HERSTELLER-STECKBRIEFE

A
ALOE
AINSWORTH
ASKANIA
AURICOSTE
AURRKA (Rote Armee,
  AYPPKA auf Russisch)
B
BAMBERG
BARIGO
BARKER
BEN / Bianchetti
BENDIX
BREITHAUPT
BROWN
BRUNTON
BÜCHI
BUSCH
C
CAMMENGA
CHAIX
CHETWYND
CHINA
CREAGH OSBORNE
cro (s. FUESS, Berlin)
CRUCHONS & EMONS
D
DACOR
DEMARIA-LAPIERRE
DENNISON
DIETZGEN
DLM
DOIGNON
DOLLOND
E
ESCHENBACH
ESL
F
FALKE
FEE & STEMWEDEL
FPM (FREIBERGER
  PRÄZISIONSMECHANIK)
G
GERLACH
GKS
GOERZ
GURLEY
H
HAND
hap (s. KOHL)
I
I.O.R.
J
JEZNACKI
K
KADLEC
KEARFOTT
KERN
K&R (Kasper & Richter)
KEUFFEL & ESSER
KNM (KHM in cyrillic letters)
KOEHN
KOHL
KONUS
KREIS
KRÖPLIN
KÜHRT
KULVIEC
L
LADOIS
LIETZ
LUDOLPH
LUFFT
M
MERIDIAN
MORIN
N
NARDIN
NEGRETTI & ZAMBRA
NIFE
O
P - Q
PANERAI
PASTO
PEIGNÉ (Général)
PLASTIMO

R
RECORD
RECTA
ROSSIGNOL
S
S (voir STOCKERT)
SECRETAN
SHORT & MASON
SIEMENS
SILVA
SINGER
SIMMS
S-L - Société des Lunetiers

S (Forts.)
SPENCER, BROWNING & RUST
SPIROTECHNIQUE
STANLEY
STEIN (von)
STEWARD
STOCKER & YALE
STOCKERT (S)
STOPPANI
SUPERIOR MAGNETO
SUUNTO
T
TAYLOR
TELEOPTIK
T.G. Ltd London
U V
VAUCHER
VERNER
VION
VOIGTLÄNDER
W
WALTHAM
WICHMANN
WILD
WILKIE
WINTERER
WITTNAUER
X - Y
YAL
YEATES & SON
Z
ZEISS IKON
Z.I.E.L.
ZIKO
ZUP (ЗУП auf Russisch)

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- A -

AINSWORTH

Wm (William) AINSWORTH & SONS
US-Herteller, der als erster den BRUNTON-Kompass fertigte.

ASKANIA

ASKANIA ist ein deutsches Unternehmen. Die ursprüngliche Gründung erfolgte am 30.6.1921 unter Übernahme der Centralwerkstatt Dessau (DCGG-Tochterges.) und der Fa. Carl Bamberg, Werkstätten für Präzisionsmechanik und Optik, Berlin-Friedenau als Askaniawerke AG, vormals Centralwerkstatt Dessau und Carl Bamberg-Friedenau.
Am 4.2.1938 erfolgte die Umbenennung in Askania-Werke AG. Im Handbuch der Deutschen Aktiengesellschaften 1943 wird Askania nicht mehr als eigenständige Fa. aufgeführt.
Großaktionäre bis 1938:
1. Deutsche Continental-Gas-Gesellschaft, Dessau (Majorität)
2. Fabrikbesitzer Paul Bamberg, Berlin-Wannsee.
3. Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG, Berlin.

(1959 auf die Continental Elektroindustrie AG übergegangen.?)

Von 1939 bis zum Kriegsausbruch bestanden die Askania-Werke aus drei großen Berliner Fabriken:
· Friedenau: Bau von wissenschaftlichen Geräten, Einzeloptik, Entwicklungslabors, Hauptverwaltung.
· Steglitz: Reglerfabrik
· Mariendorf: Luftfahrtgeräte, Reihenoptik, Kreiselgeräte, Sonderbau für die Marine.

- BERLIN:
Am 1. Januar 1948 wurde aus der GmbH Volkseigentum. VEB Askania Teltow startete in die neue Zeit mit knapp 500 Beschäftigten. Die stellten bis 1961 beispielsweise Technik für die Seefahrt her: Maschinentelegrafen, Klinometer, Lotmaschinen und Kompasse. Nach einer erfolgreichen Klage der Askania AG vor dem Internationalen Gerichtshof erhielt der Betrieb 1954 den Namen "VEB Geräte- und Reglerwerke Teltow" .

- BODENSEE:
Nachdem während des Krieges außerhalb Berlins etliche Zweigwerke entstanden, wurden noch im Februar und März 1945 fünf kleinere Trupps mit ca. 30-50 Maschinen und weniger als 100 Mann in den Westen in weniger kriegsgefährdete Gebiete entsandt, darunter der kleine Trupp unter Oberingenieur Wilde nach Konstanz.
Nach dem Einmarsch der französischen Armee in Konstanz im Mai 1945 mussten die Entwicklungsarbeiten weiter fortgesetzt werden. 1946 veranlasst durch Kontrollratsbeschluss, keine Rüstungsfertigung in Deutschland weiterhin zu betreiben, war die französische Marine zu dem Entschluss gekommen, die restlichen Arbeiten nach Frankreich zu verlagern. Etwa die Hälfte der Truppe wurde in Frankreich unter Vertrag genommen, der Rest wurde entlassen. Herr Wilde und der Rest seiner Mannschaft zog nach Überlingen in das gemietete Fabrikanwesen der Fa. Kramer. Dort wurde am 2.1.1947 die ASKANIA WERKE AG Bodenseewerk Überlingen gegründet.

Das Askania Bodenseewerk
Um in der schwierigen Nachkriegszeit zu überleben, hat man mit dem vorhandenen "Know-how" die verschiedensten Dinge entwickelt und gebaut, für die eine Verkaufschance gesehen wurde: Schraubstock, Marschkompasse, Kugelschreiber, Bleistiftspitzer, Tonbandgeräte, Brillen, ein Gerät zur Flugbahnbestimmung von Raketen und Entfernungsmesser. Nachdem bereits Anfang des Jahrhunderts bei den Askania-Werken Entfernungsmesser gebaut wurden, besann man sich hier auf alte Erfahrungen.
1949 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt, um Bankkredite und Marshallplangelder erhalten zu können.

Nach dem Kauf der Mehrheit der Anteile durch die Perkin-Elmer Corporation Norwalk, Connecticut, USA 1954, wurde der ASKANIA–Schriftzug gegen “ineinander verschachtelte Dreiecke“, das neue Firmenzeichen der Perkin Elmer GmbH, Überlingen ausgetauscht.
Nach 1955 wurde der Name “ BODAN “ eingeführt. Kompasse wurden wohl nur noch bis 1956 gebaut.

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AURICOSTE

J. AURICOSTE ist ein französisches Unternehmen. Es existiert seit 1854 und produziert hauptsächlich Schiffsuhren, aber auch Luxus- und Pilotenuhren.
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- B -

BAMBERG, Carl

Ehemaliges deutsches Unternehmen mit Sitz in Friedenau bei Berlin.
Johann Karl Wilhelm Anton Bamberg (12. Juli 1847- 4. Juni 1892), dessen Vater Uhrmacher gewesen war, war 1862-1866 Lehrling bei Zeiss Jena (Schüler von Abbe) und 1869-70 bei Pistor & Martins beschäftigt.
1873 war er Kurator für wissenschaftliche Instrumente bei der Kaisermarine.
1871 gründete er das Unternehmen Werkstätten für Präzisions-Mechanik und Optik, Berlin (Geodätische und astronomische Instrumente). Carl Bamberg starb 1892. Seine Frau führte die Geschäfte weiter. Sein Sohn Paul Bamberg trat dem Unternehmen 1904 bei und führte es zusammen mit Th. Ludewig.

Bamberg übernahm folgende Unternehmen:
- Otto Töpfer und Sohn 1919
- Hermann Wanschaff 1922
- Hans Heele 1923
und gründete Carl Bamberg Friedenau
1921 kam die Centralwerkstatt Dessau hinzu, wobei die Askania Werke AG entstanden.
(Zitiert nach www.europa.com)
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BARIGO

Anagramm für BAROMETERFABRIK RICHARD GOES - Deutsches Unternehmen, gegründet 1929 mit Sitz in Schwenningen. Produziert hauptsächlich Barometer.

