- A -
Wm (William) AINSWORTH & SONS
US-Herteller, der als erster den BRUNTON-Kompass fertigte.
ASKANIA ist ein
deutsches Unternehmen. Die ursprüngliche
Gründung erfolgte am 30.6.1921 unter Übernahme der
Centralwerkstatt Dessau (DCGG-Tochterges.) und der Fa. Carl Bamberg,
Werkstätten für Präzisionsmechanik und
Optik, Berlin-Friedenau als Askaniawerke AG, vormals Centralwerkstatt
Dessau und Carl Bamberg-Friedenau.
Am 4.2.1938 erfolgte die Umbenennung in Askania-Werke AG. Im Handbuch
der Deutschen Aktiengesellschaften 1943 wird Askania nicht mehr als
eigenständige Fa. aufgeführt.
Großaktionäre bis 1938:
1. Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft, Dessau (Majorität)
2. Fabrikbesitzer Paul Bamberg, Berlin-Wannsee.
3. Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG, Berlin.
(1959 auf die Continental Elektroindustrie AG übergegangen.?)
Von 1939 bis zum Kriegsausbruch bestanden die Askania-Werke aus drei
großen Berliner Fabriken:
· Friedenau: Bau von wissenschaftlichen Geräten,
Einzeloptik, Entwicklungslabors, Hauptverwaltung.
· Steglitz: Reglerfabrik
· Mariendorf: Luftfahrtgeräte, Reihenoptik,
Kreiselgeräte, Sonderbau für die Marine.
- BERLIN:
Am 1. Januar 1948 wurde aus der GmbH Volkseigentum. VEB Askania Teltow
startete in die neue Zeit mit knapp 500 Beschäftigten. Die
stellten bis 1961 beispielsweise Technik für die Seefahrt her:
Maschinentelegrafen, Klinometer, Lotmaschinen und
Kompasse.
Nach einer erfolgreichen Klage der Askania AG vor dem Internationalen
Gerichtshof erhielt der Betrieb 1954 den Namen "VEB Geräte-
und
Reglerwerke Teltow"
.
- BODENSEE:
Nachdem während des Krieges außerhalb Berlins
etliche Zweigwerke entstanden, wurden noch im Februar und März
1945 fünf kleinere Trupps mit ca. 30-50 Maschinen und weniger
als 100 Mann in den Westen in weniger kriegsgefährdete Gebiete
entsandt, darunter der kleine Trupp unter Oberingenieur Wilde nach
Konstanz.
Nach dem Einmarsch der französischen Armee in Konstanz im Mai
1945 mussten die Entwicklungsarbeiten weiter fortgesetzt werden. 1946
veranlasst durch Kontrollratsbeschluss, keine
Rüstungsfertigung in Deutschland weiterhin zu betreiben, war
die französische Marine zu dem Entschluss gekommen, die
restlichen Arbeiten nach Frankreich zu verlagern. Etwa die
Hälfte der Truppe wurde in Frankreich unter Vertrag genommen,
der Rest wurde entlassen. Herr Wilde und der Rest seiner Mannschaft zog
nach Überlingen in das gemietete Fabrikanwesen der Fa. Kramer.
Dort wurde am 2.1.1947 die ASKANIA WERKE AG Bodenseewerk
Überlingen gegründet.
Das Askania Bodenseewerk
Um in der schwierigen Nachkriegszeit zu überleben, hat man mit
dem vorhandenen "Know-how" die verschiedensten Dinge entwickelt und
gebaut, für die eine Verkaufschance gesehen wurde:
Schraubstock, Marschkompasse, Kugelschreiber, Bleistiftspitzer,
Tonbandgeräte, Brillen, ein Gerät zur
Flugbahnbestimmung von Raketen und Entfernungsmesser. Nachdem bereits
Anfang des Jahrhunderts bei den Askania-Werken Entfernungsmesser gebaut
wurden, besann man sich hier auf alte Erfahrungen.
1949 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt, um Bankkredite und
Marshallplangelder erhalten zu können.
Nach dem Kauf der Mehrheit der Anteile durch die Perkin-Elmer
Corporation Norwalk, Connecticut, USA 1954, wurde der
ASKANIA–Schriftzug gegen “ineinander verschachtelte
Dreiecke“, das neue Firmenzeichen der Perkin Elmer GmbH,
Überlingen ausgetauscht.
Nach 1955 wurde der Name “ BODAN “
eingeführt. Kompasse wurden wohl nur noch bis 1956 gebaut.
J. AURICOSTE ist ein französisches Unternehmen. Es
existiert seit 1854 und produziert hauptsächlich Schiffsuhren,
aber auch Luxus- und Pilotenuhren.
- B -
Ehemaliges deutsches Unternehmen mit Sitz in Friedenau bei Berlin.
Johann Karl Wilhelm Anton Bamberg (12. Juli 1847- 4. Juni 1892), dessen
Vater Uhrmacher gewesen war, war 1862-1866 Lehrling bei Zeiss Jena
(Schüler von Abbe) und 1869-70 bei Pistor & Martins
beschäftigt.
1873 war er Kurator für wissenschaftliche Instrumente bei der
Kaisermarine.
1871 gründete er das Unternehmen Werkstätten
für Präzisions-Mechanik und Optik, Berlin
(Geodätische und astronomische Instrumente).
Carl Bamberg starb 1892. Seine Frau führte die
Geschäfte weiter. Sein Sohn Paul Bamberg trat dem Unternehmen
1904 bei und führte es zusammen mit Th. Ludewig.
Bamberg übernahm folgende Unternehmen:
- Otto Töpfer und Sohn 1919
- Hermann Wanschaff 1922
- Hans Heele 1923
und gründete Carl Bamberg Friedenau
1921 kam die Centralwerkstatt Dessau hinzu, wobei die Askania Werke AG
entstanden.
(Zitiert nach www.europa.com)
Anagramm für BAROMETERFABRIK RICHARD GOES -
Deutsches Unternehmen, gegründet 1929 mit Sitz in
Schwenningen. Produziert hauptsächlich Barometer.
Britisches Unternehmen, 1846 in London durch Francis Barker
(1820-15. Dez. 1875) gegründet. Zwei Jahre später
(1848)
gründete er zusammen mit seinem Freund und früheren
Mitschüler Richard Groves eine zweite Firma, Groves and Barker
- Mariners' Compass and Sundial Makers mit Sitz 16 Market Street,
Clerkenwell, London. Richard starb 1864 und das Unternehmen Groves
& Barker wurde ca. ein Jahr später in die
prosperierende F. Barker & Son eingebracht. F. Barker &
Son übernahm ebenfalls die Firma J & G Simms, wo
Francis Barker und Richard Groves gelernt hatten, nach dem Tod dieser
beiden Brüder 1855.
Das am häufigsten verwendete Markenzeichen von F. Barker
& Son waren die Worte TRADE MARK LONDON in einem Dreieck um
sein Monogramm (die drei Zeichen
B & S
übereinander) herum geschrieben. Nach Francis' Tod wurde das S
spiegelverkehrt dargestellt.
Barker's heutiges Nachfolgerunternehmen ist Pyser-SGI Limited, in
Edenbridge, Kent (Großbritannien).
Französischer Hersteller von Armband- und Marine-Kompassen.
Die
Fa. war 1826 in Marseille gegründet worden. Die
Namensänderung in Bianchetti Electronique Nautique (BEN)
erfolgte
1962. 1992 wurde BEN von der Fa. i2e (Aix-en-Provence)
übernommen. Seit 2007 firmiert das Unternehmen unter dem Namen
AMESYS.
Bendix Aviation Corporation, Baltimore, MD USA
Wenn Sie zur Geschichte dieses Herstellers beitragen können,
schreiben Sie bitte dem Museumskurator (siehe KONTAKT).
Johannes von
Bézard
war ein österreichischer Offizier. Er erfand den Kompasstyp,
der seinen trägt.
Diese Instrumente wurden von der deutschen
Fa. LUFFT produziert.
