- K -
Kasper & Richter
(s.
K&R)
Steckbrief: Schweizerisches Unternehmen aus Aarau (mehr Informationen
HIER).

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(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
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Modellbezeichnung
(?)
Datenblatt:
- Abmessungen : 73 x 65 x 19 mm
- Gewicht: 162 g
- Teilung: 6400 Strich (Schweizer Armee?),
- Material: Aluminium
- Flüssigkeitsdämpfung, Leuchtmarken,
keine Möglichkeit zur Anpassung der Missweisung.
- Anlegekante: 1:50.000 (6 km)
- Produktionsjahr: vermutlich 1940er J.
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Marschkompass der polnischen Streitkräfte (Wojsko Polskie,
W.P.), der vermutlich auf der Basis des französischen
Modèle 1922
entwickelt wurde.
Die Buchstaben K und M sind die Anfangsbuchstaben des Namens seines
Erfinders, Oberst
Mikołaj
Kulwieć, der an einer militärischen Mission in
Frankreich als Hauptmann teilgenommen hatte.
Diese Kompasse wurden zuerst von G. GERLACH und
später von Z.
JEZNACKI in Warschau produziert.
Die ca. ersten 4000 Stück waren noch M.K. 32
genannt. Möglicherweise um eine Verwechslung mit dem deutschen
Begriff MK = Marschkompass (vielleicht auch wegen des deutschen
Herstellers Max KOHL) zu vermeiden wurden die Buchstaben vertauscht.
Erst 1938 führte man für den Dienstgebrauch eine
Bedienungsanleitung ein: "Busola kierunkowa wzór K.M. Opis i
uźycie", d.h. Richtungskompass Modell K.M. - Beschreibung und
Handhabung.
Die Vorteile dieses Kompasses waren sein großer Durchmesser
und die einfache Handhabung. Die Nachteile waren eine fehlende
Gradeinteilung (er ist nur in 6400 Strich geteilt) und sein
beträchtliches Gewicht (200 g). Zum Vergleich: das Gewicht
eines "großen" Bézard-Kompasses
betrug 160 g und das eines kleinen sog. polnischen Bézard
nur 95 g. Unter den Kompassen aus anderen Ländern wog nur der
britische Kompass MK III mehr, nämlich 260 g (Beispiel: s. T. G. Co. Ltd. London).
GERLACH

Unten: die frühe Version M.K. 32:

(Foto
A. Andersen) |
Das
Reflexionsvermögen der Innenfläche der originalen
GERLACH-Kompasse (Bild unten, links) war wesentlich höher als
beim späteren Modell von JEZNACKI (rechts).

(Zum Vergrößern,
Bild anklicken) |

Datenblatt
- Abmessungen: 80 x 72 x 17 mm
- Gewicht: 200 g
- Serien-Nr.: GERLACH von 0001 bis ca. 9000 und danach JEZNACKI bis
etwa 20.000)
- Spiegel: polierte Innenfläche des Deckels. Er
besaß in der Mitte eine aus zwei sich teilweise
überschneidenden Kreisen gebildete Öffnung, sodass
die dadurch entstehenden Spitzen eine gedachte Verlängerung
der eingravierten Visierlinie bildeten. |
JEZNACKI
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Bedienungsanleitung
(1938)


(Zum Vergrößern,
Bilder anklicken) |
Steckbrief: Ed. KOEHN war ein schweizerischer Uhrmacher.
(Leider liegen momentan keine
weiteren Infos vor - Schreiben Sie uns, wenn Sie zu diesem Artikel
beitragen können.
Ed. KOEHN hat Kompasse vom Typ
Verner's pattern
Mk VII gefertigt (vgl. mit dem Kompasstyp Verner Mk VIII von
French Limited, F-L).
Ein Faksimile der Original-Gebrauchsanweisung kann bestellt werden -
Bild: HIER klicken.
Bild rechts: Werbung in der
französischen Originalfassung von P. Dériaz'
Handbuch Guide de poche pour l'emploi de la boussole sur terre
(1917), das in der englischen Übersetzung und erweiterten
Fassung unter dem Titel The prismatic compass and how to use
it wesentlich bekannter ist (siehe weiter unten Prismenkompass)
Zum
Vergrößern, Bild anklicken

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |

Mark
VII Modell |
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Datenblatt
- Durchmesser: 54 mm
- Höhe: 21 mm
- Gewicht: 150 gr
- Material Kompassrose: Perlmutt
- Datum: 1915