BARKER (Francis BARKER & Son)

Britisches Unternehmen, 1846 in London durch Francis Barker (1820-15. Dez. 1875) gegründet. Zwei Jahre später (1848) gründete er zusammen mit seinem Freund und früheren Mitschüler Richard Groves eine zweite Firma, Groves and Barker - Mariners' Compass and Sundial Makers mit Sitz 16 Market Street, Clerkenwell, London. Richard starb 1864 und das Unternehmen Groves & Barker wurde ca. ein Jahr später in die prosperierende F. Barker & Son eingebracht. F. Barker & Son übernahm ebenfalls die Firma J & G Simms, wo Francis Barker und Richard Groves gelernt hatten, nach dem Tod dieser beiden Brüder 1855.
Das am häufigsten verwendete Markenzeichen von F. Barker & Son waren die Worte TRADE MARK LONDON in einem Dreieck um sein Monogramm (die drei Zeichen B & S übereinander) herum geschrieben. Nach Francis' Tod wurde das S spiegelverkehrt dargestellt.
Barker's heutiges Nachfolgerunternehmen ist Pyser-SGI Limited, in Edenbridge, Kent (Großbritannien).
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B.E.N. / Bianchetti

Französischer Hersteller von Armband- und Marine-Kompassen. Die Fa. war 1826 in Marseille gegründet worden. Die Namensänderung in Bianchetti Electronique Nautique (BEN) erfolgte 1962. 1992 wurde BEN von der Fa. i2e (Aix-en-Provence) übernommen. Seit 2007 firmiert das Unternehmen unter dem Namen AMESYS.

BENDIX

Bendix Aviation Corporation, Baltimore, MD USA
Wenn Sie zur Geschichte dieses Herstellers beitragen können, schreiben Sie bitte dem Museumskurator (siehe KONTAKT).

BÉZARD

Johannes von Bézard war ein österreichischer Offizier. Er erfand den Kompasstyp, der seinen trägt.
Diese Instrumente wurden von der deutschen Fa. LUFFT produziert.

BREITHAUPT

Deutscher Kompassherstellerbetrieb mit Sitz in Kassel (siehe auch Kategorie Geologen- und Artilleriekompasse). Lieferant der deutschen Streitkräfte und der Bergbauindustrie.
Die Firma wurde 1767 von Johann Christian Breithaupt (geb. 23. Juni 1736, gest. 1800) gegründet, welcher 1768 Hofmechanikus beim Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Cassel wurde.
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BROWN

J. BROWN, 76 St. Vincent Street - GLASGOW
Es liegen uns keine weiteren Infos vor. Wenn Sie zur Geschichte dieses Herstellers beitragen können, schreiben Sie bitte dem Museumskurator (siehe KONTAKT).

Er war vermutlich nur einer von vielen Verkäufern von Kompassen, die von F. BARKER gefertigt worden waren.
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BÜCHI

Schweizerisches Unternehmen mit Sitz in Bern. Die Firma Büchi Optik wurde 1871 durch Friedrich Büchi gegründet. Büchis Anschrift in den 40er Jahren war
E. F. BÜCHI, Sons, Optische Werkstätte, Spitalgasse 18 - Bern.

Es sind leider keine weiteren präzisen historischen Daten über dieses Unternehmen verfügbar - Insbesondere Handbücher und sonstige Dokumentation sind willkommen. Das Internet-Kompassmuseum würde eine Zusammenarbeit mit der Fa. BÜCHI begrüßen.
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BUSCH

Deutsches Unternehmen, das aus einer um 1800 von einem Prediger Namens Joh. Heinr. Aug. DUNCKER gegründeten Fabrik für Brillengläser hervorgegangen war. 1824 hatte er diese Fabrik seinem Sohn Eduard DUNCKER übergeben. Da letzterer kinderlos war, bekam 1845 sein Neffe Emil BUSCH die "Optische Industrie-Anstalt, Rathenow" genannte Firma, in die er 5 J. zuvor nach Abschluss seiner Ausbildung als Optiker und Kaufmannn eingetreten war. Am 22.10.1872 verkaufte sie E. BUSCH an eine Aktiengesellschaft namens "Rathenower Optische Industrieanstalt (vormals Emil Busch) AG", in deren Vorstand er selber eintrat. Am 14.08.1908 erfolgte die Namensänderung in "Emil Busch AG Optische Industrie".
Während des 2. Weltkriegs lautete der industrielle Codename cxn.

Nach dem 2. Weltkrieg fertigten die Werke keine Kompasse mehr. Sie hießen im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands ab 1946 "Rathenower Optische Werke GmbH" und ab 1948 "VEB Rathenower Optische Werke (ROW)". Später wurde das Werk ein Teil des Kombinats VEB Carl Zeiss Jena.
Parallel dazu erfolgte 1949 die Sitzverlegung in die BRD nach Göttingen und 1953 fand eine erneute Namensänderung in "Emil Busch GmbH", Göttingen statt. BUSCH Göttingen produzierte einen kleinen Marschkompass für die Bundeswehr. Es wurde noch ein Patent in dieser Zeit angemeldet (s. Kategorie Geologen- und Artillerie-Kompasse). Die Firma BUSCH erlosch endgültig im Jahre ... ?

(Quellen: Meyer's Konversationslexikon, www.sietz.de, www.nonvaleur-shop.de)
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- C -

CAMMENGA

US-Hersteller - siehe seine eigene Website

CHAIX

Kompasstypen für den professionellen Einsatz in der Geologie und der Waldwirtschaft, die von der französischen Fa. TOPOCHAIX gefertigt werden.
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CHINA (temporäre Bezeichnung)

Chinesische Unternehmen:
- Union Instrument Factory (s. Geologenkompasse)
- Shanghai Yonghong Instrument (s. Marschkompasse)
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COLLIGNON-HOULLIOT

Ehemaliges französisches Unternehmen mit Sitz im Marais-Viertel in Paris. Gegründet wurde es 1826 durch den Juwelier Louis Toussaint TOURLY (rue Neuve Saint-Martin, jetzt rue N-D de Nazareth). Kompasse und Landvermessungsmaterial wurden ab ca. 1870 gefertigt, nachdem Henri Isidore HOULLIOT (einer seiner Schwiegersöhne) es 1866 übernommen hatte. Der Firmenname wurde in société COLLIGNON-HOULLIOT in den 1950er jahren abgeändert. Die Fertigung von Kompassen endete in den 1970er Jahren.

COLLIGNON-HOULLIOT produzierte als Unterauftragnehmer Kompasse für die meisten großen Hersteller wie Société des Lunetiers (siehe S-L), Vion, Secrétan, Topochaix, Huet, LAT (Les Accessoires Topographiques), Morin usw.
Dieses Unternehmen stattete u.a. den französischen Polarforscher Paul Emile VICTOR aus sowie einen Archeologen, der in Ägypten beim Bau des Assuan-Staudams nach verborgenen Gräbern mit Hilfe vom magnetischen Anomalien suchte.

COLLINS

US-Hersteller. Wenn Sie zur Geschichte dieses Herstellers beitragen können, schreiben Sie bitte dem Museumskurator (siehe KONTAKT).

CRC

Französisches Unternehmen, das unter anderen Firmen den Kompasstyp Modèle 1922 fertigte.