Deutscher Kompassherstellerbetrieb mit Sitz in Kassel (siehe auch
Kategorie Geologen- und Artilleriekompasse). Lieferant der deutschen
Streitkräfte und der Bergbauindustrie.
Die Firma wurde 1767 von Johann Christian Breithaupt (geb. 23. Juni
1736, gest. 1800) gegründet, welcher 1768 Hofmechanikus beim
Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Cassel wurde.
J. BROWN, 76 St. Vincent Street - GLASGOW
Es liegen uns keine weiteren Infos vor. Wenn Sie zur Geschichte dieses
Herstellers beitragen können, schreiben Sie bitte dem
Museumskurator (siehe KONTAKT).
Er war vermutlich nur einer von vielen Verkäufern von
Kompassen, die von F. BARKER gefertigt worden waren.
Schweizerisches Unternehmen mit Sitz in Bern. Die Firma Büchi
Optik wurde 1871 durch Friedrich Büchi gegründet.
Büchis Anschrift in den 40er Jahren war
E. F. BÜCHI, Sons, Optische Werkstätte, Spitalgasse
18 - Bern.
Es sind leider keine weiteren präzisen historischen Daten
über dieses Unternehmen verfügbar - Insbesondere
Handbücher und sonstige Dokumentation sind willkommen. Das
Internet-Kompassmuseum würde eine Zusammenarbeit mit der Fa.
BÜCHI begrüßen.
Deutsches Unternehmen, das aus einer um 1800 von einem
Prediger Namens Joh. Heinr. Aug. DUNCKER gegründeten Fabrik
für Brillengläser hervorgegangen war. 1824 hatte er
diese Fabrik seinem Sohn Eduard DUNCKER übergeben. Da
letzterer kinderlos war, bekam 1845 sein Neffe Emil BUSCH die "Optische
Industrie-Anstalt, Rathenow" genannte Firma, in die er 5 J. zuvor nach
Abschluss seiner Ausbildung als Optiker und Kaufmannn eingetreten war.
Am 22.10.1872 verkaufte sie E. BUSCH an eine Aktiengesellschaft namens
"Rathenower Optische Industrieanstalt (vormals Emil Busch) AG", in
deren Vorstand er selber eintrat. Am 14.08.1908 erfolgte die
Namensänderung in "Emil Busch AG Optische Industrie".
Während des 2. Weltkriegs lautete der industrielle Codename
cxn.
Nach dem 2. Weltkrieg fertigten die Werke keine Kompasse mehr. Sie
hießen im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands ab 1946
"Rathenower Optische Werke GmbH" und ab 1948 "VEB Rathenower Optische
Werke (ROW)". Später wurde das Werk ein Teil des Kombinats VEB
Carl Zeiss Jena.
Parallel dazu erfolgte 1949 die Sitzverlegung in die BRD nach
Göttingen und 1953 fand eine erneute Namensänderung
in "Emil Busch GmbH", Göttingen statt. BUSCH
Göttingen produzierte einen kleinen Marschkompass für
die Bundeswehr. Es wurde noch ein Patent in dieser Zeit angemeldet (s.
Kategorie Geologen- und Artillerie-Kompasse). Die Firma BUSCH erlosch
endgültig im Jahre ... ?
(Quellen: Meyer's
Konversationslexikon, www.sietz.de, www.nonvaleur-shop.de)
- C -
US-Hersteller - siehe seine eigene Website
Kompasstypen für den professionellen Einsatz in der Geologie
und der Waldwirtschaft, die von der französischen Fa.
TOPOCHAIX
gefertigt werden.
Chinesische Unternehmen:
- Union Instrument Factory (s. Geologenkompasse)
- Shanghai Yonghong Instrument (s. Marschkompasse)
Ehemaliges französisches Unternehmen mit Sitz
im Marais-Viertel in Paris. Gegründet wurde
es 1826
durch den Juwelier Louis
Toussaint TOURLY (rue Neuve Saint-Martin, jetzt rue N-D de Nazareth).
Kompasse und Landvermessungsmaterial wurden ab ca.
1870 gefertigt, nachdem Henri Isidore HOULLIOT (einer seiner
Schwiegersöhne) es 1866 übernommen hatte. Der
Firmenname
wurde in société COLLIGNON-HOULLIOT in
den 1950er
jahren abgeändert. Die Fertigung von Kompassen endete in
den 1970er Jahren.
COLLIGNON-HOULLIOT produzierte als
Unterauftragnehmer Kompasse für die meisten großen
Hersteller wie Société des
Lunetiers (siehe S-L), Vion, Secrétan, Topochaix, Huet, LAT
(Les
Accessoires
Topographiques), Morin usw.
Dieses Unternehmen stattete u.a. den französischen
Polarforscher Paul Emile VICTOR aus sowie einen Archeologen, der in
Ägypten beim Bau des Assuan-Staudams nach verborgenen
Gräbern
mit Hilfe vom magnetischen Anomalien suchte.
US-Hersteller. Wenn Sie zur Geschichte dieses Herstellers beitragen
können, schreiben Sie bitte dem Museumskurator (siehe
KONTAKT).
Französisches Unternehmen, das unter anderen Firmen den
Kompasstyp
Modèle
1922 fertigte.
Der britische Kapitän Frank Osborne Creagh-Osborne (geboren
../ gestorben ..) war "Superintendent of Compasses" bei der britischen
Admiralität und Erfinder. Seine verschiedenen Entwicklungen
wurden von namhaften Unternehmen gefertigt: H. Hughes & Son
Ltd, Dent & Co & Johnson Ltd, Sperry etc.
- D -

Paul
Guillaume DELCROIX (Bild anklicken zum Vergrößern)
war ein französischer Offizier.
(geb. am 6.6.1854 in Arras, Frankreich, gest. vermutlich im Jahre 1925
- Datum des Pensionsauszahlungsantrags seiner Witwe).
Er studierte an der französischen Militärakademie
Ecole
Spéciale Militaire ab 1874 und verpflichtete sich.
Er diente anschließend als Leutnant in der Légion
Etrangère (1876) und als Oberleutnant in einem
Zouave-Regiment (1880).
Er war Hauptmann in einem Infanterie-Regiment (1886) und
führte topographische Aufgaben in mehreren afrikanischen
Ländern aus. Er wurde 1888 zum assistierenden Dozent
für Topographie ernannt und unterrichtete dieses Fach in der
Ecole Spéciale Militaire. Gleichzeitig wurde er mehrmals
nach Afrika geschickt, um topographische Aufgaben zu erfüllen.
Er wurde dabei 1890 verletzt.
Er ließ sich 1892 ein topografisches System patentieren (Nr.
224.290, s. Geologen-Kompasse) und entwickelte einige Jahre
später einen einfacheren Marschkompass (s. diese Kategorie).
1896 diente er in Madagaskar (kartographische Mission) und wurde 1897
zum Major (Chef de bataillon) befördert. Er ging 1910 in
Pension. Er erhielt zahlreiche französische und
ausländische Dekorationen.
(Dem Internet-Kompassmuseum liegt eine komplette Akte mit seiner
Laufbahn bis zum Pensionsantrag vor. Bei Interesse bitte sich an den
Museumskurator wenden).
Früheres französisches Unternehmen (von ?
bis ?). Die volle Firmenbezeichnung lautete
Société
anonyme des établissements D.-L. Fabrique d'appareils et
accessoires pour la photographie et la projection
(Hersteller von fotografischen und Projektionsgeräten). Der
Firmensitz befand sich 133, boulevard Davout, Paris 20e. Zahlreiche
Patente in der 2. Hälfte des 19. Jh. Es produzierte
u.a.
Firmen den
Modèle
1922
genannten Kompass.

