LUFTFAHRT

A
AIR MINISTRY (A.M.)
AVIARICHTER

B
BAMBERG
BENDIX
C
COLLINS
CREAGH-OSBORNE
D
DALOZ - DOIGNON
DEPERDUSSIN
E
F
Funkkompass
G H
HAMILTON INSTRUMENTS
HUGHES

I J
K
KEARFOTT
L
LEPAUTE Henry
LUDOLPH
M
MONODEP
N
Navigation
Notkompass

O
P
PIONEER (see BENDIX)
Q R
Radioaktivität
S
SIEMENS & HALSKE
SPERRY


T
U
UGR-4 (YГP-4 auf Russisch)


V
VION
W X
Unbekannte Flugzeugkompasse
Y - Z                      

- A -

AIR MINISTRY (A.M.)

Steckbrief: Das Air Ministry (s. Logo rechts) war früher eine Abteilung der britischen Regierung, die mit den Angelegenheiten der Royal Air Force (RAF) befasst war. Es existierte von 1918 bis 1964. In seinem Auftrag wurden verschiedene Kompasstypen gebaut. Der Präfix deutet auf die Verwendung: P für Pilot (Führerkompass) und O für Observer (Navigator).
Die von der RAF verwendeten Kompasse waren sogenannte aperiodische Kompasse, d.h. dass sie nach einem Kurvenmanöver auf den wahren Kurs ohne zu überkompensieren einpendelten. Dies konnte nur dank spezieller Merkmale erreicht werden, nämlich eines hohen magnetischen Moments, einer geringen Trägheit und einer hohen Dämpfung. Weitere Informationen über die Navigation mit diesen Kompassen in den Flugzeugen der RAF und die Technik der aperiodischen Kompasse kann man auf der Website cairdpublications lesen (in englischer Sprache).
Wir zeigen nachstehen beispielsweise das Modell 06A, einen sogenannten "landing compass", der am ausgestreckten Arm gehalten wird. (moderne Versionen: SESTREL, SAURA).

Die folgenden Angaben über die Chronologie der P-Modelle wurden uns von einem aufmerksamen Besucher übermittelt. Weitere Ergänzungen sind willkommen:
Foto rechts Malmcolm Goosey: der AM P12 (zum Vergrößern, Bild anklicken)

- Die früheste Variante, die ich kenne, ist der P3. Es handelte sich um einen Kompass mit vertikaler Rose aus den 1930er Jahren. Ich vermute,  ohne es jedoch Belegen zu können, dass die Bezeichnungen P1 und P2 für RFC- (Royal Flying Corps, Vorgänger der RAF) Kompasse aus dem 1. Weltkrieg, vergeben wurden, die auch nach der Gründung des Air Ministry verwendet wurden.
- Der P4 war ein Kompass der Mitte der 1930er Jahre und wurde in größeren Flugzeugen wie die Hawker Hart, Sunderland und den frühen  viermotorigen Bombern verwendet. Ihm folgte der P10, der gleich groß war, aber ein Vierdraht-Fadenkreuz besaß anstelle eines zweidraht-Fadenkreuzes. Einige auf Vierdraht-Fadenkreuz umgerüstete P4 wurden P4A bezeichnet. Die Lancaster waren eher mit P10- als mit P4-Modellen ausgestattet, aber P4-Kompasse wurden zweifellos bei Bedarf auch eingesetzt.
- Es liegen keine Informationen über die P5-Version.
- Der P6 wurde in kleineren Flugzeugen eingebaut. Ihm folgte der P8 mit etwas größerer Lünette.
- Der P7 war eine umgedrehte Version des P6 und er wurde durch den P9 ersetzt, der ein umgedrehter P8 war.
- Der P8 war ab ca. 1937 in den Spitfire, Hurricane, Tiger Moth allgemein verwendet und wurde durch den P11 ersetzt. Es gab auch ein P8M genanntes Modell, wobei mir der Suffix M nicht klar ist (Marine?). Einige P8 und P8M wurden auf Vierdraht-Fadenkreuz umgerüstet.
- Der P9 war ein umgedrehter P8 und ähnelte dem P7.
- Der P10 war eine verbesserte Version des P4 mit Vierdraht-Fadenkreuz.
- Der P11 war eine verbesserte Version des P8 mit Vierdraht-Fadenkreuz.
- Der P12 war eine umgedrehte Version des P11 mit einem Spiegel unter der Lünette.