CREAGH-OSBORNE

Der britische Kapitän Frank Osborne Creagh-Osborne (geboren ../ gestorben ..) war "Superintendent of Compasses" bei der britischen Admiralität und Erfinder. Seine verschiedenen Entwicklungen wurden von namhaften Unternehmen gefertigt: H. Hughes & Son Ltd, Dent & Co & Johnson Ltd, Sperry etc.
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- D -

DELCROIX

Paul Guillaume DELCROIX (Bild anklicken zum Vergrößern) war ein französischer Offizier.
(geb. am 6.6.1854 in Arras, Frankreich, gest. vermutlich im Jahre 1925 - Datum des Pensionsauszahlungsantrags seiner Witwe).
Er studierte an der französischen Militärakademie Ecole Spéciale Militaire ab 1874 und verpflichtete sich.
Er diente anschließend als Leutnant in der Légion Etrangère (1876) und als Oberleutnant in einem Zouave-Regiment (1880).
Er war Hauptmann in einem Infanterie-Regiment (1886) und führte topographische Aufgaben in mehreren afrikanischen Ländern aus. Er wurde 1888 zum assistierenden Dozent für Topographie ernannt und unterrichtete dieses Fach in der Ecole Spéciale Militaire. Gleichzeitig wurde er mehrmals nach Afrika geschickt, um topographische Aufgaben zu erfüllen. Er wurde dabei 1890 verletzt.
Er ließ sich 1892 ein topografisches System patentieren (Nr. 224.290, s. Geologen-Kompasse) und entwickelte einige Jahre später einen einfacheren Marschkompass (s. diese Kategorie).
1896 diente er in Madagaskar (kartographische Mission) und wurde 1897 zum Major (Chef de bataillon) befördert. Er ging 1910 in Pension. Er erhielt zahlreiche französische und ausländische Dekorationen.

(Dem Internet-Kompassmuseum liegt eine komplette Akte mit seiner Laufbahn bis zum Pensionsantrag vor. Bei Interesse bitte sich an den Museumskurator wenden).
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DEMARIA-LAPIERRE

Früheres französisches Unternehmen (von ? bis ?). Die volle Firmenbezeichnung lautete Société anonyme des établissements D.-L. Fabrique d'appareils et accessoires pour la photographie et la projection (Hersteller von fotografischen und Projektionsgeräten). Der Firmensitz befand sich 133, boulevard Davout, Paris 20e. Zahlreiche Patente in der 2. Hälfte des 19. Jh. Es produzierte u.a. Firmen den Modèle 1922 genannten Kompass.

DENNISON

Aaron Lufkin Dennison (1812-1895 - s. WIKIPEDIA, engl.) aus Birmingham (GB) war ein Hersteller von Taschenuhrgehäusen. Er gründete sein Unternehmen Ende 1874 in 24 Villa Road, Handsworth (GB). Während des 1. WK baute er auch Kompass-Gehäuse. Er wurde der erste Managing Director der Fa. American Waltham Watch Company (USA) und wird generell als der Gründer der Uhrmacherindustrie in der USA (‘Founding Father of the American Watch Making Industry’).

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DOIGNON

Früheres französisches Unternehmen, das Kanonenvermessungsinstrumente fertigte. Ein Werk befand sich im südl. pariser Stadtviertel Malakoff. Doignon war ein Nachfolger der Ateliers FROMENT, die u.a. den Schiffskompass DUCHEMIN gebaut hatten.

Das älteste Patent von Doignon scheint 1895 angemeldet worden zu sein. Doignon erhielt die Goldmedaille Grand Prix sowie 3 Goldmedaillen bei der Weltausstellung 1900 (damalige Anschrift: 85, rue N. D. des Champs)
Abel Louis Doignon hatte (vermutl. durch Heirat - siehe Vermerk "Zugewinn" im Handelsregister Nr. 110292 am 21. Febr. 1921) das Unternehmen Ateliers Froment (u.a. Hersteller des DUCHEMIN-Schiffskompasses) erworben. Zur dieser Zeit wurde auch der Modèle 1922 genannnte Marschkompass konstruiert (siehe die Notice Provisoire). Sein Sohn (?) Stanislas Doignon  war im Telefonbuch der Pariser Geschäfte ("Gelbe Seiten") ca. von 1900 bis 1929 eingetragen (Firmenbezeichnung 1901 : successeur de DUMOULIN, FROMENT et DOIGNON).
Nach dem 2. Weltkrieg erscheint in den Gelben Seiten zuletzt 1950 der Eintrag "Ateliers DOIGNON, successeurs Froment" - 11 rue Hoche, Paris/Malakoff.

DOLLOND

Früheres britisches Unternehmen aus LONDON (optische Messinstrumente - Dem Museum liegen zZ. keine weiteren Daten vor).
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- E -

ESCHENBACH

Deutsches Unternehmen (Firmensitz in Nürnberg, Schopenhauerstraße 10), am 14. November 1913 von Josef Eschenbach gegründet. Vor dem 2. Weltkrieg war Eschenbach bereits Großhändler für Optik-Artikel und Reißzeuge. Eschenbach übernahm am 1.1.76 WILKIE (welcher bereits PASTO übernommen hatte). 2005 wurde die Fertigung mechanischer Kompasse an K&R verkauft.
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- F -

FEE and STEMWEDEL

(Diese Informationen und Bilder wurden uns freundlicherweise durch einen Enkel des Herrn R. Fee persönlich übermittelt - Wir können jedoch aus formalen Gründen keine Verantwortung für die Richtigkeit des Inhaltes übernehmen. Nachfahren des Herrn Stemwedel sind herzlichst eingeladen, ihre Kenntnisse mit uns zu teilen.)

Ehemaliges US-Unternehmen (2210 Wabansia Ave., Chicago, Illinois).
Richard Louis Fee (10. März 1900 - 12. Mai 1972) gründete Fee & Stemwedel 1930 zusammen mit Al Stemwedel und Howard Taylor (keine Verwandschaft mit dem berühmten Instrument hersteller). Sie begannen mit der Fertigung von Barometern und produzierten Wettermessgeräte für private Häuser und Büros. Zum Beginn des 2. Weltkriegs erhielten Sie Aufträge von der US Navy für den Bau von verschiedenen Schiffsinstrumenten und Ferngläsern. Während des Koreakriegs bauten sie Armband- und Marschkompasse für die US Army, während die Fertigng von Barometern und Thermometern für Privatkunden weiterging. Dank der hohen Qualität ihrer Produkte erhielten sie einen Exklusivauftrag von Marshall Fields (s. Anm. unten) in Chicago. Die Partner hatten unterschiedliche Ansichten bezüglich der Qualität und der Massenproduktion, worauf Fee seine Anteile an Stemwedel verkaufte und sich 1952 zurückzog. Stemwedel senkte die Qualität, um die Produktionszahlen zu erhöhen und verlor den Marshall Fields-Exklusivvertrag. Der Firmenname wurde in Airguide geändert, eine Bezeichnung die von den Partern bereits vorher festgelegt worden war.



Die beiden Partner in Chicago (etwa 1940):
Fee (r.) und Stemwedel (l.)

(anklicken zum Vergrößern)


Richard L. Fee


Der Firmensitz
(anklicken zum Vergrößern)


ANM.: Marshall Field's ist ein historisch bedeutendes Geschäft in Chicago, das 1852 .gegründet worden war
(für mehr Infos siehe seine Website unter : http://groups.yahoo.com/phrase/marshall-fields-chicago).
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FPM Holding - Freiberger Präzisionsmechanik

Deutscher Kompassherstellerbetrieb mit Sitz in Freiberg (Sachsen). Lieferant der deutschen Streitkräfte und der Bergbauindustrie.
2. Sept. 1771 - Gottlieb Friedrich Schubert wird durch kurfürstliches Reskript zum Bergmechanikus und gründet in Folge einen freien Gewerbebetrieb zur Herstellung berg- und Hüttenmechanischer Instrumente.
1859 – Mechaniker Schramm tritt als Teilhaber ein und stellt seine Räume in der Hainichener Straße dem Betrieb zur Verfügung.
Bis zum Ende des 2. Weltkriegs beliefert das Unternehmen verschiedene Großhandelfirmen (u.a. WICHMANN), die die Kompasse unter ihrem eigenen Namen weitervertreiben.
8. Mai 1945 – Die Rote Armee übernimmt den Betrieb
28. Okt. 1950 – Gründung des VEB Freiberger Präzisionsmechanik
1990 – Übernahme in Treuhand, Umwandlung in GmbH
1993 – Privatisierung
13. Sept. 1994 – Liquidation der GmbH
1. Okt. 1994 – Gründung der FPM Holding GmbH.

In Freiberg wurden in historischer Linie Kompasse unter folgenden Namen gefertigt:
- Schubert
- Studer
- Lingke
- Hildebrand
- Hildebrand - Wichmann
- Pässler
- VEB Freiberger Präzisionsmechanik
- Freiberger Präzisionsmechanik GmbH
- FPM Holding GmbH
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FUESS

R. (Rudolf) FUESS, Fabrik für wissenschaftliche und technische Präzisions-Messinstrumente war ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin/Steglitz, Dünther-Str. 8. (Gründungsjahr: 1865 - Ende 1945).
Lesen Sie die komplette Firmengeschichte auf der Website Freunde alter Wetterinstrumente.