Aaron Lufkin
Dennison
(1812-1895 - s. WIKIPEDIA, engl.) aus Birmingham (GB) war ein
Hersteller von Taschenuhrgehäusen. Er gründete sein
Unternehmen Ende 1874 in 24
Villa Road, Handsworth (GB). Während des 1. WK baute er auch
Kompass-Gehäuse. Er wurde der erste Managing Director
der Fa. American Waltham Watch Company (USA) und wird generell
als der Gründer der Uhrmacherindustrie in der USA (‘
Founding
Father of the
American Watch Making Industry’).
Früheres französisches Unternehmen, das
Kanonenvermessungsinstrumente fertigte. Ein Werk befand sich im
südl. pariser
Stadtviertel Malakoff. Doignon war ein Nachfolger der Ateliers FROMENT,
die u.a. den Schiffskompass DUCHEMIN gebaut hatten.
Das älteste Patent von Doignon scheint 1895
angemeldet worden zu sein.
Doignon erhielt die Goldmedaille Grand Prix sowie 3 Goldmedaillen bei
der Weltausstellung 1900
(damalige Anschrift: 85, rue N. D. des Champs)
Abel Louis Doignon hatte (vermutl. durch Heirat - siehe Vermerk
"Zugewinn" im Handelsregister Nr. 110292 am 21. Febr. 1921) das
Unternehmen Ateliers
Froment (u.a. Hersteller des DUCHEMIN-Schiffskompasses)
erworben.
Zur dieser Zeit wurde auch der Modèle 1922
genannnte Marschkompass konstruiert (siehe die Notice
Provisoire). Sein Sohn (?) Stanislas Doignon war im
Telefonbuch der Pariser Geschäfte ("Gelbe Seiten") ca.
von 1900 bis 1929 eingetragen (Firmenbezeichnung 1901
: successeur de
DUMOULIN, FROMENT et DOIGNON).
Nach dem 2. Weltkrieg erscheint in den Gelben Seiten
zuletzt 1950 der Eintrag "Ateliers DOIGNON,
successeurs Froment" - 11 rue Hoche, Paris/Malakoff.
Früheres britisches Unternehmen aus LONDON (optische
Messinstrumente - Dem Museum liegen zZ. keine weiteren Daten vor).
- E -
Deutsches Unternehmen (Firmensitz in Nürnberg, Schopenhauerstraße 10), am 14. November 1913 von Josef
Eschenbach gegründet. Vor dem 2. Weltkrieg war Eschenbach
bereits Großhändler für Optik-Artikel und
Reißzeuge. Eschenbach übernahm am 1.1.76 WILKIE
(welcher bereits PASTO übernommen hatte). 2005 wurde die Fertigung mechanischer Kompasse an K&R verkauft.
- F -
(Diese Informationen und Bilder
wurden uns freundlicherweise durch einen Enkel des Herrn R. Fee
persönlich übermittelt - Wir können jedoch
aus formalen Gründen keine Verantwortung für die
Richtigkeit des Inhaltes übernehmen. Nachfahren des Herrn
Stemwedel sind herzlichst eingeladen, ihre Kenntnisse mit uns zu
teilen.)
Ehemaliges US-Unternehmen (2210 Wabansia Ave., Chicago, Illinois).
Richard Louis Fee (10. März 1900 - 12. Mai 1972)
gründete Fee & Stemwedel 1930 zusammen mit Al
Stemwedel und Howard Taylor (keine Verwandschaft mit dem
berühmten Instrument hersteller). Sie begannen mit der
Fertigung von Barometern und produzierten Wettermessgeräte
für private Häuser und Büros. Zum Beginn des
2. Weltkriegs erhielten Sie Aufträge von der US Navy
für den Bau von verschiedenen Schiffsinstrumenten und
Ferngläsern. Während des Koreakriegs bauten sie
Armband- und Marschkompasse für die US Army, während
die Fertigng von Barometern und Thermometern für Privatkunden
weiterging. Dank der hohen Qualität ihrer Produkte erhielten
sie einen Exklusivauftrag von Marshall Fields (s. Anm. unten) in
Chicago. Die Partner hatten unterschiedliche Ansichten
bezüglich der Qualität und der Massenproduktion,
worauf Fee seine Anteile an Stemwedel verkaufte und sich 1952
zurückzog. Stemwedel senkte die Qualität, um die
Produktionszahlen zu erhöhen und verlor den Marshall
Fields-Exklusivvertrag. Der Firmenname wurde in Airguide
geändert, eine Bezeichnung die von den Partern bereits vorher
festgelegt worden war.

Die beiden Partner in Chicago (etwa 1940):
Fee (r.) und Stemwedel (l.)
(anklicken zum Vergrößern) |

Richard L. Fee |

Der Firmensitz
(anklicken zum Vergrößern) |
ANM.: Marshall Field's ist ein historisch bedeutendes Geschäft
in Chicago, das 1852 .gegründet worden war
(für mehr Infos siehe seine Website unter :
http://groups.yahoo.com/phrase/marshall-fields-chicago).
Deutscher Kompassherstellerbetrieb mit Sitz in Freiberg (Sachsen).
Lieferant der deutschen Streitkräfte und der Bergbauindustrie.
2. Sept. 1771 - Gottlieb Friedrich Schubert wird durch
kurfürstliches Reskript zum Bergmechanikus und
gründet in Folge einen freien Gewerbebetrieb zur Herstellung
berg- und Hüttenmechanischer Instrumente.
1859 – Mechaniker Schramm tritt als Teilhaber ein und stellt
seine Räume in der Hainichener Straße dem Betrieb
zur Verfügung.
Bis zum Ende des 2. Weltkriegs beliefert das Unternehmen verschiedene
Großhandelfirmen (u.a. WICHMANN), die die Kompasse unter
ihrem eigenen Namen weitervertreiben.
8. Mai 1945 – Die Rote Armee übernimmt den Betrieb
28. Okt. 1950 – Gründung des VEB Freiberger
Präzisionsmechanik
1990 – Übernahme in Treuhand, Umwandlung in GmbH
1993 – Privatisierung
13. Sept. 1994 – Liquidation der GmbH
1. Okt. 1994 – Gründung der FPM Holding GmbH.
In Freiberg wurden in historischer Linie Kompasse unter folgenden Namen
gefertigt:
- Schubert
- Studer
- Lingke
- Hildebrand
- Hildebrand - Wichmann
- Pässler
- VEB Freiberger Präzisionsmechanik
- Freiberger Präzisionsmechanik GmbH
- FPM Holding GmbH
R. (Rudolf) FUESS, Fabrik für wissenschaftliche und
technische Präzisions-Messinstrumente war ein deutsches
Unternehmen mit Sitz in Berlin/Steglitz, Dünther-Str. 8.
(Gründungsjahr: 1865 - Ende 1945).
Lesen Sie die komplette Firmengeschichte auf der Website
Freunde alter Wetterinstrumente.
- G -
Ehemaliger Deutscher Kompassmacher, der eine Mess- und
Zeicheninstrumentenfabrik (Fabryka Instrumentów Geodezyjnych
i Rysunkowych G. Gerlach) bereits seit 1816 in Warschau
(Ossolińskich-Straße 4) betrieb.
(
zitiert nach der Website der Fundacja Kosciuszki - siehe
unter LINKS)
(Definition nach WIKIPEDIA / Engl.)
William Gurley (1821–1887) studied civil engineering at
Rensselaer Polytechnic Institute, worked for Oscar Hanks, a surveying
instrument maker in Troy, New York, and then went into partnership with
Jonas H. Phelps, another local instrument maker. Lewis Ephraim Gurley
(1826–1897) worked for Phelps & Gurley, earned a B.A.
from Union College, and then rejoined the firm. The Gurley brothers
took over the firm in 1852, began trading as W. & L. E. Gurley,
and were soon the largest manufacturer of engineering and surveying
instruments in the United States. Several factors contributed to their
success. They established a factory rather than a craft workshop,
practiced a strict division of labor, hired workers who were relatively
unskilled, advertised widely, and offered instruments at competitive
prices. Their Manual of the Principal Instruments Used in American
Engineering and Surveying, published from 1855 to 1921, was a catalog
of their instruments and an intelligent explanation of how they were to
be used.