ACHTUNG GEFAHR - RADIOAKTIVE STRAHLUNG

Die Himmelsrichtungen (N-E-S-W) sowie die 10-Grad Markierungen bestehen aus einer radiaktiven Mischung aus Radium und Zinksulfit. Die Farbe leuchtet nicht mehr, aber das Radium strahlt immer noch sehr stark. In 50 cm Abstand beträgt die gemessene Gammastrahlung 0,35 µSv/h (microsieverts/Stunde). Die natürliche Hintergrundstrahlung der Umwelt beträgt ca. 0,10 µSv/h. Die Schwelle für gefährliche Strahlung wird mit 0.30 angegeben.
Bild rechts zum Vergrößern anklicken
DIESE GERÄTE NICHT ÖFFNEN. NICHT MIT DEN EINZELTEILEN HANTIEREN.
NICHT IN DER NÄHE EINES HÄUFIG BESUCHTEN STANDORTS (SCHREIBTISCH, BETT usw.) LAGERN.




Kompass Typ 06A
(Beschaffungs-Nr. 6A/I.248)

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
 

Allgemeine Beschreibung und Längsschnitt
Auszug aus dem Dokument
AIR PUBLICATION 1275
Datenblatt
- Durchmesser: 95 mm
- Gesamtlänge: 190 mm
- Gewicht: ca. 1 kg
- Serien-Nr.: 38899H.
Das logo des Air Ministry war eine Krone:


Die geflügelte Nord-Marke auf der Kompassrose (gespiegelt dargestellt):


Kompass Typ P4, P6  bzw. P8
(Beschaffungs-Nr. 6A/O.227 bzw. 6A/O.367)




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Auszug aus AIR PUBLICATION 1275
Allgemeine Beschreibung und Längsschnitt
(Kopien auf Anfrage erhältlich)



Datenblatt

P4
- Durchmesser: 7 1/4 in.
- Gewicht: 5 lb. 14 oz (ca. 3 kg)
- 4 Magnete

P6
- Durchmesser: 5 3/8 in.
- Gewicht: 2 lb. 4 oz (ca. 1,12 kg)
- 2 Magnete

P8 (eingebaut in Spitfire)
- Durchm.: 136 mm
- Höhe: 77 mm
- Weight: 0,821 kg

P6 Kompass
Explosivzeichnung



(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Seitenansicht


Der Kompass allein (oben) und eingebaut in einem Lancaster-Bomber-Cockpit (unten)



(Cockpit-Foto: www.spitfirespares.com)

Der Kompass in seiner Transportkiste
Kompass Typ P7
(Beschaffungs-Nr. 6A/O.430)





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Auszug aus AIR PUBLICATION 1275
Allgemeine Beschreibung und Längsschnitt
(Kopien auf Anfrage erhältlich)

Datenblatt

Wie P6, zusätzlich mit Spiegel für die Beobachtung von unten. Diese Anordnung ermöglicht die Unterbringung des Kompasses in Augenhöhe und fern von den im unteren Flugzeugteil befindlichen metallischen Massen.

- Durchmesser: 5 1/2 in.
- Höhe: 8 in (20 cm)
- Gewicht: 4 lb. 8 oz (ca. 2,240 kg)

Kompass Typ 02 with azimuth circle
(Beschaffungs-Nr. 6A/O.380)



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Auszug aus AIR PUBLICATION 1275
Allgemeine Beschreibung und Längsschnitt
(Kopien auf Anfrage erhältlich)

Datenblatt
- Durchmesser: 6 1/4 in.
- Gewicht: 6 lb. 2 oz (ca. 3,06 kg)

Azimutkreis
(Beschaffungs-Nr. 6A/O.411)


Bomb Sight Type D
(Beschaffungs-Nr. 6E/O.276)



Dieses Instrument war dafür konzipiert, zusammen mit einem Visiergerät für Bombenabwurf Mk VII A, B oder C verwendet zu werden.
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Auszug aus AIR PUBLICATION 1275
Allgemeine Beschreibung und Längsschnitt
(Kopien auf Anfrage erhältlich)

Datenblatt
- Durchm.: 10cm.
- Gewicht: 1 lb. 11 oz (ca. 750 gr)

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AVIARICHTER

Steckbrief: Joachim Richter, Am Wald 2, Ende Erzbergerstr. 75 Karlsruhe 31. Diverses Luftfahrtmaterial.
Uhrmacher (Automatik-Uhr Modell Military 08/15 - Foto Maistero/Watch Lounge). Er fertigte auch zumindest bis 1945 Fliegerbrillen (Foto profifilm.de, Modell 1935).

Model FK 16 (Führerkompass)


Fotos Henri Note
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)

Datenblatt
- Durchm.: 57 mm
- Tiefe: 60 mm
- Gewicht: 206 gr

Der FK 16 ist ein LUDOLPH-Produkt. Er wird außerdem im Navigationsgerät für Kampftaucher verwendet.