- G -

GERLACH

Ehemaliger Deutscher Kompassmacher, der eine Mess- und Zeicheninstrumentenfabrik (Fabryka Instrumentów Geodezyjnych i Rysunkowych G. Gerlach) bereits seit 1816 in Warschau (Ossolińskich-Straße 4) betrieb.
(zitiert nach der Website der Fundacja Kosciuszki - siehe unter LINKS)
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GURLEY

(Definition nach WIKIPEDIA / Engl.)

William Gurley (1821–1887) studied civil engineering at Rensselaer Polytechnic Institute, worked for Oscar Hanks, a surveying instrument maker in Troy, New York, and then went into partnership with Jonas H. Phelps, another local instrument maker. Lewis Ephraim Gurley (1826–1897) worked for Phelps & Gurley, earned a B.A. from Union College, and then rejoined the firm. The Gurley brothers took over the firm in 1852, began trading as W. & L. E. Gurley, and were soon the largest manufacturer of engineering and surveying instruments in the United States. Several factors contributed to their success. They established a factory rather than a craft workshop, practiced a strict division of labor, hired workers who were relatively unskilled, advertised widely, and offered instruments at competitive prices. Their Manual of the Principal Instruments Used in American Engineering and Surveying, published from 1855 to 1921, was a catalog of their instruments and an intelligent explanation of how they were to be used. The design of Gurley instruments remained remarkably stable for many years, making it difficult to determine the date of a particular instrument. But there are some important clues. Since the signatures on the early Gurley instruments were cut by hand, the letters have V-shaped trenches, and their lines are of varying width. By contrast, the signatures on Gurley instruments made after 1876 were done with an engraving machine, and thus have lines with vertical walls and uniform width. The Gurleys introduced serial numbers in 1908, with the first digits indicating the year of manufacture, and the latter digits indicating production rate. Thus, transit #9296 was the 296th Gurley instrument made in 1909. W. & L. E. Gurley was incorporated in 1900, with all the stock held by the family. Teledyne purchased the firm in 1968, began trading as Teledyne-Gurley, and phased out the production of surveying instruments soon thereafter.
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- H -

HAMILTON INSTRUMENTS

Steckbrief: Dieses Unternehmen ist mit dem (gegenwärtig in Hamilton Sunstrand aufgegangenen) US-amerikanischen Unternehmen HAMILTON STANDARD COMPANY nicht verwandt. Letzteres wurde in den 20er J. durch den Luftfahrtpionier Thomas Foster Hamilton (28. Juli 1894 – 12 August 1969) gegründet.

Uns wurde folgende Information übermittelt (s. die Originalversion im englischsprachigen Teil des Kompassmuseums):
'Der Hamilton HI-400 Vertical Card Compass wurde nicht von Hamilton Standard hergestellt. Es wurde von "Ham" Hamilton erfunden der am Hobby Airport in Houston, Texas am Anfang der 1970er Jahre tätig war. Er betrieb dort eine kleine Reparaturwerkstatt für Flugzeuginstrumente, die den Namen Hamilton Instruments trug. Ich kannte "Ham" zu dieser zeit, da ich bei Associated Radio Service Company (ebenfalls auf Hobby Airport ansäßig) als Avioniker arbeitete. "Ham" brachte uns seinen Prototyp zur Begutachtung. Es war einfach genial. Die Modellbezeichnung "HI-400" steht für Hamilton Instruments-400.
Hamilton verkaufte später seine Erfindung an die Fa. Precision Airmotive, die sich auch auf Hobby Airport befand. Diese Kompasse werden weiterhin hergestellt, aber ich weiß nicht von wem. Ich vermute, dass "Ham" entweder schon sehr alt oder bereits verstorben ist.'
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- I -

I.O.R. - Intreprinderea Optica Romana

Rumänisches Unternehmen, Optik-Geräte
IOR wurde 1936 gegründet. Es war die einzige rumänische Firma die opto-mechanische Instrumente konstruierte und baute. 1941 wurde es zu einem reinen Rüstungsbetrieb (Ferngläser, Zielfernrohre, Entfernungsmesser usw.). Nach 1949 prpoduzierte es Brillengläser, ab 1951 die ersten Mikroskope für den Untericht und ab 1954 Fotoapparate. Nach 1959 konzentrierte sich das Unernehmenn auf medizinische Geräte (Ophtalmologie). Zur gleichen Zeit produzierte es Filmprojektore. Ab 1960 produzierte IOR seine ersten binokulare Labormikroscope. Ab 1961 Zahnarztgeräte, ab 1962 die ersten Forschungsmikroskope und ab 1967 Fotoapparatobjective. IOR hatte gemeinsame Projekte mit solchen Firmen wie FOG oder PENTACON und danach LEITZ, C. ZEISS, SCHNEIDER, usw. Nach den 80er Jahren kamen neue Produktbereiche wie Optronik, Lasergeräte, Metrologie, Wärmebildkameras usw.

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- J -

JEZNACKI

(Auszugsweise zitiert nach der Website Fundacja Kosciuszki's - siehe LINKS - und adaptiert)
Steckbrief: Polnisches Unternehmen aus Warschau, das in den 1930er Jahren (als Nachfolger von GERLACH den M.K.32 (auch K.M.32) Kompass baute.

Zu diesem Kompass siehe auch KULVIEC weiter unten (MK steht für die Anfangsbuchstaben seines Erfinders Oberst Mikołaj Kulwieć).
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- K -

KEARFOTT

Kearfott (1150 McBride Avenue, Little Falls, New Jersey 07424-2500 USA) wurde 1917 gegründet. Die Fa. Kearfott Company Inc. wurde 1955 zum Unternehmensbereich (Division) Kearfott des Konzerns General Precision Equipment Corporation und später 1968 zur Kearfott Division von Singer Business Corporation. 1987 spaltete Singer Kearfott in zwei Bereiche auf:
- die Kearfott Guidance & Navigation division wurde 1988 an Astronautics Corporation of America verkauft,
- die Electronic Systems Division wurde 1990 von GEC-Marconi übernommen und in GEC-Marconi Electronic Systems umgenannt.
(Quelle: WIKIPEDIA).

KERN

KERN - Ehem. schweizerisches Unternehmen mit Sitz in Aarau.Es wurde 1819 durch Jakob KERN (17. Aug. 1790 - 4. Febr. 1867) gegründet. Nach der Fusion mit LEITZ am 13. Mai 1988 wurde das Werk 1991 geschlossen. Für mehr Details, siehe folgende Website:
- Firmengeschichte
- Chronologie der Logos

KEUFFEL & ESSER

Früheres amerikanisches Unternehmen
Zitiert nach der New Jersey Historical Society - siehe ihre Website NJH in Englisch)

Wilhelm Johann Diedrich Keuffel und Herman Esser waren die Gründer (Juli 1867) der Fa. Keuffel & Esser, 79 Nassau St. in New-York, Manhattan. Sie waren beide aus Deutschland emigriert und importiertren Zeichen-, Rechen- und Topographieinstrumente.
Keuffel (1838-1908), geb. in Walbeck (Rheinland), hatte in Deutschland und England (Birmingham) gearbeitet, bevor er 1866 nach Hoboken (New-Jersey) übersiedelte. Im Jahre darauf assoziierte er sich mit Herman Esser (1845-1908), geb. in Wuppertal-Elbertfeld. Das Unternehmen wurde 1875 unter dem Namen Keuffel & Esser Company (K & E) eingetragen und zog von Manhattan nach Hoboken, Third and Grand Street um. Wilhelm J. D. Keuffel starb in Hoboken 1908. Herman Esser verließ Keuffel & Esser Co. 1902. Er zog sich nach Bad Godesberg im April 1902 und starb dort im April 1908.

Keuffel & Esser öffnete allmähich Werke und Dependancen in New York, New Jersey, Chicago, St. Louis, San Francisco, Detroit und Montreal. Sie fertigte vor allem Topographie-Material (u.a. Kompasse) und Zeicheninstrumente (Kurvenlineale aund Reißzeug aus Hartgummi), Zeichenpapier sowie Rechenschieber.