The design of Gurley instruments remained remarkably stable for many
years, making it difficult to determine the date of a particular
instrument. But there are some important clues. Since the signatures on
the early Gurley instruments were cut by hand, the letters have
V-shaped trenches, and their lines are of varying width. By contrast,
the signatures on Gurley instruments made after 1876 were done with an
engraving machine, and thus have lines with vertical walls and uniform
width. The Gurleys introduced serial numbers in 1908, with the first
digits indicating the year of manufacture, and the latter digits
indicating production rate. Thus, transit #9296 was the 296th Gurley
instrument made in 1909. W. & L. E. Gurley was incorporated in
1900, with all the stock held by the family. Teledyne purchased the
firm in 1968, began trading as Teledyne-Gurley, and phased out the
production of surveying instruments soon thereafter.
- H -
Steckbrief: Dieses Unternehmen ist mit dem
(gegenwärtig
in Hamilton Sunstrand aufgegangenen) US-amerikanischen Unternehmen
HAMILTON STANDARD COMPANY nicht verwandt. Letzteres wurde in den 20er
J. durch den
Luftfahrtpionier Thomas Foster Hamilton (28. Juli 1894 – 12
August 1969) gegründet.
Uns wurde folgende Information übermittelt (s. die
Originalversion im englischsprachigen Teil des Kompassmuseums):
'Der Hamilton HI-400 Vertical Card Compass wurde nicht von Hamilton
Standard hergestellt. Es wurde von "Ham" Hamilton erfunden der am Hobby
Airport in Houston, Texas am Anfang der 1970er Jahre tätig
war. Er betrieb dort eine kleine Reparaturwerkstatt für
Flugzeuginstrumente, die den Namen Hamilton Instruments trug. Ich
kannte "Ham" zu dieser zeit, da ich bei Associated Radio Service
Company (ebenfalls auf Hobby Airport ansäßig) als
Avioniker arbeitete. "Ham" brachte uns seinen Prototyp zur
Begutachtung. Es war einfach genial. Die Modellbezeichnung "HI-400"
steht für Hamilton Instruments-400.
Hamilton verkaufte später seine Erfindung an die Fa. Precision
Airmotive, die sich auch auf Hobby Airport befand. Diese Kompasse
werden weiterhin hergestellt, aber ich weiß nicht von wem.
Ich vermute, dass "Ham" entweder schon sehr alt oder bereits verstorben
ist.'
- I -
Rumänisches Unternehmen, Optik-Geräte
IOR wurde 1936 gegründet. Es war die einzige
rumänische Firma die opto-mechanische Instrumente konstruierte
und baute. 1941 wurde es zu einem reinen Rüstungsbetrieb
(Ferngläser, Zielfernrohre, Entfernungsmesser usw.). Nach 1949
prpoduzierte es Brillengläser, ab 1951 die ersten Mikroskope
für den Untericht und ab 1954 Fotoapparate. Nach 1959
konzentrierte sich das Unernehmenn auf medizinische Geräte
(Ophtalmologie). Zur gleichen Zeit produzierte es Filmprojektore. Ab
1960 produzierte IOR seine ersten binokulare Labormikroscope. Ab 1961
Zahnarztgeräte, ab 1962 die ersten Forschungsmikroskope und ab
1967 Fotoapparatobjective. IOR hatte gemeinsame Projekte mit solchen
Firmen wie FOG oder PENTACON und danach LEITZ, C. ZEISS, SCHNEIDER,
usw. Nach den 80er Jahren kamen neue Produktbereiche wie Optronik,
Lasergeräte, Metrologie, Wärmebildkameras usw.
- J -
(
Auszugsweise zitiert nach der Website Fundacja
Kosciuszki's - siehe LINKS - und adaptiert)
Steckbrief: Polnisches Unternehmen aus Warschau, das in den 1930er
Jahren (als Nachfolger von GERLACH den M.K.32 (auch K.M.32) Kompass
baute.
Zu diesem Kompass siehe auch KULVIEC weiter unten (MK steht
für die Anfangsbuchstaben seines Erfinders Oberst Mikołaj
Kulwieć).
- K -
Kearfott (1150 McBride Avenue, Little Falls, New Jersey 07424-2500 USA)
wurde 1917 gegründet. Die Fa. Kearfott Company Inc. wurde 1955
zum Unternehmensbereich (Division) Kearfott des Konzerns General
Precision Equipment Corporation und später 1968 zur Kearfott
Division von Singer Business Corporation. 1987 spaltete Singer Kearfott
in zwei Bereiche auf:
- die Kearfott Guidance & Navigation division wurde 1988 an
Astronautics Corporation of America verkauft,
- die Electronic Systems Division wurde 1990 von GEC-Marconi
übernommen und in GEC-Marconi Electronic Systems umgenannt.
(Quelle: WIKIPEDIA).
KERN - Ehem. schweizerisches Unternehmen mit Sitz in Aarau.Es wurde
1819 durch Jakob KERN (17. Aug. 1790 - 4. Febr. 1867)
gegründet. Nach der Fusion mit LEITZ am 13. Mai 1988 wurde das
Werk 1991 geschlossen. Für mehr Details, siehe folgende
Website:
-
Firmengeschichte
-
Chronologie
der Logos
Früheres amerikanisches Unternehmen
Zitiert nach der New Jersey Historical Society - siehe ihre Website
NJH
in Englisch)
Wilhelm Johann Diedrich Keuffel und Herman Esser waren die
Gründer (Juli 1867) der Fa. Keuffel & Esser, 79 Nassau
St. in New-York, Manhattan. Sie waren beide aus Deutschland emigriert
und importiertren Zeichen-, Rechen- und Topographieinstrumente.
Keuffel (1838-1908), geb. in Walbeck (Rheinland), hatte in Deutschland
und England (Birmingham) gearbeitet, bevor er 1866 nach Hoboken
(New-Jersey) übersiedelte. Im Jahre darauf assoziierte er sich
mit Herman Esser (1845-1908), geb. in Wuppertal-Elbertfeld. Das
Unternehmen wurde 1875 unter dem Namen Keuffel & Esser Company
(K & E) eingetragen und zog von Manhattan nach Hoboken, Third
and Grand Street um. Wilhelm J. D. Keuffel starb in Hoboken 1908.
Herman Esser verließ Keuffel & Esser Co. 1902. Er zog
sich nach Bad Godesberg im April 1902 und starb dort im April 1908.
Keuffel & Esser öffnete allmähich Werke und
Dependancen in New York, New Jersey, Chicago, St. Louis, San Francisco,
Detroit und Montreal. Sie fertigte vor allem Topographie-Material (u.a.
Kompasse) und Zeicheninstrumente (Kurvenlineale aund Reißzeug
aus Hartgummi), Zeichenpapier sowie Rechenschieber.
Keuffel & Esser wurde im NASDAQ ab 1965 notiert. Das Aufkommen
moderner Technologien wie die elektronischen Taschenrechnen, die
Computergestützten Zeichnenprogramme und die Landvermessung
mittels Laserstrahlen verursachten einen schnellen Rückgang
des Geschäftsvolumens ab 1972. K & E berief sich 1982
auf das Konkursschutzgesetz 1982 (Chapter 11) und wurde u.a. von Cubic
Precision (1997 von BRUNSON übernommen) oder Azon
Corporation übernommen. Letztere besitzt z. Z. alle Rechte an
K & E.
K&R ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz im
fränkischen Uttenreuth nahe Erlangen. Es wurde 1920
gegründet. Dieses Unternehmen, das bereits seit langer Zeit
Präzisionsinstrumente fertigte, übernahm 2005 von
Eschenbach die Fertigung der berühmten Kompasse des
früheren Herstellers WILKIE (s. a.
STOCKERT,
"S").