- B -

BAMBERG, Carl

Steckbrief: Carl Bamberg war ein deutsches Familienunternehmen mit Sitz in Friedenau bei Berlin.
(für mehr Informationen HIER) klicken.
Siehe auch Taschenkompasse.

Der ARMEEKOMPAß III



Fotos Horst Kahnt -
Zum Vergrößern, Bilder anklicken.


Datenblatt
- Durchmesser: 115 mm
- Höhe: 84 mm
- Gewicht: ... g ?
Dieser Kompass wurden in folgenden Flugzeugen eingesetzt: (?)

Es existieren zahlreiche andere Modelle
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BENDIX

Steckbrief: PIONEER INSTRUMENT COMPANY wurde 1919 gegründet. Die Fa. wurde 1928 von BENDIX Aviation Corporation, New Jersey (N.Y.) aufgekauft. Mehr Infos in Wikipedia.



Die obere Blende verdeckt die Beleuchtungslampe.

Fotos: Tony KING - Zum Vergrößen, Bilder anklicken)


Rückseite (Steckverbinder)
AIRCRAFT COMPASS MARK VIII - Type 1822

Datenblatt
- Breite: 87 mm
- Höhe: 80 mm
- Gewicht: 883 g
Markierungen rückseitig: BU. AERO. U.S. NAVY

F.S.S.C. No. : 33-C-800
Herst.-Kz. (MFR'S Part No.): 1822-1-B


Schnitt-Zchng. (Installation instr.)
PIONEER VEHICLE COMPASS - TYPE 1829
Dieser Kompass wurde in allen möglichen Fahrzeugen verwendet einschl. Kampfpanzer. Eine Verwendung in Flugzeugen ist nicht nachgewiesen (Installation Instr. liegen vor).


Fotos Privatsamml.
(Zum Vergrößen, Bilder anklicken)

Dieses Fluginstrument ist trotz der Bezeichnung "Radio compass" kein Funkkompass im eigentlichen Sinne, sondern nur ein elektrisch nachgeführter Kompassanzeiger. Der Zeiger ist mit einem Synchromotor verbunden, der (über den Steckbverbinder PL 118, Rücks.) an ein Gerät angeschlossen ist, das wie ein Kompass auf das Magnetfeld der Erde reagiert (Magnetfeldsonde) und entsprechende elektrische Richtungsimpulse abgibt. Der Drehknopf oben rechts (VAR / E-W) ermöglicht das Kalibrieren des Teilungsrings (360 Grad) in Abhängigkeit von der örtlichen Missweisung. Die Missweisung ist in den Flugkarten angegeben. Sie ist an jedem Ort der Erde verschieden und variiert während des Fluges. Damit kann der Pilot (bzw. der Navigator) die Anzeige während des Fluges immer wieder korrigieren. 



(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Funkkompass
Signal indicator I-82-A
Signal Corps U.S. Army
Serien-Nr: : 4771
Bauzeit: 2. Weltkrieg

Datenblatt
- Durchmesser: 13 cm
- Tiefe: 9 cm
- Gewicht: 600 g
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- C -

COLLINS

Steckbrief: ...
Dem Internet Kompassmuseum liegen keine Informationen über diese Firma vor. Das Museum würde eine Zusammenarbeit mit der Fa. COLLINS begrüßen.

CREAGH-OSBORNE

Steckbrief: Kapitän Frank Osborne Creagh-Osborne (1867/1943) war ein britischer Kapitän und Erfinder, Leiter de Kompass-Abteilung (Superintendent of Compasses) bei der britischen Admiralität (s. sein Portrait HIER). Seine Kompasstypen wurden produziert u.a. durch H. Hughes & Son Ltd, Dent & Co & Johnson Ltd sowie Sperry (siehe auch Marsch-, Armband- sowie Luftfahrtkompasse).

Er veröffentlichte 1916 ein Büchlein (52 Seiten, in französischer Sprache vorliegend, Kopien auf Wunsch erhältlich) über die Verwendung des Kompasses an Bord von Flugzeugen. Er behandelte darin nicht nur das im Instrumentenbrett eingebaute Gerät, sondern auch den vom Beobachter ggf. benutzten Armbandkompass (s. a. Marsch- und Armbandkompasse).

Französische Fassung des Einbau- und Betriebshandbuchs



(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Im Instrumentenbrett eingebauter Kompass Pattern 255/259



Beobachter-Armbandkompass Pattern 261
Die angebrachten Patent-Nr. (1148/15 bzw. 17736/15) beziehen sich auf die Anmeldungs lfd. Nr. und das jeweilige Jahr 1915 (Kopien der engl. und franz. Versionen können bestellt werden).