Keuffel & Esser wurde im NASDAQ ab 1965 notiert. Das Aufkommen moderner Technologien wie die elektronischen Taschenrechnen, die Computergestützten Zeichnenprogramme und die Landvermessung mittels Laserstrahlen verursachten einen schnellen Rückgang des Geschäftsvolumens ab 1972. K & E berief sich 1982 auf das Konkursschutzgesetz 1982 (Chapter 11) und wurde u.a. von Cubic Precision (1997 von BRUNSON übernommen) oder Azon Corporation übernommen. Letztere besitzt z. Z. alle Rechte an K & E.
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K&R (Kasper & Richter)

K&R ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz im fränkischen Uttenreuth nahe Erlangen. Es wurde 1920 gegründet. Dieses Unternehmen, das bereits seit langer Zeit Präzisionsinstrumente fertigte, übernahm 2005 von Eschenbach die Fertigung der berühmten Kompasse des früheren Herstellers WILKIE (s. a. STOCKERT, "S").
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KRÖPLIN

Die Firma KRÖPLIN wurde im Jahre 1883 von Heinrich Carl KRÖPLIN (02.05.1859 - 16.09.1945) in Bützow, im damaligen Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, gegründet. H. C. Kröplin hatte das Uhrmacherhandwerk unter anderem in der Schweiz und Frankreich gelernt und fertigte in einer kleinen Fabrik vornehmlich Messinstrumente, unter anderem Sphärometer und Barometer. Die Eigentümer wurden 1948 enteignet und die Firma vom Handelsregister gelöscht. Neugegründet wurde sie 1950 mit neuen Partnern in Schlüchtern (Hessen). Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Claus Werckmeister.

Diese Informationen wurden uns freundlicherweise von der Fa. KRÖPLIN mitgeteilt.
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KOHL, Max (MK, hap)

Die Max KOHL AG (Adorferstr. 20 in Chemnitz) war ein deutsches Unternehmen. Es war 1908 gegründet worden. Hergestellt wurden Einrichtungen physikalischer und chemischer Lehrzimmer für Schulen, Hörsäle und Laboratorien sowie Meßapparate für Textilfabriken (Börsennotiz Leipzig). Sein industrieller Code während des 2. Weltkriegs war hap.

KÜHRT

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KULVIEC

Oberst Mikołaj Kulwieć (geb. am 24. März 1890) war ein polnischer Offizier und der Erfinder des so genannten „Kulwieć-Kompass“.
1921 war er als Hauptmann Mitglied der polnischen Mission in Frankreich (daher vermutlich die große Ähnlichkeit mit dem französischen Modèle 1922-Kompass). Von 1928 bis 1930 war er Mitarbeiter des Forschungsinstituts für Ausrüstungsmaterial (Instytut Badań Materiałów Uzbrojenia) und Mitglied vieler Kommissionen zur Bewertung bzw. Abnahme von Prototypen verschiedener Rüstungsgüter. 1934 war er Chef des Departements für Waffenwesen im Ministerium für militärische Angelegenheiten. Sein Kompasstyp wurde nacheinander von GERLACH und von JEZNACKI gebaut.
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- L -

LADOIS

Früheres französisches Unternehmen (69, rue Gambetta, Malakoff - Paris).
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LEMAIRE

Früheres französisches Unternehmen

LIETZ

(Nach der Website SURVEY HISTORY ergänzt und adaptiert)

LIETZ (A. Lietz Co.) war ein nordamerikanischer Instrumentenhersteller.
Sein Gründer, Adolph Lietz, war 1860 in Leubeck geboren. Er war nach 1879 San Francisco ausgewandert und hatte in verschiedenen Werkstätten für wissenschaftliche Instrumente gearbeitet, bis er sein eigenes Geschäft eröffnete. Lietz kaufte das Unternehmen von Carl Rahsskopff in 1880 und begann sein eigenes Geschäft ab 1882. Lietz tat sich ursprünglich mit einem anderen Hersteller zusammen, Gottlieb A. Mauerhan, und gründete "Lietz and Mauerhan", die etwa ein Jahr bestand. Nach Mauerhans Weggang, tat sich Lietz mit Conrad J. Weinmann zusammen, der vorher auch mit Carl Rahsskopff gearbeitet hatte. Der neue Name der Firma war ab dann "A. Lietz & Co." Sie fertigte Topographie-Instrumente und das entsprechende Zubehör. Das Unternehmen wurde 1892 unter der Bezeichnung "The A. Lietz Company" eingetragen und Weinmann verließ das Unternehmen vermutlich zu dieser Zeit. 1910 wurde die Produktpalette um ein komplettes Sortiment an Zeichenmaterial (Reißzeuge) erweitert. 1947 (nach 65 J. Bestand) stellte das Unternehmen die Herstellung von Geologeninstrumenten ein. Der angegebene Grund war, dass es zu kostspielig sein würde, die erforderlichen Investitionen in neue Fertigungsmittel zu tätigen. Ab dann fungierte die Firma nur noch als Importeur und Großhändler. 1960 begann das Unternehmen den Vertrieb von UMECO-Geologeninstrumenten und fügte ihrem Sortiment die Instrumente des japanischen Herstellers Sokkisha hinzu. Die Firma Frank Paxton Company kaufte LIETZ 1965 auf und verlegte das Hauptquartier nach Kansas City, Missouri. Der Firmenname wurde abermals geändert in "The Lietz Company." Eine letzte Umorganisation fand Anfang der 90er Jahre statt, und der jetzige Name lautet "Sokkia.".
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LUDOLPH

Deutsches Unternehmen. Die W. LUDOLPH GmbH & Co. KG (Bremerhaven) produziert Schiffs- und Fluzeugkompasse. Die erste Firma, aus der das jetzige Unternehmen hervorgegangen ist, wurde 1846 von W. Ihlder gegründet. 1867 erfolgte die Umbenennung in W. Ludolph Nautisches Institut. Es folgten Umwandlungen zuerst in eine GmbH (1908) und später in eine AG (1920). Ludolph war das erste europäische Unternehmen, das die damalige Monopolstellung Großbritanniens auf dem Gebiet der Schiffskompasse brechen konnte. Am Anfang des 20. Jh. begann LUDOLPH zusätzlich mit dem Bau von Luftfahrtkompassen.
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LUFFT

Deutsches Unternehmen, früher in Stuttgart. Bekannt vor allem, weil es den berühmten Bézard-Kompass baute. Es fertigte auch in den 30er Jahren eine ganze palette von Tachenkompassen.
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- M -

MORIN

Henri MORIN war eines der größten französischen Hersteller bzw. Lieferant von Instrumenten, Geräten und Material für alle topografischen Arbeiten. Es war im Jahre ... durch ... gegründet worden. Es wurde übernommen von ... ?.

Morin stattete die französischen Armeen und die Industrie mit Kompassen bereits im 19. Jh. bis zum Ende seiner Aktivitäten im Jahre ...(?).

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- N -

NEGRETTI & ZAMBRA

Ehemaliges britisches Unternehmen (aktiv von 1850 bis ca. 1935). Es hatte als Fotostudio angefangen und baute Optikinstrumente und wissenschaftliche Geräte, u.a Marinekompasse.
Henry Negretti und Joseph Zambra gründeten zusammen 1850 ein Unternehmen, das später zum Hoflieferant von Prinz Albert, des Royal Observatory und der Admiralität.
Während des 1. Weltkriegs arbeitete N & Z fast ausnahmsweise für das Munitionsministerium (Ministry of Munitions) und entwickelte neue Instrumente. Nach dem Krieg gab N & Z die Fertigung von Optischen Instrumenten auf und konzentrierte sich auf Luftfahrtinstrumente. 1920 entwickelte und patentierte es auf Anforderung des Luftfahrtministeriums (Air Ministry) ein Gerät zur Fernmessung der Temperatur von Öl und Luft in Flugzeugen.
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NIEDERMANN

Albert NIEDERMANN war ein schweizerischer Erfinder. Er ließ sich mehrere Systeme patentieren, wovon zwei von BÜCHI in Serie gefertigt wurden.