Die Firma KRÖPLIN wurde im Jahre 1883 von Heinrich Carl
KRÖPLIN (02.05.1859 - 16.09.1945) in Bützow, im
damaligen Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin,
gegründet. H. C. Kröplin hatte das Uhrmacherhandwerk
unter anderem in der Schweiz und Frankreich gelernt und fertigte in
einer kleinen Fabrik vornehmlich Messinstrumente, unter anderem
Sphärometer und Barometer. Die Eigentümer wurden 1948
enteignet und die Firma vom Handelsregister gelöscht.
Neugegründet wurde sie 1950 mit neuen Partnern in
Schlüchtern (Hessen). Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Claus Werckmeister.
Diese Informationen wurden uns freundlicherweise von der Fa.
KRÖPLIN mitgeteilt.
Die Max KOHL AG (Adorferstr. 20 in Chemnitz) war ein deutsches
Unternehmen. Es war 1908 gegründet worden. Hergestellt wurden
Einrichtungen physikalischer und chemischer Lehrzimmer für
Schulen, Hörsäle und Laboratorien sowie
Meßapparate für Textilfabriken (Börsennotiz
Leipzig). Sein industrieller Code während des 2. Weltkriegs
war
hap.
Oberst Mikołaj Kulwieć (geb. am 24. März 1890) war
ein polnischer Offizier und der Erfinder des so genannten
„Kulwieć-Kompass“.
1921 war er als Hauptmann Mitglied der polnischen Mission in Frankreich
(daher vermutlich die große Ähnlichkeit mit dem
französischen Modèle 1922-Kompass). Von 1928 bis
1930 war er Mitarbeiter des Forschungsinstituts für
Ausrüstungsmaterial (Instytut Badań Materiałów
Uzbrojenia) und Mitglied vieler Kommissionen zur Bewertung bzw. Abnahme
von Prototypen verschiedener Rüstungsgüter. 1934 war
er Chef des Departements für Waffenwesen im Ministerium
für militärische Angelegenheiten. Sein Kompasstyp
wurde nacheinander von GERLACH und von JEZNACKI gebaut.
- L -
Früheres französisches Unternehmen (69, rue Gambetta,
Malakoff - Paris).
Früheres französisches Unternehmen
(Nach der Website SURVEY HISTORY
ergänzt und adaptiert)
LIETZ (A. Lietz Co.) war ein nordamerikanischer Instrumentenhersteller.
Sein Gründer, Adolph Lietz, war 1860 in Leubeck geboren. Er
war nach 1879 San Francisco ausgewandert und hatte in verschiedenen
Werkstätten für wissenschaftliche Instrumente
gearbeitet, bis er sein eigenes Geschäft eröffnete.
Lietz kaufte das Unternehmen von Carl Rahsskopff in 1880 und begann
sein eigenes Geschäft ab 1882. Lietz tat sich
ursprünglich mit einem anderen Hersteller zusammen, Gottlieb
A. Mauerhan, und gründete "Lietz and Mauerhan", die etwa ein
Jahr bestand. Nach Mauerhans Weggang, tat sich Lietz mit Conrad J.
Weinmann zusammen, der vorher auch mit Carl Rahsskopff gearbeitet
hatte. Der neue Name der Firma war ab dann "A. Lietz &
Co." Sie fertigte Topographie-Instrumente und das
entsprechende
Zubehör. Das Unternehmen wurde 1892 unter der Bezeichnung "The
A. Lietz Company" eingetragen und Weinmann verließ das
Unternehmen vermutlich zu dieser Zeit. 1910 wurde die Produktpalette um
ein komplettes Sortiment an Zeichenmaterial (Reißzeuge)
erweitert. 1947 (nach 65 J. Bestand) stellte das Unternehmen die
Herstellung von Geologeninstrumenten ein. Der angegebene Grund war,
dass es zu kostspielig sein würde, die erforderlichen
Investitionen in neue Fertigungsmittel zu tätigen. Ab dann
fungierte die Firma nur noch als Importeur und
Großhändler.
1960 begann das Unternehmen den Vertrieb von UMECO-Geologeninstrumenten
und fügte ihrem Sortiment die Instrumente des japanischen
Herstellers Sokkisha hinzu. Die Firma Frank Paxton Company kaufte LIETZ
1965 auf und verlegte das Hauptquartier nach Kansas City, Missouri. Der
Firmenname wurde abermals geändert in "The Lietz Company."
Eine letzte Umorganisation fand Anfang der 90er Jahre statt, und der
jetzige Name lautet "Sokkia.".
Deutsches Unternehmen. Die W. LUDOLPH GmbH & Co. KG
(Bremerhaven) produziert Schiffs- und Fluzeugkompasse. Die erste Firma,
aus der das jetzige Unternehmen hervorgegangen ist, wurde 1846 von W.
Ihlder gegründet. 1867 erfolgte die Umbenennung in W. Ludolph
Nautisches Institut. Es folgten Umwandlungen zuerst in eine GmbH (1908)
und später in eine AG (1920). Ludolph war das erste
europäische Unternehmen, das die damalige Monopolstellung
Großbritanniens auf dem Gebiet der Schiffskompasse brechen
konnte. Am Anfang des 20. Jh. begann LUDOLPH zusätzlich mit
dem Bau von Luftfahrtkompassen.
Deutsches Unternehmen, früher in Stuttgart. Bekannt vor allem,
weil es den berühmten Bézard-Kompass baute. Es
fertigte auch in den 30er Jahren eine ganze palette von
Tachenkompassen.
- M -
Henri MORIN war eines der größten
französischen Hersteller bzw. Lieferant von Instrumenten,
Geräten und Material für alle topografischen
Arbeiten. Es war im Jahre ... durch ... gegründet worden. Es
wurde übernommen von ... ?.
Morin stattete die französischen Armeen und die Industrie mit
Kompassen bereits im 19. Jh. bis zum Ende seiner Aktivitäten
im Jahre ...(?).
- N -
Ehemaliges britisches Unternehmen (aktiv von 1850 bis ca.
1935). Es hatte als Fotostudio angefangen und baute Optikinstrumente
und wissenschaftliche Geräte, u.a Marinekompasse.
Henry Negretti und Joseph Zambra gründeten zusammen 1850 ein
Unternehmen, das später zum Hoflieferant von Prinz Albert, des
Royal Observatory und der Admiralität.
Während des 1. Weltkriegs arbeitete N & Z fast
ausnahmsweise für das Munitionsministerium (Ministry of
Munitions) und entwickelte neue Instrumente. Nach dem Krieg gab N
& Z die Fertigung von Optischen Instrumenten auf und
konzentrierte sich auf Luftfahrtinstrumente. 1920 entwickelte und
patentierte es auf Anforderung des Luftfahrtministeriums (Air Ministry)
ein Gerät zur Fernmessung der Temperatur von Öl und
Luft in Flugzeugen.
Albert NIEDERMANN war ein schweizerischer Erfinder. Er
ließ sich mehrere Systeme patentieren, wovon zwei von
BÜCHI in Serie gefertigt wurden.
Ehemaliges schwedisches Unternehmen (heute zusammen mit
SAAB).
- P -
Former Italian watch manufacturer
Giovanni Panerai (1825-1897) opened in 1850 a small clock maker shop in
Florence, the first one at that time and moved in 1860 to the famous
address Ponte alle Grazie. Thanks to good contacts with the best
clockmakers in Switzerland he assembled high quality clocks and
repaired measuring instruments in his family shop.
His son Leon Francesco was his successor. Guido Panerai (1873-1934), a
nephew of Giovanni, gave new impulses to the company which became for a
long time official provider of the Royal Italian Navy.
In 1910, Panerai developed and patented a system intended to extend the
service life of radioluminescent compounds (he called it Radiomir) by
placing it in tiny glass tubes (example: see
BARKER and
DOLLOND
compasses).
From 1934 on, Guido's son Giuseppe developed various instruments for
the Italian Navy and in particular wrist compasses.