Der im Patent Nr. 17.736 beschriebene Kompasstyp ist das Modell (pattern) 255/259. Die Numerierung begann 1913 mit 200. Diese Instrumente wurden ab 1915 ausgegeben.



Im Patent Nr. 1148 werden mehrere Arten von Marsch- bzw. Armbandkompassen (mit Prisma und Flüssigkeitsdämpfung) beschrieben, die in den jeweiligen Kategorien dieses Museums gezeigt werden.



Draufsicht mit dem Typenschild von DENT & C0. & JOHNSON Ltd.
Air Compass Pattern 259




Datenblatt
- Abmessungen (H x B): 152 x 135 mm
- Einbautiefe (ü.a.): 108 mm
- Tiefe (Gehäuse allein): 89 mm
- Teilung: 360°, in 10er Schritten
- Gewicht: 805 gr
- Flüssigkeitsdämpfung







Seitenansicht mit dem Typenschild von HUGHES & SON Ltd.
Kompass Typ 5/17



Fotos mfc80
Datenblatt
- Abmessungen : ... x ... x ...  mm
- Gewicht:
- Teilung: 360°, in 10er Schritten
- Trockene Kapsel

Dieser stark vereinfachte Kompasstyp war in den Sopwith- Flugzeugen der RFC/RAF während des 1. WK eingebaut.
Er wurde in über 50.000 Stück gefertigt.
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- D -

DALOZ (DOIGNON)

Steckbrief: Gaston-Jules DALOZ  (wohnhaft in Ramerupt, Département Aube, Frankreich) ließ im August 1910 ein System patentieren (Nr. 419.682), das es ermöglichte, das Vorbeidefilieren der Landschaftsmerkmale (Bäume usw.) durch eine transparente Kompassrose (Glimmerblatt) zu beobachten. Der Kompass besaß einen (am Boden vor dem Start) einstellbaren Kurszeiger sowie eine Optik, die das Bild der Außenwelt am Boden auf die Kompassrose fokussierte. Das Verfahren bestand darin, die Bewegung der Landschaft entlang des Zeigers zu prüfen. Bereits im November 1910 wurde es durch einen Zusatz ergänzt, in dem präzisiert wude, dass der Zeiger durch parallele Linien auf der Kompassrose ersetzt werden konnte.
Diese Vorrichtung wurde dann im Mai 1911 von Abel-Louis DOIGNON* verbessert (Patent Nr. 431.275, Flüsigkeitsämpfung, Schnelleinstellung usw.). Trotz der eingebauten Mechanik ermöglichte das Gerät lediglich die Einstellung eines Kurses gegenüber einem magnetischen Grundgerüst, aber die Rose wies keine Himmelsrichtungen auf, so dass der pilot auch über einen Notkompass verfügen musste.

* Siehe Doignon's Marschkompass




Deckblatt des Urpatents
(240 x 315 mm)

Abb.: Originalversion des DALOZ-Systems



Weiterentwicklung (DOIGNON)

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DEPERDUSSIN - Modell MONODEP

Steckbrief: Deperdussin war ein französisches Flugzeugbau-Unternehmen (s. Wikipedia) mit Sitz 19, rue des Entrepreneurs, Paris.
Dieses sehr ungewöhnliche Instrument wurde 1912 von Gaston Emile Colombel (wohnhaft 50, rue de Moscou, Paris) erfunden (s. Patent, engl. Fassung Nr. 26.282). Damit waren die nachstehend aufgelisteten Flugzeuge bei den ersten Überflügen des Ärmelkanals ausgerüstet, Drei davon fanden im Nebel statt. Der Pilot Biélovucie flog mit einer Hanriot-Maschine, Moineau mit Bréguet, Prévost mit Deperdussin, Guillaux mit Clément).
Die Katalog-Broschüre (13 S., Französisch, Fotokopie auf Wunsch erhältlich) enthält auch Auszüge aus Briefen erfolgreicher Piloten:
- Überquerung der Alpen durch Biélovucie 1913.
- Pommery-Pokal (1.129 km), gewonnen von Guillaux im April 1913.
- Rennen Paris-Amiens-Paris und Circuit Forézien (400 km) gewonnen von Molla. Letzterer erzielte auch die beste Zeit auf der ersten Hälfte des Rennens mit Flugbooten von St. Malo nach Jersey und zurück trotz starken Nebels (Brief vom Feb. 1913).
A. Védrines bedankte sich beim Erfinder Colombel im Namen der Piloten der serbischen Luftwaffe.

Modèle MONODEP 1912
Schwingungsdämpfung mittels Federn.