NIFE

Ehemaliges schwedisches Unternehmen (heute zusammen mit SAAB).
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- P -

PANERAI

Former Italian watch manufacturer
Giovanni Panerai (1825-1897) opened in 1850 a small clock maker shop in Florence, the first one at that time and moved in 1860 to the famous address Ponte alle Grazie. Thanks to good contacts with the best clockmakers in Switzerland he assembled high quality clocks and repaired measuring instruments in his family shop.
His son Leon Francesco was his successor. Guido Panerai (1873-1934), a nephew of Giovanni, gave new impulses to the company which became for a long time official provider of the Royal Italian Navy.
In 1910, Panerai developed and patented a system intended to extend the service life of radioluminescent compounds (he called it Radiomir) by placing it in tiny glass tubes (example: see BARKER and DOLLOND compasses).
From 1934 on, Guido's son Giuseppe developed various instruments for the Italian Navy and in particular wrist compasses.

In 1972, after Giuseppe Panerai's death, Col. Dino Zei left the Navy to take up the management of Guido Panerai e Figlio. In the same year he established and became Sole Director of Officine Panerai S.r.l., which took over all the activities and industrial capabilities of Guido Panerai. He became Chairman of Officine Panerai S.p.A., until the watch division and trademark were sold to Cartier and covered this position for the Panerai Sistemi SpA until 1999, when the business was transferred to the Bologna-based company Calzoni.
(courtesy www.animo.com)
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PASTO

Ehemaliges deutsches Unternehmen. Der Firmenname ist ein Anagramm aus den ersten Silben des Gründernamens PAul STOckert. Er gründete diese Firma nach dem Zweiten Weltkrieg (1946/48?) als Nachfolger von K. S. Stockert (siehe auch weiter unten Stockert, "S"). PASTO Übernahm KÜHRT und fertigte zuerst dessen einziges Modell.
Es wurde zum 31.12.1972 von WILKIE übernommen.
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PEIGNÉ

Paul PEIGNÉ war ein französischer Offizier (Paris 1841 – 1919). Er erfand den Kompasstyp, der seinen Namen trägt.

Er studierte an der Militärakademie Polytechnique und kämpfte im deutsch-französischen Krieg 1870-71. Er unterrichtete Topographie an der Militärakademie in Saint-Cyr (1873-76) und ließ den von ihm entwickelten Kompass fertigen (kein Patent auffindbar). Er war der Initiator mehrerer militärtechnischer Erneuerungen, wie z.B. der schienengestützten Artillerie.
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- R -

RECORD

Ehemaliges schweizerisches Unternehmen. Der Firmenname war: Record Watch Co. S.A., Tramelan-Dessus, Genève, La Chaux de Fonds, Les Pommerats, London
1903: Gründung des Unternehmens durch eine Firmengruppe in der Absicht das Patent für eine dreieckige Taschenuhr (Sector Watch) zu erwerben und diesen Uhrentyp zu vertreiben.
1916: Fusion mit mehreren Firmen unter dem Namen Record Dreadnought Watch Co. S.A.
1949: Neugründung unter dem ursprünglichen Namen Record Watch Co. S.A.
1961: Longines erwibt die Mehrheit der Anteile. Der Name wird zusammen mit Longines weitergeführt.
1991: Der Name Record erlischt.
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RECTA

Ehemaliges schweizerisches Unternehmen. 1897 von Muller & Vaucher gegründet. Seit 1914 wurden in Biel Kompasse in Taschenuhrgehäusen produziert. Das berühmteste Produkt, das Streichholzschachtel-förmige Gehäuse (D für Diopter, P für Peilkompass?) kam 1941 auf den Markt. Sein Erfinder war der damalige Technische Leiter Eric VAUCHER (der bereits ein Verriegelungssystem für Taschenuhrenkronen hatte patentieren lassen, siehe Taschenkompass Müller & Vaucher, M&V). Das einzigartige Design dieses Kompassmodells wurde vom New-Yorker Museum of Modern Art (MOMA) ausgezeichnet. Vaucher hatte die geniale Idee davon, als er sich während einer Wehrübung über die unpraktischen Kompasse der schweizerischen Streitkräfte ärgerte. Er meldete sein Patent 1941 an. Es handelte sich dabei um ein damals metallisches Gehäuse (heute allerdings aus Kunststoff), in dem eine Schublade steckt, die die mit Flüssigkeit gefüllte Kompassdose und die Kompassrose aufnimmt. An der Unterseite ist ein Spiegel befestigt, der beim Öffnen um 45° herunterklappt und in dem der Benutzer beim Anvisieren eines Zieles das Abbild der Kompassrose sieht. Der Spiegel kann in die Schachtel zurückgeschoben werden, sodass die Kompassdose auf eine Karte gelegt werden kann, um sie durch den durchsichtigen Boden zu betrachten. Die Schublade war mittels federbelasteter Kugeln in den beiden Stellungen (aus - und eingefahren) arretiert.
RECTA baute zwei weitere Modellreihen: DO (O für Orientierungslauf) und DS (S für Spiegel).

RECTA wurde 1996 von SUUNTO übernommen. Das finnische Mutterhaus hat per Ende 2008 die Kompassproduktion nach Finnland verlagert.
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RICHER

François RICHER /1743-180..) war ein Spezialist für die Teilung von Messinstrumenten. Er gründete ... die gleichnamige Firma.
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ROSSIGNOL

Louis-Camille ROSSIGNOL (s. Foto 1915, zum Vergrößern Bild anklicken - geb. am 22 Aug. 1851 in Tournes, Ardennen, gest. am 5. Mai 1943 in Châlons-sur-Marne) war ein französischer Offizier (Hauptmann) und Waffentechniker ('chef-armurier', Büchsenmacher?) beim 106. Infanterieregiment in Châlons-sur-Marne. Sein Vater Jean-Baptiste Rossignol (1809-1895) war ebenfalls Waffenkontroleur.
(Diese Informationen wurden uns durch den Urenkel des Erfinders übermittelt).
Er erfand einen Kompass und ließ das System 1894 (Nr. 238.313) patentieren. Dieses Instrument war 1932 im Katalog der Fa. Société des Lunetiers, S-L (Nr. 36180) immer noch im Angebot. Bezeichnung: Boussole militaire devant servir à diriger les troupes et au levé des plans (Militärkompass zur Führung der Truppen und zur Aufnahme von Landschaftszeichnungen). Er erfand außerdem mehrere Feuerwaffensysteme wie automatische Gewehre (Kaliber 6 mm und 6,5 mm), ein Maschinengewehr und eine Vorrichtung zur Freimachung festsitzender Munitionen. Aus diesen Gründen und als Anerkennung seiner erfolgreichen Einsätze in Nordafrika erhielt er mehrere Auszeichnungen wie die 'médaille militaire' und die 'médaille coloniale' für Tunesien). Er war außerdem Ritter der Ehrenlegion.
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- S -

SCHMALKALDER (auch Schmalcalder geschrieben)

Charles Augustus Schmalcalder war ein in Deutschland geborener Optiker und Hersteller mathematischer Instrumente. Er entwickelte ein System weiter, das ein anderer deutscher Immigrant, Henry Kater (1777-1835), bereits 1811 erfunden hatte. Letzterer nannte sein Gerät 'mirror azimuth' bzw. Kater-Kompass. Es bestand aus einem konventionellen Magnetkompass, der mit einem geneigten Spiegel und optischen Linsen bestückt war. Schmalcalder beschrieb sein Gerät in seinem Patent (Nr. 3545 vom 5. März 1812) mit dem Titel 'Certain Improvements in Mathematical Instruments'. Er ersetzte den empfindlichen Spiegel durch ein viel solideres und langlebigeres Prisma. Das Prisma war am Instrument über dem Rand der Kompassrose in rechtem Winkel angebracht. Mit einer Genauigkeit von einem Drittelgrad wurde es bei Landvermessern rasch beliebt, und als Schmalcalders Patent erlosch, wurde es von londoner Herstellern optischer Instrumente wie William Cary, Throughton und Simms in großem Stil kopiert.
(Quellen: The Schmalcalders of London and the Priddis Dial, Autoren: Smith, J. A., Journal: R.A.S. CANADA. JOURNAL V. 87, NO. 1/FEB, P. 4, 1993 - Bibliographischer Code: 1993JRASC..87....4S)

Bild rechts: Patent, Abb. (zum Vergrößern, Bild anklicken).