In 1972, after Giuseppe Panerai's death, Col. Dino Zei left the Navy to
take up the management of Guido Panerai e Figlio. In the same year he
established and became Sole Director of Officine Panerai S.r.l., which
took over all the activities and industrial capabilities of Guido
Panerai. He became Chairman of Officine Panerai S.p.A., until the watch
division and trademark were sold to Cartier and covered this position
for the Panerai Sistemi SpA until 1999, when the business was
transferred to the Bologna-based company Calzoni.
(courtesy www.animo.com)
Ehemaliges deutsches Unternehmen. Der Firmenname ist ein
Anagramm aus den ersten Silben des Gründernamens
PAul
STOckert. Er gründete diese Firma nach dem
Zweiten Weltkrieg (1946/48?) als Nachfolger von K. S. Stockert (siehe
auch weiter unten Stockert, "S"). PASTO Übernahm
KÜHRT und
fertigte zuerst dessen einziges Modell.
Es wurde zum 31.12.1972 von
WILKIE
übernommen.
Paul PEIGNÉ war ein französischer Offizier (Paris
1841 – 1919). Er erfand den Kompasstyp, der seinen Namen
trägt.
Er studierte an der Militärakademie Polytechnique und
kämpfte im deutsch-französischen Krieg 1870-71. Er
unterrichtete Topographie an der Militärakademie in Saint-Cyr
(1873-76) und ließ den von ihm entwickelten Kompass fertigen
(kein Patent auffindbar). Er war der Initiator mehrerer
militärtechnischer Erneuerungen, wie z.B. der
schienengestützten Artillerie.
- R -
Ehemaliges schweizerisches Unternehmen. Der Firmenname war:
Record Watch Co. S.A., Tramelan-Dessus, Genève, La Chaux de
Fonds, Les Pommerats, London
1903: Gründung des Unternehmens durch eine Firmengruppe in der
Absicht das Patent für eine dreieckige Taschenuhr (Sector
Watch) zu erwerben und diesen Uhrentyp zu vertreiben.
1916: Fusion mit mehreren Firmen unter dem Namen Record Dreadnought
Watch Co. S.A.
1949: Neugründung unter dem ursprünglichen Namen
Record Watch Co. S.A.
1961: Longines erwibt die Mehrheit der Anteile. Der Name wird zusammen
mit Longines weitergeführt.
1991: Der Name Record erlischt.
Ehemaliges schweizerisches Unternehmen. 1897
von
Muller
& Vaucher gegründet. Seit 1914 wurden in
Biel Kompasse in
Taschenuhrgehäusen produziert. Das berühmteste
Produkt, das Streichholzschachtel-förmige Gehäuse (D
für Diopter, P für Peilkompass?) kam 1941 auf den
Markt. Sein Erfinder war der damalige Technische Leiter Eric
VAUCHER
(der bereits ein Verriegelungssystem für
Taschenuhrenkronen hatte patentieren lassen, siehe Taschenkompass
Müller & Vaucher, M&V). Das einzigartige
Design dieses Kompassmodells wurde vom New-Yorker Museum of Modern Art
(MOMA) ausgezeichnet. Vaucher hatte die geniale Idee davon, als er sich
während einer Wehrübung über die
unpraktischen Kompasse der schweizerischen Streitkräfte
ärgerte. Er meldete sein Patent 1941 an. Es handelte sich
dabei um ein damals metallisches Gehäuse (heute allerdings aus
Kunststoff), in dem eine Schublade steckt, die die mit
Flüssigkeit gefüllte Kompassdose und die Kompassrose
aufnimmt. An der Unterseite ist ein Spiegel befestigt, der beim
Öffnen um 45° herunterklappt und in dem der Benutzer
beim Anvisieren eines Zieles das Abbild der Kompassrose sieht. Der
Spiegel kann in die Schachtel zurückgeschoben werden, sodass
die Kompassdose auf eine Karte gelegt werden kann, um sie durch den
durchsichtigen Boden zu betrachten. Die Schublade war mittels
federbelasteter Kugeln in den beiden Stellungen (aus - und eingefahren)
arretiert.
RECTA baute zwei weitere Modellreihen: DO (O für
Orientierungslauf) und DS (S für Spiegel).
RECTA wurde 1996 von SUUNTO übernommen. Das finnische
Mutterhaus hat per Ende 2008 die Kompassproduktion nach Finnland
verlagert.
François RICHER /1743-180..) war ein Spezialist für
die
Teilung von Messinstrumenten. Er gründete ... die gleichnamige
Firma.

Louis-Camille
ROSSIGNOL (s. Foto 1915, zum Vergrößern Bild
anklicken - geb. am 22 Aug. 1851 in Tournes, Ardennen, gest. am 5. Mai
1943 in Châlons-sur-Marne) war ein französischer
Offizier (Hauptmann) und Waffentechniker ('chef-armurier',
Büchsenmacher?) beim 106. Infanterieregiment in
Châlons-sur-Marne.
Sein Vater Jean-Baptiste Rossignol (1809-1895) war ebenfalls
Waffenkontroleur.
(Diese Informationen wurden uns durch den Urenkel des Erfinders
übermittelt).
Er erfand einen Kompass und ließ das System 1894 (Nr.
238.313) patentieren. Dieses Instrument war 1932 im Katalog der Fa.
Société des Lunetiers, S-L (Nr. 36180) immer noch
im Angebot.
Bezeichnung:
Boussole militaire devant servir à
diriger les troupes et au levé des plans
(Militärkompass zur Führung der Truppen und zur
Aufnahme von Landschaftszeichnungen).
Er erfand außerdem mehrere Feuerwaffensysteme wie
automatische Gewehre (Kaliber 6 mm und 6,5 mm), ein Maschinengewehr und
eine Vorrichtung zur Freimachung festsitzender Munitionen. Aus diesen
Gründen und als Anerkennung seiner erfolgreichen
Einsätze in Nordafrika erhielt er mehrere Auszeichnungen wie
die 'médaille militaire' und die 'médaille
coloniale' für Tunesien). Er war außerdem Ritter der
Ehrenlegion.
- S -
Charles Augustus Schmalcalder war ein in Deutschland geborener Optiker
und Hersteller mathematischer Instrumente. Er entwickelte ein System
weiter, das ein anderer deutscher Immigrant, Henry Kater (1777-1835),
bereits 1811 erfunden hatte. Letzterer nannte sein Gerät
'mirror azimuth' bzw. Kater-Kompass. Es bestand aus einem
konventionellen Magnetkompass, der mit einem geneigten Spiegel und
optischen Linsen bestückt war. Schmalcalder beschrieb sein
Gerät in seinem Patent (Nr. 3545 vom 5. März 1812)
mit dem Titel 'Certain Improvements in Mathematical Instruments'. Er
ersetzte den empfindlichen Spiegel durch ein viel solideres und
langlebigeres Prisma. Das Prisma war am Instrument über dem
Rand der Kompassrose in rechtem Winkel angebracht. Mit einer
Genauigkeit von einem Drittelgrad wurde es bei Landvermessern rasch
beliebt, und als Schmalcalders Patent erlosch, wurde es von londoner
Herstellern optischer Instrumente wie William Cary, Throughton und
Simms in großem Stil kopiert.
(Quellen: The Schmalcalders of London and
the Priddis Dial, Autoren: Smith, J. A., Journal: R.A.S. CANADA.
JOURNAL V. 87, NO. 1/FEB, P. 4, 1993 - Bibliographischer Code:
1993JRASC..87....4S)
Bild rechts: Patent, Abb. (zum Vergrößern,
Bild anklicken).
Lebenslauf:
Er wurde am 29. März 1781 in Stuttgart geboren und am 31.
getauft. Sein ursprünglicher Name war Karl August
Schmalkalder. Die neue Schreibweise wählte er vermutlichals er
nach England auswanderte (etwa um 1800?).
Er ließ ein Zeichensystem patentieren (Nr. 3000 vom 22.