Modèle MONODEP 1914
Kardanische Aufhängung, Teilkreis in Strich (1/4 des Umfangs = 1600')



Fotos M. Collignon

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Datenblatt - Funktionsweise (Abb. gem. Patent)
Die Magnetscheibe ist in der Schale eingebaut. Die
senkrecht angeordnete Kompassscheibe wird über ein Umlenkgetriebe angetrieben (das Patent beschreibt eine horizontal angeordnete Scheibe). Sie weist nur die vier Himmelsrichtungen auf (roter Stern für NORD). Der zu fliegende Kurs wird mittels eines Zeigers am äußeren Teilkreis eingestellt. Der volle Teilkreis  umfasst nur 90° (bzw. 1600 Strich). Der Zeiger ist mit einer inneren Marke (roter Stern) über ein Getriebe (Verhältnis 4:1) verbunden. Der Arm mit dem roten Stern dient dazu, die Position der Nordreferenz der Kompassscheibe (roter Stern) vorzugeben. Es sind vier volle Umdrehungen des Zeigers am Teilkreis erforderlich, um eine Umdrehung der Nordmarke zu bewirken. Der zu erfliegende Kurs wird an einer Landkarte mit einem Spezialwinkelmesser abgegriffen und auf den Teilkreis übertragen. Der Pilot muss nur noch beim Navigieren darauf achten, dass die beiden roten Sterne übereinander liegen.
Modell 1914 besaß eine integrierte Beleuchung mittels einer im Flug austauschbaren Batterie (Lebensdauer 6 Stunden). Die Windrose war in vier Viertel unterschiedlicher Farben unterteilt und hieß nach dem Designer
Capitaine ROISIN.
Die Missweisung konnte ab Werk eingestellt werden. Das klingt erstaunlich heute, aber die damaligen Flugzeuge flogen nicht so schnell und so weit, dass eine Anpassung im Fluge erforderlich gewesen wäre.
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- F -

Funkkompass

Ein Funkkompass zeigt die Richtung zu einer künstlichen Referenz am Boden (Funkbake, VOR) anzeigen. An manchen Instrumenten können gleichzeitig den Kurs des Flugzeugs bezogen auf geographisch Nord und die Lage von VOR-Sendern dargestellt werden.

Beispiele: s. BENDIX (USA), UGR-4 (Sowjet-Union)
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- H -

HAMILTON INSTRUMENTS

Steckbrief: Dieses Unternehmen ist mit dem (gegenwärtig in Hamilton Sunstrand aufgegangenen) US-amerikanischen Unternehmen HAMILTON STANDARD COMPANY nicht verwandt. Letzteres wurde in den 20er J. durch den Luftfahrtpionier Thomas Foster Hamilton (28. Juli 1894 – 12 August 1969) gegründet.

Uns wurde folgende Information übermittelt (s. die Originalversion im englischsprachigen Teil des Kompassmuseums):
'Der Hamilton HI-400 Vertical Card Compass wurde nicht von Hamilton Standard hergestellt. Es wurde von "Ham" Hamilton erfunden der am Hobby Airport in Houston, Texas am Anfang der 1970er Jahre tätig war. Er betrieb dort eine kleine Reparaturwerkstatt für Flugzeuginstrumente, die den Namen Hamilton Instruments trug. Ich kannte "Ham" zu dieser zeit, da ich bei Associated Radio Service Company (ebenfalls auf Hobby Airport ansäßig) als Avioniker arbeitete. "Ham" brachte uns seinen Prototyp zur Begutachtung. Es war einfach genial. Die Modellbezeichnung "HI-400" steht für Hamilton Instruments-400.
Hamilton verkaufte später seine Erfindung an die Fa. Precision Airmotive, die sich auch auf Hobby Airport befand. Diese Kompasse werden weiterhin hergestellt, aber ich weiß nicht von wem. Ich vermute, dass "Ham" entweder schon sehr alt oder bereits verstorben ist.'



(Zum Vergrößern, Bild anklicken)
Datenblatt
- Abmessungen: 70 x 60 x 50 mm.
- Gewicht: 270 g

Die Kompensation zur Korrektur der Anzeige erfolgt über die beiden Schrauben unten an der Frontseite:
- die linke (grün, die obere auf dem Bild unten) für die Ausrichtung der Nord-Süd-Achse
- die rechte (gelb) für Ost-West.
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- K -

KEARFOTT

Steckbrief: KEARFOTT ist ein nordamerikanisches Unternehmen, das Fluginstrumente fertigt (mehr darüber HIER).