Die Kompassrose muss per Hand verriegelt werden. |
Steckbrief: Die Max KOHL AG war ein deutsches Unternehmen (mehr
Informationen
HIER).
Sein industrieller Code während des 2. Weltkriegs war
hap.
Die Abkürzung kann auch als MK = Marschkompass gelesen
werden...
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Wehrmacht-Marschkompass
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |
Datenblatt
- Durchmesser: 54 mm
- Höhe: 17 mm
- Gewicht: 60 g
- Gehäuse: Nickel
- Deckel: Aluminium mit "breiter Nase" und 4 Nieten am Scharnier
- Ring: Messing
- Lineal: 60 mm, klappbar
Anm.: siehe Vergleich der Deckelformen unter BREITHAUPT |

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |

Marschkompass, 2. Weltkrieg |
Datenblatt
- Abmessungen: 75 x 55 x 20 mm
- Gewicht: 80 g
- Gehäuse: Bakelit
- Lineal: 50 mm
Bedienungsanweisung (s. Breithaupt)
Repaturanweisung
in der Boutique erhältlich |

Export - Katalog (ca. 1920-1930) |

Das Werk |

Eine Aktie aus dem Jahr 1940
(Foto copyright Benecke
& Rehse) |
Steckbrief:
K&R ist ein deutsches
Unternehmen (mehr
Informationen
HIER).
Als Nachfolger von WILKIE fertigt
K&R die
gleichen
Kompasse
sehr hoher Qualität und beliefert namhafte Firmen wie z.B.
Eschenbach. Die aktuelle Produktpalette von
K&R umfasst zahlreiche moderne Systeme
(siehe die firmeneigene Website).
K&R
bietet zur Zeit außerdem eine
militärische Version als
Marschkompass (ohne
Neigungsmesser) mit fluoreszierenden Kompassscheibe und
Außenring an.
Es ist als Nachfolger für das bisherige
K&R-Modell,
das die Armee der
Niederlande
verwendet, gedacht.
Siehe auch Geologen- und Artilleriekompasse.
Steckbrief: Deutsches Unternehmen (mehr Informationen
HIER).
Mit dem von H. C. Kröplin 1925 patentierten System sollte es
möglich sein, die Marschrichtung an einem Kompass
einzustellen, ohne dass die Karte hierzu eingenordet sein noch
waagerecht liegen musste, beispielsweise an einer Wandkarte. Zu diesem
Zweck konnte der Marschrichtungseinschub herausgenommen und separat
eingestellt werden.
Dieser Kompass wurde in einer kleinen Serie gefertigt und teilweise von
Mitgliedern der Jugend-Freizeitorganisation die
Wandervögel
eingesetzt. Diese 1901gegründete Organisation
verschwand allerdings im
Zuge der Gleichschaltung aller Freizeitorganisationen durch die NSDAP
ab 1933.
(Siehe auch Prototyp und Patent in der Kategorie TASCHENKOMPASSE).
Modell
ORION
(Zum Vergrößern,
Bild anklicken)

Der ausziehbare Einschub mit Marschrichtungszeiger, Himmelsrichtungen
und Rasterlinien der späteren ORION-Version. Der
ältere Einschub weist nur ein einfaches, aus drei Linien
bestehendes Gitter und die Himmelsrichtungen N und S auf, da Ost und
West ähnlich wie beim Prototyp-Taschenkompass auf dem oberen
Deckblech eingraviert sind. Die Missweisung kann angepasst werden:
hierzu muss das obere Deckblech abmontiert werden, um die Glasscheibe
mit dem kleinen Zeiger so zu drehen, dass dieser gegenüber dem
entsprechenden am Deckblech eingravierten Wert steht. |

Das 40 mm Lineal ist an der hinteren Seite angebracht.