Lebenslauf:
Er wurde am 29. März 1781 in Stuttgart geboren und am 31. getauft. Sein ursprünglicher Name war Karl August Schmalkalder. Die neue Schreibweise wählte er vermutlichals er nach England auswanderte (etwa um 1800?). Er ließ ein Zeichensystem patentieren (Nr. 3000 vom 22. Dezember 1806), das er Delineator and Tracing Device nannte. Er hattte eine Wertkstatt in Little Newport Street bis 1808 und zog dann mehrmals um nach The Strand, Tottenham, Borough Of Middlesex, (Pancras), wo er blieb, bis er sich 1839 zurückzog und sein Sohn John Thomas (geb. in 1811) die Geschäfte übernahm.
Er heiratete Charlotte Ann Cochran am 24. Mai 1804 in St Andrews, Holburn, London und hatte mit ihr neun Kinder. Er starb am 25. Dezember 1843 in Saint Martin In The Fields, Westminster, London, mit 62 Jahren und wurde im Friedhof von The Strand, Westminster Borough Of Middlesex, (Pancras) begraben.
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SECRÉTAN

Früheres französisches Unternehmen. Es wurde von Marc Francois Louis Secrétan (geb. 1804 in Lausanne, Schweiz) gegründet. Er war Dozent für Mathematik in der Académie de Lausanne, bevor er 1844 nach Paris emigrierte. 1845 erfolgte der Zusammenschluss von Lerebours und Secrétan. Dieser Firmenname wurde bis in die 1880er jahre verwendet. Secrétan leitete dann Lerebours et Secrétan, nachdem der Sohn und Nachfolger seines Compagnons Nicolas Marie Paymal Lerebours (1807 - 1873) 1855 aufgehört hatte. Secrétan veröffentlichte Kataloge unter seinem alleinigen Namen ab 1860. Er starb 1867.
Sein Sohn Auguste (1833 - 1874) übernahm den Betrieb. Nach ihm kam sein Cousin Georges Emmanuel Secrétan (1837 - 1906), dem Paul Victor Secrétan am Anfang des 20. Jh. folgte. Zu diesem zeitpunkt war die Firma nur noch Vertriebshändler (beispielsweise von MORIN-Produkten). George Prin (der Nachfolger von Gautier) wurde von Secrétan 1934 übernommen. Die Firma Secrétan existierte bis ca. Ende der 40er/Anfang 50er J. Obwohl der Name fortgeführt wurde, war Secrétan von C. Eprey et Jacquelin seit dem Beginn der 1920er Jahre kontrolliert.
(Zitiert nach: www.europa.com/~telscope/tsfrance.txt).
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SHORT & MASON

Früheres britisches Unternehmen. Thomas Short und James Mason gründeten ‘Short & Mason Ltd’ in 1875. Die Anschrift lautete anfänglich 40 Hatton Gardens, London.

Die Firma verkaufte Präzisionsinstrumente berühmter Hersteller (beispielsweise von F. BARKER & Son). S & M kreierte das Kompassmodell THE MAGNAPOLE . Dieser Name wurde auch vom US-Hersteller Taylor während der Zusammenarbeit mit S & M kurz vor 1915 verwendet. Die Produktion wurde spätestens um das Jahr 1918 in die USA zurückverlegt.

SIEMENS HALSKE

Siemens Halske ist ein deutsches Unternehmen. Es wurde 1847 durch Werner von Siemens und Johann Georg Halske in Berlin gegründet. Der Name war Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske.
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SILVA

Siehe die Website dieses Unternehmens.

SINGER

Samuel Berry SINGER war ein britischer Schiffskapitän. Er erfand das Kompassmuster, das seinen Namen trägt (Patent aus dem Jahr 1861).
Seine Idee bestand darin, die Kompassrose in einen dunklen und einen hellen Bereich aufzuteilen, um die Lesbarkeit in der Dunkelheit zu erleichtern. Die Kompassrose sollte aus einem hellen und einem auch schwaches Licht reflektierenden Material wie beispielsweise Perlmutt bestehen.
Beispiel: siehe die Taschenkompasse von F. Barker & Son, Dennison, Negretti & Zambra.
Foto: Abbildungen aus der Patentschrift.

S-L - Société des Lunetiers

Ehemaliges französisches Unternehmen
Eigentümer (1930): Pethe, Eparvier, Destribois et Cie
Produkte: Brillen und optische Instrumente
Anschrift: 6 rue Pastourelle Paris 6e
Das Logo zeigte einen Kerzenständer zwischen der Buchstaben S und L. Durch ein moderneres Design in der Mitte des 20. Jh. entwickelte es sich zu einem Symbol, das einer Optik ähnelt: zwei Linsen auf einer Sichtlinie!
Das Unternehmen war 1849 durch den losen Zusammenschluss dreier Handwerkerbetriebe gegründet worden, und nannte sich l'Association fraternelle des ouvriers lunetiers. Es existierte bis Ende der 1860er J. Es wurde danach in Essel (nach der Aussprache der Abkürzung) umbenannt und umfasste einige kleinere Pariser Brillengeschäfte.
In den 'gelben Seiten' des Telefonbuchs für 1930 werden mehrere Betriebe in verschiedenen Provinzen aufgelistet.
Der bedeutendste hieß La Compasserie (Der Kompasshersteller!?) und stand in Lothringen, in Ligny-en-Barrois (Meuse), wo sich ebenfalls die Werke Les battants und Le Moulin befanden. Weitere Werke standen in Mihiel und Cousances (Meuse), Montreuil sous Bois, Morez (Jura), Longueville (Seine et Marne), Foncine le Bas (Jura). Es gab auch ein Laden in London, 56 Hatton Garden EC.
Die Firma fusionierte 1972 mit Silor (gegründet 1930) und bildete fortan die gegenwärtige Essilor-Gruppe.
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SRPI

Société de Recherches et de Perfectionnements Industriels. Früheres französisches Unternehmen. Hersteller von Optik-Material für das Heer und die Marine. Wurde später zu Imprimerie des Pays de Vilaine in Redon (Ille-et-Vilaine)
Anschrift : 7, rue Saint-Conwoïon
Geschichte: Die Société de Recherches et de Perfectionnements Industriels (SRPI) war 1919 gegründet und nach Redon 1939 wegen des drohenden Krieges verlegt worden. Fertigung von Kompassen zusammen mit MORIN.

STANLEY

Früheres britisches Unternehmen (hat nichts mit den wertlosen Reproduktionen aus Ostasien vertreibenden Fa. STANLEY-LONDON aus Florida zu tun.
Stanley hatte Marschkompasse für die britischen Streitkräfte gefertigt (sie diese Kategorie). Die Produktion des Modells G150 wurde 1999 von SIRS NAVIGATION Ltd. übernommen.
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von STEIN

Früheres deutsches (?) Unternehmen

STOCKERT (C. Stockert & Sohn, "S")

ENTWURF (unbestätigte Informationen) - Deutsches Unternehmen, das 1850 von Karl Sebastian Stockert gegründet wurde.
Bereits ca. 100 J. früher hatten Ernst Christophe and Johann Paul(us) STOCKERT Sonnnenuhren mit eingenbautem Kompass gefertigt. Ende des 19. Jahrhunderts existierten zwei Firmen, die zwei Mitgliedern der Stockert-Familie (Brüder?) gehörten: K. S. Stockert und C. Stockert und Sohn (Logo: "S").
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Fa. K. Stockert unter dem Namen PASTO OHG (Paul Stockert) neugegründet. "S" bestand nach 1945 als Personengesellschaft weiter.

SUUNTO

Finnisches Unternehmen. Hat 2008 das schweizerische Traditionsunternehmen RECTA übernommen und das Werk in der Schweiz geschlossen.
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- T -

TAYLOR

TELEOPTIK

Ehemaliges jugoslawisches Unternehmen ehemaliges französisches Unternehmen mit Sitz in Belgrad. Es wurde 1922 in Belgrad (Francuska-Straße 61) gegründet. Noch vor Ausbruch des 2. Welktkriegs erfolgte 1940 der Umzug nach Zemun Cara Duana Str. 139-141.
Produktpalette: Telefonanlagen, Optik und Feinmechanik. 1928 begann die Fertigung von Flugzeuginstrumenten.
1985 wurde ein Teil des Unternehmens unter dem Namen TELEOPTIK ZIROSKOPI von der Firma getrennt und existierte weiter ab 1989 als selbständiges Unternehmen. Das insolvente Unternehmen wurde von der serbischen Privatisierungsagentur am 24. April 2007 an die zypriotische Fenderview Ltd. verkauft. Allem Anschein nach wurde Fenderview unmittelbar nach dem geschäft gelöscht.

