U-Boot, LEICA, KRUPP und FÜHRER stehen! Selbst
der Vers
Deutschland über alles ist in
Alles
für Deutschand verdreht, und dies auch noch mit
einem Druckfehler: der Buchstabe 'l' fehlt !
Alle diese Gegenstände sind wertlos. Die Hoheitszeichen des
III. Reichs
wurden nur auf Briefmarken und offiziellen Dokumenten sowie auf
Uniformen und Fahnen und zur Identifizierung von Flugzeugen
verwendet.
Wenn Sie Ihr Geld sinnvoll ausgeben
möchten,
unterstützen Sie bitte lieber COMPASSIPEDIA!

Foto R. Daunicht
(Detailansicht: Bild anklicken)
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Auf diesem Bézard-Kompass
sind über dem Wort RICHTUNG eine Zahl (88/54) sowie zwei
Prägungen jeweils in einem Kreis zu sehen: die beiden SS-Runen
links und die weniger bekannte Abkürzung RMZ (für Reichszeugmeisterei)
rechts davon. Die Standard-Marschkompasse der Soldaten im III. Reich
und im 2. Weltkrieg
waren die in den Artikeln Breithaupt
und Busch
(Beispielsweise)
gezeigten Exponate. Die
RMZ war zuständig für alle offiziellen
Gegenstände (HJ-Messer usw.), aber alle
Ausrüstungsteile mussten sichtbar mit dem
„Schutzzeichen der
Reichszeugmeisterei der NSDAP“ und der individuell
zugewiesenen
RZM-Nummer versehen werden. Diese enthielt grundsätzlich
kodierte
Angaben über den Industrie-Bereich, die Warengruppe sowie die
Herstellernummer und das Produktionsjahr (Quelle:
WIKIPEDIA).
Da diese Angaben auf diesem Kompass fehlen, müssen wir
annehmen,
dass es sich hierbei um eine moderne "Dekoration" eines alten
Instrumentes handelt d.h. mit anderen Worden um eine gekonnte
Fälschung.
Die
Zahl ist auch eindeutig: 88 steht für die
Verdoppelung des 8. Buchstabens des Alphabets (H) und
bedeutet infolgedessen in der codierten Sprachregelung
rechtsextremer Kreise "Heil
Hitler". Die RMZ-Codes begannen aber alle mit einem
Buchstaben (s. RMZ-Codes).
Schließlich : RZM-Zeichen oder -Nummern gibt es auf keinen
Teilen des Heeres (Wehrmacht), der
Luftwaffe oder der Kriegsmarine, da diese nicht Teil der NSDAP waren.
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Dieses
Bild wurde von einem
Besucher
übermittelt. |
Frei erfundenes Modell aus indischer oder chinesischer
Produktion mit einem modernen Kompass
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BERLIN Olympische Spiele 1936
Equinoktiale Sonnenuhr

Man merke den Namen des Kameraherstellers LEICA auf der Grundplatte.
Fotos
Mark Toensing
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FÜHRER FABRIK KRUPP -
1939 - Alles für Deustch.and*
Gefälschter Mk III Marschkompass (s. oben sowie T.G. Co. Ltd)
mit
Nazisymbolen auf der Prismenhalterung und einem Aufkleber an der
Unterseite.

* Man merke den Schreibfehler in DEUTSCHAND (ohne " L ").
Fotos K-K-Hoflieferant
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FÜHRER FABRIK
KRUPP - 1939
Kompass in Taschenuhrgehäuse mit Sonnenuhr

Ein untrügliches Merkmal zeitgenössischer Produkte
asiatischer Herkunft ist der grüne Stein im Drehkopf (Hut) der
Magnetnadel. Antique Kompasse hatten alle einen roten Stein (Achat).
Weiters, die Himmelsrichtungen sind auf Englisch: E für East,
wo
es O für Ost heißen müsste. |
Der Text ist mit
demjenigen des obigen Beispiels völlig identisch,
Schreibfehler inbegriffen.

Fotos Forum
- Axis History |
Deutsches Reich - 1938 -
Deutschland
über alles
Äquinoktiale Sonnenuhr - mit dem obigen
Objet (Olympische Spiele 1936) ansonsten quasi identisch.
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Der Text ist hier
fehlerfrei, aber der Kompass ist auch ganz modern: sogar mit verchomter
Nadel.

Fotos Ioannis Kalogeropoulos |
Nicolas
BIONs Sonnenuhr
Mehrere Museen haben
bestätigt,
dass Imitationen zZ. erhältlich sind. Es handelt sich
dabei
bestenfalls nur um wertlose
Reproduktionen aus Museums-Souvenirläden und nicht um echte
Antiquitäten. Sie sind an der groben
Ausführung des
verstellbaren Blattes (mit den Breitengraden 40-50-60) des Gnomons leicht zu erkennnen. Alle haben den
selben Kratzer hinter dem Stadtnamen Venedig (Venis').
Im Zweifelsfalle
schicken Sie uns Fotos Ihres Instrumentes.
Außerdem werden neuerdings Objekte von einem gewissen
Nicholas DION
angeboten.
Dies ist kein "doppelter Druckfehler". Dieser
Hersteller hat nie existiert.

Foto Jaypee
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
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Beispiel einer (sehr guten) Imitation
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CHINESISCHE SONNENUHR
Reproduktion einer
chinesischen
Sonnenuhr.
Dieses Souvenir wurde vermutlich von einem indischen
Künstler
(bzw. Fälscher?) hergestellt, dem die chinesische Kalligraphie
ziemlich fremd war. Außerdem sind die Holzplättchen
in viel
zu gutem Zustand um wirklich alt zu sein.

Foto
Carolyn Patricia -
Photoshop-Nachbearbeitung Jaypee
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(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
Zeichenvergleich (Nr. 5: 7-9 Uhr vorm.):
- Bildchen oben r.: stümperhaft gemaltes
Schriftzeichen (Kompass links),
- Bildchen unten r.: das gleiche Zeichen in der gepflegten klassischen
Kalligraphie auf einem alten Instrument (s. Kategorie Sonnenuhren /
China / Diptychon 1).
Bedienungsanweisung: Das Instrument muß voll aufgeklappt
flach liegen. Die Nordmarke
des Kompasses (bei-Zeichen)
befindet sich am unteren Rand der Kompassdose im linken Bild. Der
Beobachter schaut hier nach Süden. Die aufgehende Sonne
befindet
sich also oben links im Bild und der Schatten des Stiftes
fällt
auf das oben vergrößerte Zeichen.
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