Ansicht Schutzwicklung geschlossen |
Datenblatt
- Abmessungen: 55 x 50 x 15 mm
- Gewicht: 70 g
- Feststellung der Nadel durch Hebel, links über dem Einschub
- Material: Holzgehäuse mit Metallummantelung, Schutzwicklung
aus Lederimitation, Einschub aus Zelluloid.
- Teilung der Kompassrose: 360 Grad rechtsdrehend, Zahlen nur bei 0,
90, 180 und 270 Grad
Detailansicht der Rückseite:
Es ist nicht klar, ob die Zahl 1 unter dem Wort ORION auf eine erste
Version hinweist oder eine Seriennummer ist. Auf jeden Fall handelt es
sich um ein extrem seltenes Exemplar, vielleicht sogar um ein Unikat.
Auf manchen Exemplaren steht nur 'Gesetzlich geschützt'.
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Militärisches
Modell
(ohne bezeichnung)
Zusätzlich zum ORION-Zivilmodell mit Spiegel und drehbarer
Lünette ausgestattet
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.
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Datenblatt
- Abmessungen: 55 x 50 x 20 mm
- Gewicht: 87 g
- Teilung von Kompassrose und Einschub: 6400 Strich linksdrehend
- Anpeilen: über Korn und Kimme
- Lineal: seitlich angebracht
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Steckbrief: Kührt ist der Name einer
früheren kleinen deutschen Firma aus Nürnberg (mehr
Informationen
HIER).
Hugo und Arno Kührt hatten 1939 ein Patent bezüglich
der Verwendung eines Gitternetzes am Kompass angemeldet. Kührt
wurde nach dem zweiten Weltkieg von PASTO übernommen, das
einen baugleichen -wenn auch noch kleineren- Kompass baute.
Bekannt ist lediglich ein Modell in zwei verschiedenen
Ausführungen jeweils mit folgender Beschriftung auf dem
Deckel: "Kührt DRP" und "Kührt II DRP".
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Patent von Hugo und Arno
Kührt Nr. 682777 (1939)

Datenblatt
- Gehäuse: Bakelit
- Abmessungen: 90 x 77 x 18 mm
- Lineal: 70 mm
- Gewicht: 115 g
- Teilung innere Skala: 6400 Strich, linksdrehend
- Teilung äußere Skala: 360 Grad, rechtsdrehend |
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Modell KÜHRT II
Datenblatt
- Gehäuse: Bakelit
- Abmessungen: 80 x 50 x 18 mm
- Lineal: 70 mm
- Gewicht: 80 g
- Teilung innere Skala: 6400 Strich, linksdrehend
- Teilung äußere Skala: 360 Grad, rechtsdrehend
Das Handbuch (Kopie erhältlich):
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M. Kulviec war ein polnischer Offizier, der den Kompass
M.K.32 (bzw. K.M.32) entwickelte (für mehr Information
über Mikołaj Kulwieć
HIER
klicken).
- L -
Steckbrief - Major Gilbert LEGH (21. April 1858 - 23. Dez.
1939) war ein britischer Offizier (Grenadier Guards) und
Erfinder. Er entwickelte ein System, das er sich 1896 patentieren
ließ, mit welchem in der Dunkelheit Peilwinkel auf einen Grad
genau gemessen werden konnten (Patent Nr.
19.600 - Abb.
HIERklicken.
Vollständige Kopie auf Wunsch
erhältlich). Das Prinzip beruhte auf der Überlagerung
einer
leuchtenden Scheibe und einer perforierten Vorrichtung. Letztere
bestand aus einem sternförmigen Streifen, der am Kompassboden
verschraubt war. Dieser schwarze Stern wies 36 Spitzen auf und der
Abstand zwischen den Spitzen bestand aus einem V-förmigen
"Tal"
mit 10 Löchern, die jeweils einen Grad darstellten. Das
Anpeilen
erfolgte mithilfe einer Kerbe im Tragring und eines Schlitzes im Deckel
dessen Rändern ebenfalls mit Leuchtfarbe versehen waren. Die
Kompasskapsel besaß einen Drehring und ein Glas mit gemaltem
Marschrichtungsstrich.
Die Prismen-Variante von Lawrence &
Mayo.,
87
Chancery Lane, London wies ein fadenkreuzförmigen Schlitz auf.
Dieses Muster wurde später beim
Magnapole-Kompass
wieder verwendet.
Steckbrief: Ehemaliges französisches Unternehmen, Teil der
Firmengruppe
BAILLE-LEMAIRE.
Der Firmensitz
war 26, rue Oberkampf, Paris 11. Die Firma existierte von ...
?
bis ca. 1955. LEMAIRE produzierte ähnlich
wie
andere Firmen den so genannten
Modèle
1922-Kompass. Etwa 10 J. nach dem 2. Weltkrieg und kurz vor
ihrem Verschwinden produzierte sie auch eine modernisierte, "Mle
22/54" (d.h. 1954) genannte Version
davon mit durchsichtiger Kapsel und
flüssikeitsgedämpfter Nadel. Etwa um diese Zeit
führte die französische
Armee das deutsche Modell
Bézard-Kompass
ein. LEMAIRE meldete 1953 ein Patent für eine
Modèle 49 genannte Version mit
angelenktem Spiegel ähnlich dem schweizer
RECTA-System
an.
Siehe auch Armbandkompasse.
Steckbrief: LEUPOLD ist ein nordamerikanischer Hersteller von
Zielfernrohren (mehr darüber
HIER).
Laut eigener Darstellung (siehe seine Website
www.leupold.com) hat dieses Unternehmen in den 50er Jahren auch
Kompasse gefertigt. Auf dem ersten Blick ähnelten sie den
berühmten Instrumenten der U.S. Forstbehörde (Forest
Service compasses, siehe
Keuffel
& Esser und
LIETZ),
aber sie besaßen zusätzlich eine Tabelle, die
bereits auf dem RECON-Modell von K&E existierte und die
Einteilung der neu erfassten Grundstücke darstellte (s. die
Website des US-amerikanischen
Grundbuchamtes). Außerdem
war die
Vorrichtung zur Anpassung an die lokale Missweisung modernisiert
worden. Diese instrumente wurden von LEUPOLD &
STEVENS INSTRUMENTS, INC.
(Portland 13 Oregon) gefertigt. Es gab zwei
Ausführungen: das Modell SPORTSMAN (s.u.) und das
größere und schwerere Modell CRUISER, das auch von
Warren-Knight gebaut wurde.
LEUPOLD bot außerdem einen
Schmalkalder-Kompass
an, der auf einem Stativ gefestigt werden konnte (auch von
Warren-Knight ?).
Foto rechts:
LEUPOLD-Prospekt (Ende der 1950er J.).