TOPOCHAIX

Steckbrief: Französisches Unternehmen (29/31, rue de la Plaine, Paris), das die CHAIX-Kompasstypen herstellt. Es wurde 1938 von ... CHAIX gegründet.

Das Internet-Kompassmuseum bedankt sich bei diesem Hersteller für die freundliche und kostenfreie Instandsetzung unserer CHAIX-Kompasse (Bild r., das alte und das neue Logo des Unternehmens).


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- V -

VAUCHER

Eric Vaucher war ein schweizerischer Ingenieur, der den berühmten RECTA- Kompass erfand.
Bild r.: Auszug aus dem Patent - zum Vergrößern anklicken.

VERNER

Ein bestimmter Kompasstyp wird im englischen Sprachraum Verner's pattern (Verner-Modell) nach dessen Erfinder genannt. Es war Colonel William Willoughby Cole Verner.
Verner wurde 1852 geboren. Er diente von 1874 bis zu seiner Pensionierung 1904 in der Rifle Brigade.
Er nahm am Ägypten-Feldzug (1884-85) und am Burenkrieg teil. Er starb 1922.
(Zitiert mit Genehmigung von The COMPASS COLLECTOR)

Das Verner-Modell ist ein Prismenkompass. Das Konzept beruht auf Charles Augustus Schmalcalders Patent.
Mehrere britische (und amerikanische) Militärkompasse (einige davon wurden in der Schweiz gefertigt) sind nach diesem System gebaut.
Er erfuhr mehrere Entwicklungsstadien von Zeitpunkt der ersten Umsetzung des Patents (s. o.g. Website) bis zu seiner endültigen Reife in der Form der Versionen Mk VII und Mk VIII,die während des 1. Weltkrieges verwendet wurden.
Die Technologie wurde danach weiterentwickelt und mündete in die berümten Modellen von F. Barker, Stanley, T.G. Co. Ltd, usw.
Siehe folgende Exponate des Museums:
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VION

Früheres französisches Unternehmen. Gegründet 1832 durch Th. VION. Er hatte zwei Söhne. Ein Unternehmen mit dem Namen VION Frères (Brüder) nahm an den Weltausstelungen in den Jahren 1878, 1889, 1893 und 1900 teil. Dieses Unternehmen baute optische Instrumente. Es hieß 1922 Etablissement E. (Eugène) Vion. Die Anschrift war in den 1930er J. 38, rue de Turenne, Paris.
(zitiert teilw. nach www.europa.com/~telscope/tsfrance.txt). Eugène VION ließ sich u.a. mehrere Luftfahrtkompasse patentieren und produzierte in den 30er und 40er J. hauptsächlich Marine-, Panzer- und Luftfahrtkompasse.
Die jetzige VION-Marine-Firma hat die Marine-Sparte der alten VION-Firma gekauft. Die Panzer- und Luftfahrtsparte wurde von SATORI (in 77 Clayes Souilly) übernommen.
Es liegen keine weiteren Informationen vor.
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- W -

WALTHAM

(Zitiert aus WIKIPEDIA)
•1854 Aaron Dennison establishes in Waltham (Massachusetts) the Waltham Improvement Company founded in 1850 together with Edvard Howard and David Davis in Roxbury (later to become Waltham Watch Company). In 100 years of existence produced 40 million jeweled watches, plus clocks, speedometers, compasses, time fuses for bombs and other precision instruments.
In U.S.A., the manufacturing of Waltham watches and watch parts ended in 1957. Production was transferred to Switzerland, to Waltham International SA, a company established for this purpose in 1954 by the US parent company. However, specialized clocks and chronographs for use in aircraft control panels continued to be made in the Waltham factory under the name of Waltham Precision Instruments Company until the company was sold in 1994. The company is now based in Alabama as the Waltham Aircraft Clock Corporation.

WICHMANN (Gebr. Wichmann m.b.H. Berlin)

Deutsches Unternehmen. Verkaufte in den 30er Jahren Büromaterial sowie Messinstrumente. In seinem Katalog befinden sich Kompasse mehrerer Hersteller.

WILD

Früherer Name eines schweizerischen Unternehmens mit Sitz in Heerbrugg (jetzt: Vectronix AG). Es wurde durch Heinrich WILD 1921 gegründet. 1986 erfolgte der Zusammenschluss mit der deutschen Firma Ernst Leitz Wetzlar, was zur Gründung der Wild Leitz Gruppe und 1990 der Leica Gruppe führte. Der neue Name existiert seit 2002.
Spezialgebiet: topographische und optische Messinstrumente.

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WILKIE (Wilhelm Kienzler)

Früheres deutsches Unternehmen gegründet 1954 in Fürth bei Nürnberg (Firmensitz: Furstr. 74). Wilkie kaufte PASTO 1972 und wurde 1976 von ESCHENBACH übernommen. Siehe auch die anderen Kompasshersteller im Raum Nürnberg (KÜHRT, PASTO, ESCHENBACH, K&R und "S"/C. Stockert und Sohn).
WILKIE war lange Zeit der größte deutsche Hersteller von Kompassen. Die Rechte an den WILKIE-Produkten besitzt zur Zeit die Fa. K&R.
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WINTERER

Franz WINTERER war ein österreichischer Offizier (Dienstgrade laut Autorenangaben seiner Bücher: Oberleutnant 1930, Hauptmann 1936).
Er entwickelte mindestens vier Kompasstypen. Er ließ sich 1929 ein entsprechendes System patentieren (Patent Nr. 117354). Die Modelle I und II waren für einen militärischen Einsatz bestimmt. Es gab außerdem kleinere Wanderkompasse (s. Kategorie Marschkompasse).
Sie wurden von der Werkstätte für MASCHINEN und APPARATEBAU Karl STADLER (Wien, XV., Rosinagasse Nr. 9) gefertigt.
Er schrieb auch mehrere Bücher:
- Das große Bussolenbuch (1930),
- ... (1936),
- Karten- und Bussolen-Fibel (1953).
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WITTNAUER

US-Unternehmen, das 1872 vom schweizer Uhrmacher Albert WITTNAUER (1856-1908) in New York gegründet wurde. Das UNternehmen produzierte Uhren und Flugunstrumente. Es fusionierte mit BULOVA in 2001.
Lesen Sie die ganze Geschichte auf der Website von BULOVA.
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- X - Y -

YAL

Vermutlich ist yal der industrielle Code eines tschechischen Herstellers von Optischen Instrumenten. Es liegen uns keine weiteren Informationen vor.

YEATES & SON

Ehemaliges irisches Unternehmen von wissenschaftlichen Instrumenten und Lehrmaterial.
Dieses Familienunternehmen wurde zwischen 1790 und 1795 gegründet. Das Geschäft zog nach 2 Grafton St, Dublin im Jahre 1827 und befand sich somit unmittelbar gegenüber vom Trinity College. Stephen Mitchell Yeates (geboren 1832) übernahm das Geschäft 1865 in dem sein Vater George Mitchell Yeates ihn ausgebildet hatte. Es wurde fortan in Yeates & Son "Instrument Makers and Opticians" umbenannt.
Stephen heiratete und hatte sechs Kinder. Leider wurde nur einer Erwachsen. Stephen Mitchell Yeates führte das Geschäft von 1865 bis zu seinem Tod 1901. Die eingetragene Firmenbezeichnung war ‘Instrument makers to the University’. Einige Instrumente von Yeates & Son sind immer noch im Trinity College vorhanden.
Das Unternehmen existierte bis ungefähr 1922.

Quellen:
- Gloria Clifton's Directory of British - Scientific Instrument Makers 1550 - 1851
- University of Melboune - Physics Museum (ca. März 2009)

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- Z -

ZEISS

Z.I.E.L.

ZIKO

ZUP

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