Dezember 1806), das er Delineator and Tracing Device
nannte. Er hattte eine Wertkstatt in Little Newport Street bis 1808 und
zog dann mehrmals um nach The Strand, Tottenham, Borough Of Middlesex,
(Pancras), wo er blieb, bis er sich 1839 zurückzog und sein
Sohn John Thomas (geb. in 1811) die Geschäfte
übernahm.
Er heiratete Charlotte Ann Cochran am 24. Mai 1804 in St Andrews,
Holburn, London und hatte mit ihr neun Kinder. Er starb am 25. Dezember
1843 in Saint Martin In The Fields, Westminster, London, mit 62 Jahren
und wurde im Friedhof von The Strand, Westminster Borough Of Middlesex,
(Pancras) begraben.
Früheres französisches Unternehmen. Es wurde von Marc
Francois Louis Secrétan (geb. 1804 in Lausanne, Schweiz)
gegründet. Er war Dozent für Mathematik in der
Académie de Lausanne, bevor er 1844 nach Paris emigrierte.
1845 erfolgte der Zusammenschluss von Lerebours und
Secrétan. Dieser Firmenname wurde bis in die 1880er jahre
verwendet. Secrétan leitete dann Lerebours et
Secrétan, nachdem der Sohn und Nachfolger seines Compagnons
Nicolas Marie Paymal Lerebours (1807 - 1873) 1855 aufgehört
hatte. Secrétan veröffentlichte Kataloge unter
seinem alleinigen Namen ab 1860. Er starb 1867.
Sein Sohn Auguste (1833 - 1874) übernahm den Betrieb. Nach ihm
kam sein Cousin Georges Emmanuel Secrétan (1837 - 1906), dem
Paul Victor Secrétan am Anfang des 20. Jh. folgte. Zu diesem
zeitpunkt war die Firma nur noch Vertriebshändler
(beispielsweise von MORIN-Produkten). George Prin (der Nachfolger von
Gautier) wurde von Secrétan 1934 übernommen. Die
Firma Secrétan existierte bis ca. Ende der 40er/Anfang 50er
J. Obwohl der Name fortgeführt wurde, war Secrétan
von C. Eprey et Jacquelin seit dem Beginn der 1920er Jahre kontrolliert.
(Zitiert nach: www.europa.com/~telscope/tsfrance.txt).
Früheres britisches Unternehmen. Thomas
Short und
James Mason gründeten ‘Short & Mason
Ltd’ in 1875. Die Anschrift lautete anfänglich
40 Hatton Gardens, London.
Die Firma verkaufte Präzisionsinstrumente berühmter
Hersteller (beispielsweise von F. BARKER & Son).
S & M kreierte das Kompassmodell THE MAGNAPOLE . Dieser Name
wurde auch vom US-Hersteller Taylor während der Zusammenarbeit
mit S & M kurz vor 1915 verwendet. Die Produktion wurde
spätestens um das Jahr 1918 in die USA zurückverlegt.
Siemens Halske ist ein deutsches Unternehmen. Es wurde 1847 durch
Werner von Siemens und Johann Georg Halske in Berlin
gegründet. Der Name war Telegraphen-Bauanstalt von Siemens
& Halske.
Siehe die Website dieses Unternehmens.
Samuel Berry SINGER war ein britischer Schiffskapitän. Er
erfand das Kompassmuster, das seinen Namen trägt (Patent aus
dem Jahr 1861).
Seine Idee bestand darin, die Kompassrose in einen dunklen und einen
hellen Bereich aufzuteilen, um die Lesbarkeit in der Dunkelheit zu
erleichtern. Die Kompassrose sollte aus einem hellen und einem auch
schwaches Licht reflektierenden Material wie beispielsweise Perlmutt
bestehen.
Beispiel: siehe die Taschenkompasse von
F. Barker & Son,
Dennison,
Negretti &
Zambra.
Foto: Abbildungen aus der Patentschrift.

Ehemaliges französisches Unternehmen
Eigentümer (1930): Pethe, Eparvier, Destribois et Cie
Produkte: Brillen und optische Instrumente
Anschrift: 6 rue Pastourelle Paris 6e
Das Logo zeigte einen Kerzenständer zwischen der Buchstaben S
und L. Durch ein moderneres Design in der Mitte des 20. Jh. entwickelte
es sich zu einem Symbol, das einer Optik ähnelt: zwei Linsen
auf einer Sichtlinie!
Das Unternehmen war 1849 durch den losen Zusammenschluss dreier
Handwerkerbetriebe gegründet worden, und nannte sich
l'Association fraternelle des ouvriers lunetiers. Es existierte bis
Ende der 1860er J. Es wurde danach in Essel (nach der Aussprache der
Abkürzung) umbenannt und umfasste einige kleinere Pariser
Brillengeschäfte.
In den 'gelben Seiten' des Telefonbuchs für 1930 werden
mehrere Betriebe in verschiedenen Provinzen aufgelistet.

Der bedeutendste
hieß
La Compasserie (Der
Kompasshersteller!?) und stand in Lothringen, in Ligny-en-Barrois
(Meuse), wo sich ebenfalls die Werke
Les battants
und
Le Moulin befanden. Weitere Werke standen in
Mihiel und Cousances (Meuse), Montreuil sous Bois, Morez (Jura),
Longueville (Seine et Marne), Foncine le Bas (Jura). Es gab auch ein
Laden in London, 56 Hatton Garden EC.
Die Firma fusionierte 1972 mit Silor (gegründet 1930) und
bildete fortan die gegenwärtige Essilor-Gruppe.
Société de Recherches et de Perfectionnements
Industriels.
Früheres französisches Unternehmen. Hersteller von
Optik-Material für das Heer und die Marine. Wurde
später zu Imprimerie des Pays de Vilaine in Redon
(Ille-et-Vilaine)
Anschrift : 7, rue Saint-Conwoïon
Geschichte: Die Société de
Recherches et de
Perfectionnements Industriels (SRPI) war 1919 gegründet und
nach Redon 1939 wegen des drohenden Krieges verlegt worden. Fertigung
von Kompassen zusammen mit MORIN.
Früheres britisches Unternehmen (hat nichts mit den
wertlosen Reproduktionen aus Ostasien vertreibenden Fa. STANLEY-LONDON
aus Florida zu tun.
Stanley hatte Marschkompasse für die britischen
Streitkräfte gefertigt (sie diese Kategorie). Die Produktion
des Modells G150 wurde 1999 von SIRS NAVIGATION Ltd.
übernommen.
Früheres deutsches (?) Unternehmen
ENTWURF (unbestätigte Informationen) - Deutsches
Unternehmen,
das 1850 von Karl Sebastian Stockert gegründet wurde.
Bereits ca. 100 J. früher hatten Ernst Christophe and Johann
Paul(us)
STOCKERT Sonnnenuhren mit eingenbautem Kompass gefertigt. Ende des 19.
Jahrhunderts existierten zwei Firmen, die zwei Mitgliedern
der Stockert-Familie (Brüder?)
gehörten: K. S. Stockert und C. Stockert und Sohn (Logo: "S").
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Fa. K. Stockert unter dem Namen
PASTO OHG (Paul Stockert)
neugegründet. "S" bestand nach 1945 als Personengesellschaft
weiter.
Finnisches Unternehmen. Hat 2008 das schweizerische
Traditionsunternehmen RECTA übernommen und das Werk in der
Schweiz geschlossen.
- T -
Ehemaliges jugoslawisches Unternehmen ehemaliges
französisches
Unternehmen mit Sitz in Belgrad. Es wurde 1922 in Belgrad
(Francuska-Straße 61) gegründet. Noch vor Ausbruch
des 2. Welktkriegs erfolgte 1940 der Umzug nach Zemun Cara Duana Str.
139-141.
Produktpalette: Telefonanlagen, Optik und Feinmechanik. 1928 begann die
Fertigung von Flugzeuginstrumenten.