(Zum
vergrößern, Bild anklicken)
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Modell
SPORTSMAN
(Kopien von Katalog und Handbuch auf Wunsch
erhältlich) |
Datenblatt
- Außendurchmesser: 615 mm
- Höhe: 12 mm
- Gewicht: 113 g
- Länge der Magnetnadel: 45 mm
- Material: Aluminium
- Die Berücksichtigung der lokalen Missweisung erfolgt mittels
einer Schraube an der Unterseite des Gehauses, die mithilfe einer
Münze bzw. der Spitze einer Messerklinge gedreht werden
kann (s. Bild unten).

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Der im englischen Sprachraum
lensatic bezeichnete
Kompasstyp wurde höchstwahrscheinlich von F. Barker &
Son im
frühen 20. Jh. erfunden (Bilder: s.
DOLLOND).
Linsenkompasse
zeichnen sich durch eine umklappbare
Vergrößerungslinse aus. Davon gibt es zwei Typen:
diejenigen, die im geschlossenen Zustand durch den Deckel
geschützt sind und diejenigen, die über dem Deckel
umgeklappt werden. Die Winkelwerte und Himmelsrichtungen sind so
geschrieben, dass sie auch mit bloßem Auge gelesen werden -
im Gegensatz zu den Prismenkompassen. Der Linsenhalter besitzt auch
meistens eine Visiereinrichtung. Es handelt sich um eine Kerbe (Kimme)
oder um ein kleines Loch, durch das das anvisierte Objekt entlang einer
Visierlinie beobachtet werden kann. Der vordere Teil des Visiers ist
entweder ein feiner, in einem Schlitz des Deckels gespannter
Metalldraht oder eine feine im Deckelglas
eingeritzte Linie (vgl.
Prismen-
und
Spiegel-Kompass).
Manche Linsenkompasse besitzen eine seitlich angeordnete und manchmal
auch einstellbare Vergrößerungslinse (Beispiele:
Creagh Osborne,
WILKIE (Meridian),
unbekannter deutscher
Armeekompass,
GKS,
usw.)
Anmerkung: Die geringe Genauigkeit auch des besten Linsenkompasses
(ca. 2°) kommt nicht annähernd an diejenige eines
Prismenkompasses wie
z.B. WILKIE oder BARKER M-88 (ca. 05°).