Der hier gezeigte Kreiselkompass bildet einen Teil des N-1 genannten Navigationssystems, das circa bereits 1948 entwickelt wurde.
Dieses System erhöhte wesentlich die Genauigkeit der Navigation auf Langstreckenflügen, denn mit ihm konnten die vom Kreisel gelieferten Positionsdaten um die Krümmung und die Drehung der Erde korrigiert werden. Dadurch konnte man direkte Flüge zwischen zwei Punkten auf der Erde entlang eines sogenannten Großkreises (sogenannnte Gitternetznavigation) durchführen.

Die Drehung der Erde bewirkt eine scheinbare Ablage von 0,5° pro Std. mal den Sinuswert der geografischen Breite. Um dies zu berücksichtigen, werden die vom Kreisel gelieferten Daten mithilfe eines an der Frontseite des Instruments befindlichen Potentiometers korrigiert und zwar um einen entsprechenden Wert mit umgekehrten Vorzeichen.

Kearfott baute insgesamt ca. zehn tausend Einheiten davon für die USAF und die zivile Luftfahrt. Etwa 500 Anlagen sind noch heute (Juli 2009) beispielsweise in C-130 Hercules der USAF eingebaut bzw. als Ersatzteile auf Lager verfügbar.
(Diese Daten wurden uns freundlicherweise durch ASTRONAUTICS Corp. of America übermittelt).

Die äußere Skala zeigt den Kurs, die innere Skala die Position zw. Äquator und Nord- bzw. Südpol. Die Skala für die nördl. Hemisphäre ist links, die südl. rechts.



(Zum Vergrößern, Bild anklicken)
Kurs: 32°
Position: 38° Nord
Einstellknöpfe:
- Oben:
LATITUDE CORRECTION N-S
- Unten:
SYNCHRONIZER


Rückseite: Steckverbinder und Anschlussplan


(Zum Vergrößern, Bild anklicken)

Funktionschema des N-1-Systems. Das (große und schwere) ausgestellte Gerät enthält Kreisel und Anzeigegerät.
Datenblatt
- Abmessungen: 120 x 120 x 220 mm
- Gewicht: 4,5 kg
- Baujahr: ca. 1950?
- Typenschild:



(Zum Vergrößern, Bild anklicken)

Beschreibung: Normalerweise ist der kleine Zeiger auf der Latitude-Skala (Breitengrade) für den Betrieb mit automatischer Nachführung durch das Erdmagnetfeld auf "off" gestellt. Wenn der Pilot in der Betriebsart "free gyro" fliegt, wird der kleine Zeiger auf den ungefähren momentan erflogenen Breitengrad eingestellt. Dadurch wird der Kreisel um die aus der Erddrehung resultierenden Präzession korrigiert (die Betriebsart 'Free Gyro' ist die normale Betriebsart in arktischen und antarktischen Regionen).
Der Latitude-Zeiger wird durch den Navigator eingestellt und gibt keine Positionsinformation an. Oft haben Navigatoren in der Antarktis die falsche Erdhemisphäre gewählt (N anstatt S) und infolgedessen gravierende Kursabweichungen erfahren.
Der ganz kleine Zeiger (L / R Anzeige) wird von den Signalen aus der (beispielsweise am Flügelende eingebauten) Magnetfeldsonde angesteuert. Er bewegt sich ständig in Abhängigkeit von diesem Signal.
 (Erläuterungen übermittelt durch Breckinridge S. Smith - Major, USAF ret.)
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- L -

LEPAUTE

Steckbrief: Das Unternehmen Société des établissements HENRY-LEPAUTE (11, rue Desnouettes, Paris XVe) produzierte Uhren seit dem 19. Jh. Danach umfasste die Produktion viele elektrische und optische Instrumente.
Dieser Kompasstyp wurde 1910 patentiert (Nr. 407.416). Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Scheibe zwischen zwei Drehspitzen rotiert, wobei die obere in der Höhe verstellbar ist (siehe Abb. aus dem Patent u. r.).

Kompensationskompass mit zwei Drehspitzen



Zum Vergrößern, Bilder anklicken

Fotos Conservatoire Régional des Sciences et Techniques in Mâcon, Frankreich
Detailansicht der Nordmarke



Seitenansicht

Datenblatt
Durchmesser: 123 mm
Gesamthöhe: 96 mm
Höhe Kompassdose: 58 mm
Nur eine Anlenkung

Seitenansicht (Schnitt), Prinzipskizze gemäß Patent


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LUDOLPH

Steckbrief: Die W. LUDOLPH GmbH & Co. KG (Bremerhaven) ist ein deutsches Unternehmen. Es produziert Schiffs- und Fluzeugkompasse. Für mehr Informationen HIER klicken.
Siehe auch MARINE-Kompasse.
Am Anfang des 20. Jh. begann LUDOLPH zusätzlich mit dem Bau von Luftfahrtkompassen. 1906 baute sie als erstes deutsches Unternehmen Kompasse für die Zeppelin-Luftschiffe. LUDOLPH baute Kompasse für diverse zivile und militärische Flugzeuge bis 1945 (Dornier Do X, Junkers Ju 52, Focke-Wulff Fw 200). Ludolphs Dreibuchstaben-Code während des 2. Weltkrieges war ...?