1985 wurde ein Teil des Unternehmens unter dem Namen TELEOPTIK
ZIROSKOPI von der Firma getrennt und existierte weiter ab 1989 als
selbständiges Unternehmen. Das insolvente Unternehmen wurde
von der serbischen Privatisierungsagentur am 24. April 2007 an die
zypriotische Fenderview Ltd. verkauft. Allem Anschein nach wurde
Fenderview unmittelbar nach dem geschäft gelöscht.

Steckbrief: Französisches Unternehmen (29/31, rue de la
Plaine, Paris), das die
CHAIX-Kompasstypen
herstellt. Es wurde 1938 von ... CHAIX gegründet.
Das Internet-Kompassmuseum bedankt sich bei diesem Hersteller
für die freundliche und kostenfreie Instandsetzung unserer
CHAIX-Kompasse (Bild r., das alte und das neue Logo des Unternehmens).
- V -
Eric Vaucher war ein schweizerischer Ingenieur, der den
berühmten
RECTA-
Kompass erfand.
Bild r.: Auszug aus dem Patent - zum Vergrößern
anklicken.
Ein bestimmter Kompasstyp wird im englischen Sprachraum
Verner's
pattern (Verner-Modell) nach dessen Erfinder genannt. Es war
Colonel William Willoughby Cole
Verner.
Verner wurde 1852 geboren. Er diente von 1874 bis zu seiner
Pensionierung 1904 in der Rifle Brigade.
Er nahm am Ägypten-Feldzug (1884-85) und am Burenkrieg teil.
Er starb 1922.
(Zitiert mit Genehmigung von The COMPASS COLLECTOR)
Das Verner-Modell ist ein
Prismenkompass.
Das Konzept beruht auf Charles Augustus
Schmalcalders
Patent.
Mehrere britische (und amerikanische) Militärkompasse (einige
davon wurden in der Schweiz gefertigt) sind nach diesem System gebaut.
Er erfuhr mehrere Entwicklungsstadien von Zeitpunkt der ersten
Umsetzung des Patents (s. o.g. Website) bis zu seiner
endültigen Reife in der Form der Versionen Mk VII und Mk
VIII,die während des 1. Weltkrieges verwendet wurden.
Die Technologie wurde danach weiterentwickelt und mündete in
die berümten Modellen von F. Barker, Stanley, T.G. Co. Ltd,
usw.
Siehe folgende Exponate des Museums:
Früheres französisches Unternehmen.
Gegründet 1832 durch Th. VION. Er hatte zwei Söhne.
Ein Unternehmen mit dem Namen VION Frères (Brüder)
nahm an den Weltausstelungen in den Jahren 1878, 1889, 1893 und 1900
teil. Dieses Unternehmen baute optische Instrumente. Es hieß
1922 Etablissement E. (Eugène) Vion. Die Anschrift war in
den 1930er J. 38, rue de Turenne, Paris.
(zitiert teilw. nach www.europa.com/~telscope/tsfrance.txt).
Eugène VION ließ sich u.a. mehrere
Luftfahrtkompasse patentieren und produzierte in den 30er und 40er J.
hauptsächlich Marine-, Panzer- und Luftfahrtkompasse.
Die jetzige VION-Marine-Firma hat die Marine-Sparte der alten
VION-Firma gekauft. Die Panzer- und Luftfahrtsparte wurde von SATORI
(in 77 Clayes Souilly) übernommen.
Es liegen keine weiteren Informationen vor.
- W -
(Zitiert aus WIKIPEDIA)
•1854 Aaron Dennison establishes in Waltham (Massachusetts)
the Waltham Improvement Company founded in 1850 together with Edvard
Howard and David Davis in
Roxbury (later to become Waltham Watch Company). In 100 years of
existence produced 40 million jeweled watches,
plus clocks, speedometers, compasses, time fuses for bombs and other
precision instruments.
In U.S.A., the manufacturing of Waltham watches and watch parts ended
in 1957. Production was transferred to Switzerland, to Waltham
International SA, a company established for this purpose in 1954 by the
US parent company.
However, specialized clocks and chronographs for use in aircraft
control panels continued to be made in the Waltham factory under the
name of Waltham Precision Instruments Company until the company was
sold in 1994. The company is now based in Alabama as the Waltham
Aircraft Clock Corporation.
Deutsches Unternehmen. Verkaufte in den 30er Jahren
Büromaterial sowie Messinstrumente. In seinem Katalog befinden
sich Kompasse mehrerer Hersteller.
Früherer Name eines schweizerischen Unternehmens mit
Sitz in
Heerbrugg (jetzt: Vectronix AG). Es wurde durch Heinrich WILD 1921
gegründet. 1986 erfolgte der Zusammenschluss mit der deutschen
Firma Ernst Leitz Wetzlar, was zur Gründung der Wild Leitz
Gruppe und 1990 der Leica Gruppe führte. Der neue Name
existiert seit 2002.
Spezialgebiet: topographische und optische Messinstrumente.
WILKIE
(Wilhelm
Kienzler)
Früheres deutsches Unternehmen gegründet
1954 in
Fürth bei Nürnberg (Firmensitz: Furstr. 74). Wilkie
kaufte PASTO 1972 und wurde
1976 von ESCHENBACH übernommen. Siehe auch die anderen Kompasshersteller im Raum
Nürnberg (KÜHRT, PASTO, ESCHENBACH,
K&R und "S"/C. Stockert und Sohn).
WILKIE war lange Zeit der größte deutsche Hersteller
von Kompassen. Die Rechte an den WILKIE-Produkten besitzt zur Zeit die
Fa. K&R.
Franz WINTERER war ein österreichischer Offizier
(Dienstgrade laut Autorenangaben seiner Bücher: Oberleutnant
1930, Hauptmann 1936).
Er entwickelte mindestens vier Kompasstypen. Er ließ sich
1929 ein entsprechendes System patentieren (Patent Nr. 117354). Die
Modelle I und II waren für einen militärischen
Einsatz bestimmt. Es gab außerdem kleinere Wanderkompasse (s.
Kategorie Marschkompasse).
Sie wurden von der
Werkstätte für MASCHINEN
und APPARATEBAU Karl STADLER (Wien, XV., Rosinagasse Nr. 9)
gefertigt.
Er schrieb auch mehrere Bücher:
- Das große Bussolenbuch (1930),
- ... (1936),
- Karten- und Bussolen-Fibel (1953).
US-Unternehmen, das 1872 vom schweizer Uhrmacher Albert
WITTNAUER
(1856-1908) in New York gegründet wurde.
Das UNternehmen produzierte Uhren und Flugunstrumente. Es fusionierte
mit BULOVA in 2001.
Lesen Sie die ganze Geschichte auf der Website von
BULOVA.
- X - Y -
Vermutlich ist yal der industrielle Code eines tschechischen
Herstellers von Optischen Instrumenten. Es liegen uns keine weiteren
Informationen vor.
Ehemaliges irisches Unternehmen von wissenschaftlichen
Instrumenten und Lehrmaterial.
Dieses Familienunternehmen wurde zwischen 1790 und 1795
gegründet. Das Geschäft zog nach 2 Grafton St, Dublin
im Jahre 1827 und befand sich somit unmittelbar gegenüber vom
Trinity College. Stephen Mitchell Yeates (geboren 1832)
übernahm das Geschäft 1865 in dem sein Vater George
Mitchell Yeates ihn ausgebildet hatte. Es wurde fortan in Yeates
& Son "Instrument Makers and Opticians" umbenannt.
Stephen heiratete und hatte sechs Kinder. Leider wurde nur einer
Erwachsen. Stephen Mitchell Yeates führte das
Geschäft von 1865 bis zu seinem Tod 1901. Die eingetragene
Firmenbezeichnung war ‘Instrument makers to the
University’. Einige Instrumente von Yeates & Son sind
immer noch im Trinity College vorhanden.
Das Unternehmen existierte bis ungefähr 1922.
Quellen:
- Gloria Clifton's Directory of British - Scientific Instrument Makers
1550 - 1851
- University
of Melboune - Physics Museum (ca. März 2009)
- Z -