F. Barker & Son - 1915
(Beschreibung s. DOLLOND)
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LENSATIC Originalversion (s. M-1938)
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M-1938 (Geänderte Version 1940?)
(s. Gurley, Superior Magneto)
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M-1950
(siehe Brunson, Cammenga,
Stocker
& Yale, Lionel Corp., Fee & Stemwedel, Union
Instruments, Miller, Waltham etc.)
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TRAINING
Foto links: Großes Holzmodell (Durchm.: 58,5 cm),
das vermutlich in einer Schulklasse eines Trainingszentrums wie
z.B. Camp Lejeune verwendet wurde.
(Zum Vergrößern, Bild anklicken).
Für das Üben des Umgangs mit dem Kompass verwendete
die US-Army Broschüren mit einer
Kompass-Attrappe aus Pappe. Sie wurden vermutlich von einer
militärischen Behörde
angefertigt. Die gelb-schwarze Broschüre weist keinen
Herstellernamen
und
kein Datum auf. Der einzige Hinweis auf das Alter ist der Stil der
"Witze" in Versform, der dem (aus heutiger Sicht peinlichen) deutschen
Stil der
30er-50er
Jahre entspricht (s. "S"/C. Stockert, Schachteldeckel).
Beispiele:
To be "ORIENTED"
you don't
become a JAP*
Simply find your
position on ground and map.
(* Abk. für Japaner - siehe
WIKIPEDIA, Pazifikkrieg)
Weitere Schmankerl:
An
AZIMUTH is not something you
sit on.
(basierend auf der Ähnlichkeit der Laute von AZ...
und
ass =
Hintern)
Sowie:
Like
ham and eggs your map and your compass go together.
Siehe einen anderen Übungskompass unter
SILVA.
Beschreibung eines beliebigen Punktes in einer Karte (unten
weißes Heft, read RIGHT-UP): vgl. mit dem viel
präziseren
deutschen System des
Planzeigers.
Steckbrief: LIONEL Corp. war ein U.S.-Unternehmen
(1900-1967), das vor allem für Spielzeuge und
Modelleisenbahnen
berühmt war (s. die ausführliche Geschichte des
Unternehmens
in WIKIPEDIA - Engl.).

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
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Linsenkompass
M-1950
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Steckbrief:
Der Firmenname lautete am Anfang des 20. Jh.
Fabrique des Longines,
Francillon & Co.
S.A. in St-Imier (siehe ausführliches
Porträt in WIKIPEDIA).
Dieses Unternehmen meldete im August 1918 ein patent (Nr.
79671,
Kopie erhältlich)
an, in dem der berühmte Kompass, der von
Plan Ltd,
Cruchon & Emons
gefertigt
wurde, bis ins letzte Detail (Bedienungsanleitung
inbegriffen) beschrieben war. Wir vermuten, dass Longines bis
zu diesem Datum (Ende des 1. Weltkriegs) mit der
Patentanmeldung
gewartet hat, weil dieses militärische Instrument ein
kriegsrelevantes Material war, das vom U.S. Corps of
Engineers versorgt wurde, und daher vermutlich Geheimsache war (vgl.
Abercrombie &
Fitch).
Zeichnung: Longines-Patent, Abb. (Ansicht aller
Abbildungen: Bild anklicken)
Steckbrief: Die heute nur noch Barometer produzierende
deutsche Firma G. LUFFT (s. Bild rechts ein Höhenmesser aus
den 1930er Jahren) war der Hersteller des berühmten
BÉZARD-Kompasses.
Sie verkaufte auch einige
Taschenkompasse
verschiedener Hersteller: s.
BUSCH, HOULLIOT,
Taucherkompass
eines unbekannten Herstellers.
Steckbrief: Die Fa. A.B. (Aktie Bolaget = Aktienges.) LYTH ist ein
schwedisches Unternehmen. Es wurde 1861 von Georg
Wilhelm Lyth
(site internet: www.lyth.se) gegründet. S. a. Marinekompasse.
Lyth produzierte in den Jahren 1920-1930 Marschkompasse
für Schwedens Heer. Der Gründer von
SILVA,
Björn
Kjellström, arbeitete zusammen mit Lyth,
bevor er sein
eigenes Unternehmen gründete.
LYTH meldete 1931 ein Patent für einen
flüssigkeitsgedämpften Kompass an, das zu einem
Streit
mit SILVA führte.
Mit den Modellen von SILVA und
NIFE
vergleichen.

Modell Lyth 1928, Nr. 465

Zum
Vergrößern Bilder anklicken |
Datenblatt
- Abmessungen:
70 x 68 x 23 mm
- Teilung: 6300 Strich
- Trockene Kapsel
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Foto
links:
Sihvonen Jarkko
Gravur:
PATENT S. (S = beantragt auf Schwedisch?)
Mod. KJELLSTRÖM - LYTH
Dieses Modell wurde in Zusammenarbeit mit Lyth vor der
Gründung von Silva
durch B. Kjellström gebaut.
- Teilung: 400 Gon,
- Flüssigkeitsdämpfung
- Durchsichtige Scheibe im Deckel mit
Teilkreis
und einem Lineal von 40 mm Länge. |