Nach den durch die Kriegshandlungen bedingten Zerstörungen und der Zwangspause der Nachkriegszeit wurde die Produktion von Luftfahrtkompassen 1959 wiederaufgenommen.

Beispiele: Führerkompass FK 6, FK 10, FK 13 (Führer bedeutet hier Flugzeugführer, d.h. Pilot).



(Fotos www.spitfirespares.com)
Modell FK 10/32
Datenblatt
- Kompass der Junkers 52



Typenschild
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- N -

Navigation

Dies ist ein sehr weites Feld und wir möchten hier nur einige Aspekte kurz erwähnen.
So wie auf hoher See ist beim Fliegen der Kompass nur eines der Instrumente, die die Navigation ermöglichen. Zwar konnten frühere Flugzeugnavigatoren wie ein Schiffskapitän ihre Lage (geographische Länge und Breite) mithilfe eines hochgenauen Chronometers und durch Beobachtung der Himmelsgestirne ermitteln. Langstrecken-Flugzeuge waren mit Geräten ausgestattet, die einen Blick auf die Gestirne durch eine Öffnung an der Oberseite der Flugzeugzelle ermöglichten. Wegen der ungleich höheren Geschwindigkeiten jedoch mussten die Berechnungen in viel kürzerer Zeit als auf See erfolgen. Bevor moderne elektronische Navigationsrechner diese Aufgaben übernahmen (vom GPS soll hier gar keine Rede sein), verwendete man hierzu unterschiedliche Hilfsmittel.

Für Überlandflüge dienen künstliche, am Boden installierte Referenzsysteme der Orientierung (Funkbaken, VOR - siehe Wikipedia). Es handelt sich um Funksender, deren Signale mittels Funkkompasse ausgewertet werden (Beispiele: Bendix (USA), UGR-4 (Sowjet-Union). 
Wegen der raschen Veränderung der relativen Lage des Magnetfeldes durch die eigene Bewegung und um die Beeinflussung des Anzeigegerätes durch die mitgeführten Metallmassen wie Triebwerk, Bewaffnung usw. zu umgehen, wird das Erdmagnetfeld mittels einer Magnetfeldsonde (flux valve or gate) gemessen und an einen Kurs-Kreiselkompass weitergeleitet (Beispiele: Siemens & HalskeKearfott). Für den Fall, dass diese elektrotechnischen bzw. elektronischen Hilfsmittel ausfallen, verfügt jedes Luftfahrzeug außerdem über einen konventionellen Notkompass, dessen Genauigkeit jedoch äußerst niedrig ist (s.a. Hamilton Instr.).

Seitenwinde können ein Flugzeug vom Kurs abbringen. Beispiele von Instrumenten zur Berechnung der Drift in Abhängigkeit von Windstärke und -geschwindigkeit: Dreiecksrechner DR3 Tp (Wehrmacht 1943), Gerät xxxx im "Knieplanchet" NPL und yyyyyy (Kreissektorförmig, UdSSR), Rechenschieber (NVA/DDR).

(Wenn nicht anders angegeben, alle Fotos von K. Pätzold - Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Dreiecksrechner Model DR-3 Tp, Wehrmacht (1943)



Hersteller: Dennert & Pape. Ein anderes Modell war das von K. E. Tröger (Foto M. Dick)
Dreiecksrechner Model NPL (UdSSR) im Oberschenkeltablett (Knieplanchet) integriert




Driftberechnungsgerät
(Rote Armee / UdSSR)
mit Bedienungsanleitung



Rechenschieber zur
Driftberechnung
(NVA / DDR) und Bedienungsanleitung

 
SEITENANFANG

Notkompass

Hersteller unbekannt – Stempelaufdruck: APR 82. Die Korrektur der Anzeige erfolgt mittels zweier Schrauben (hinter der unteren Frontplatte, auf dem Bild nicht sichtbar): die linke für die Ausrichtung der Nord-Süd-Achse, die rechte für Ost-West.

Datenblatt
- Abmessungen: 70 x 60 x 60 mm.
- Gewicht: 240 g
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- P -

PIONEER

(Keine Daten verfügbar)

- R -

Radioaktivität

Die für die Ziffern und Markierungen der zwischen ca. 1915 und 1950 gebauten Geräte verwendete selbstleuchtende Farbe enthielt Radium. Für mehr Details über die aus der radioaktiven Strahlung dieses Material herrührende Gefährdung bitte HIER klicken.
SEITENANFANG

- S -

SIEMENS & HALSKE

Steckbrief: Siemens & Halske war ein deutsches Unternehmen, das 1847 unter der Leitung von Werner von Siemens und Johann Georg Halske als „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“ in Berlin gegründet wurde.

Kurskreisel Lku4, S & H, Baujahr 1943-1945. Dieses Gerät wurde in den blindflugtauglichen Junkers Ju 52 und Ju 88 verwendet.

Auszug aus der Siemens-Gerätevorschrift "D.(Luft)T.5404", Ausgabe Januar 1943: "Die obere Skala ist die Kursgeberrose; an ihr wird der gewünschte Kurs (Sollkurs) durch den von einem Richtungsgeber gesteuerten Kursmotor eingestellt. Die untere Rose ist die mit dem Kreiselsystem verbundene Kursrose."



Bild anklicken für eine Großaufnahme von Front- und Rückseite


Das Bild zeigt die Führerkanzel der Junkers Ju 88. Der Lku4 (in rot) befindet sich in der Mitte der Instrumententafel, oben.

(Zum Vergrößern, Bild anklicken)


Datenblatt (März 1940)
- Abmessungen: 160 x 130 x 120 mm
- Gewicht: 2,6 kg
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SPERRY

Steckbrief: SPERRY GYROSCOPE.

- U -

UGR-4

Steckbrief: Russischer Funkkompass.



Fotos: K. Pätzold



Typenschild: YGR-4 Yk Seria 3

(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)

Datenblatt
- Durchmesser: mm
- Gewicht: kg

- Beschriftung: KURS - RP (?)

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- V -

VION

Steckbrief: Französisches Unternehmen (mehr Informationen HIER).
Das Museum würde eine Zusammenarbeit mit dieser Firma bzw. ihrem Nachfolger begrüßen.

In einem Handbuch für Kompasse mit senkrecht stehender Rose (rose verticale) aus dem Jahr (?) geht hervor, dass VION solche Instrument in drei verschiedenen Varianten baute :
- Type V.31 (60 mm Durchm.) für Kampfflugzeuge, bzw. T.31 für Sportmaschinen,
- Typ Q.S.C.V.29 (85 mm Durchm.) für Aufklärungsflugzeuge und Bomber sowie für Post- und Linienflugfeuge mittlerer Größe
- Type G.N.R.V.30 (120 mm Durchm.) für große Linien- und Transportflugzeuge und schwere Bomber.



Flugzeugkompass - Modellbezeichnungen und Datum unbekannt
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Datenblatt
- Durchmesser: 105 mm
- Höhe: 60 mm
- Gesamtabm.:155 mm (Durchm.) x 100 mm hoch.
- Gewicht: ca. 1,3 kg
- Markierungen: VION PARIS et AÉRONAUTIQUE MILITAIRE


Flugzeugkompass-Patent aus dem Jahr 1928
Bild oben anklicken zum Vergrößern bzw. rechts pdf-Dateien der einzelnen Abbildungen aufrufen.

Abbildungen aus dem Patent (pdf-Dateien):

Abb. 1
Abb. 2
Abb. 4
Abb. 3 & 6
VION-Handbücher
(Fotokopien können bestellt werden)

Typ T.31



Abb.: Auszug aus der Dienstvorschrift
(Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
Typ V.31


Datenblatt

Einzelteile
Typ Q.S.C.V. 29



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Typ G.N.R.V.*  30
(* Grande Navigation Rose Verticale)

Datenblatt
Teilung: 360 Grad, linksdrehend

Abb.: Auszug aus der Dienstvorschrift
(Fotokopien auf Wunsch erhältlich)
Typ F 37 B



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Seitenansicht

Datenblatt
Markierung: Aéronautique militaire

(Fotos MOGLIA - Privatsammlung)
Typ QSC 27






Datenblatt
Ansicht von unten: die Kompensationsmagnete




(Fotos Houcke - Privatsamml.)
Typ PBA 60



Bild anklicken: Ansicht der Vorderseite ohne die Abdeckplatte
Seitenansicht





(Fotos bieber231 - Privatsamml.)
Datenblatt
Teilung: ...
Typ H.A. 83

Existierte auch in einer Version mit 82 mm Durchmesser .



Datenblatt
Die Zahl 83 steht für den Durchmesser in Millimetern

(Foto Jaypee - Privatsammlung)
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Unbekannte Flugzeugkompasse

Die folgenden Bilder zeigen Kompasse ohne Herstellernamen.




Fotos A.Picker