
Wir zeigen hier unsere eigene Sammlung von ca. ein Hundert
Armbandkompasse aus allen Epochen (1. und 2. Weltkrieg) sowie
Ländern (England, Frankreich, Deutschland, Sowjet-Union, USA,
Finnland, Japan usw.)
sowie einige Bilder, die uns von Besuchern freundlicherweise
überlassen wurden. Wegen ihrer sehr geringen Verbreitung sind
außerdem die Ansteckkompasse hier aufgeführt.
Bild
rechts: Ein Teil
der Sammlung
- A -
Hersteller nicht identifiziert - Vermutlich der älteste aller
Armbandkompasse
(spätes 19. Jh.?).
Die Kompassrose ist mit denjenigen der Schiffskompasse identisch. Die
Teilung (64 Striche) wird auch bei militärischen Kompassen zur
Ermittlung von Entfernungen verwendet (s. VERSCHIEDENES / Teilungen).
In Wirklichkeit handelt es sich um eine fotografische Verkleinerung der
Kompassrose eines Marinekompasses und das Gehäuse ist
identisch
mit
demjenigen des Instrumentes von M. I.
Semjonowa.
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Datenblatt
- Durchmesser: 41 mm
- Höhe: 12 mm
- Gewicht: 30 g
- Teilung: 64 Marine-Striche (Windrichtungen), Haupt- und
Zwischen-Himmelsrichtungen abgekürzt, Nord mittels einer Lilie
dargestellt.
- Visiersystem: über Korn und Kimme
- Feststellung: Schiebekeil an der Seite |
ADRIANOVA
(Adrianoffs Kompass)
Beschreibung: Dieser Kompasstyp wurde bereits 1907 vom russischen
Kartographen
Wladimir
Nikolajewitsch ADRIANOFF (* 22.
Feb. 1875 in St-Petersburg; +
24. Aug. 1938 in Ostaschkow)
entwickelt.
Dises Modell ist quasi identisch mit den
russischen
AURKKA-
bzw.
ZUP-Modellen,
aber er
wurde in Bulgarien und in
den Gebieten des früheren Jugoslawiens verwendet, in denen die
kyrillische Schrift verwendet wird, d.h. das heutige Serbien. Der
einzige Unterschied liegt beim Buchstaben für die
Himmelsrichtung OSTEN (unter der Zahl 450 Strich bzw. zwischen 75 und
105 Grad), die auf Bulgarisch und Serbokroatisch
изток
(Aussprache
istok)
heißt, während in der russischen Sprache der Begriff
восток
(Aussprache
wostok,
abgekürzt "B") verwendet wird.
Dieser Kompass
wurde im Handbuch der jugolawischen Armee offiziell
Adrianoff-Kompass
(Adrijanova busola) genannt.
Dieser Kompasstyp wurde auch in der DDR vom VEB ASKANIA gebaut
(s. weiter unten)
Bild oben rechts: Handbuch
der Roten Armee (Компас
Адрианова)
Adrianoff
erfand und patentierte 1907 das System des in der 2. Reihe gezeigten
Kompasses, der nur bedingt als Armbandkompass gelten kann. Eine mit der
Beschreibung des Patents kompatible Version wurde (viel
später?) zumindest in Norwegen gebaut. Sie erscheint
auch in einem
BUSCH-Katalog
(Nr. 3350) der 1930er J. Trotz der beiden Ösen, ist er als
Armbandkompass nicht praktisch anzuwenden.

Es gab auch eine Version
mit Drehscheibe
der Fa. SEMIONOVA. |
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Datenblatt
- Durchmesser: 50 mm
- Höhe: 20 mm
- Gewicht: 60 g
- Teilung:
. 360 Grad rechtsdrehend (innere Skala) und
. 6000 Strich linksdsrehend (äußere Skala)
Bild links: Beschreibung im Handbuch der
früheren jugoslawischen Armee
(Fotokopien
können bestellt werden) |
Adrianoffs
Patent, Britische Ausgabe
(Komplette
Fassung
erhältlich)

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Schulungsmaterial
der Roten Armee
(Bild anklicken
für
kompl. Beschr. in russ. Spr.)

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Norwegische
Version:
Datenblatt: unter BUSCH
(no. 3350)

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Steckbrief: Ehemaliges US-Unternehmen
(mehr Informationen
HIER).
S.a. Taschen- sowie Marinekompasse
Ansteckkompass

Das Glas ist eine Lupe und vergrößert die Anzeige |

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
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Datenblatt
- Durchmesser: 30 mm
- Höhe (Gehäuse): 20 mm
- Gewicht: 20 gr
- Teilung: Buchstabe für die Himmelsrichtungen E, S
und W eine breite Pfeilspitze aus radiumhaltiger Farbe
für Nord.
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Datenblatt
- Durchmesser: 30 mm
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Es handelt sich um eine besondere Art von Kompassen, aber wir
haben sie der Einfachheit halber hier untergebracht, da sie von nur
sehr wenigen Herstellern produziert und von einem sehr kleinen
"Kundenkreis" verwendet werden, nämlich von
nordamerikanischen Jägern (siehe
AIRGUIDE,
MARBLE'S,
TRU
NORD,
TAYLOR
und
WILKIE).
Eine spezielle Variante wurde auch für die
Überlebensausrüstung von Kampfflugzeugpiloten
ausgewählt
(SECUMAR-Rettungsweste). Sie dient gleichzeitig als Sonnenuhr und wurde
von
SILVA
gefertigt.
Steckbrief: ASKANIA ist ein deutsches Unternehmen
(für mehr Informationen
HIER)
klicken.
Dieser Kompass ist die ost-deutsche Nachkriegsversion des sowjetischen
Modells (s.
ZUP).
Er wurde Anfang der 50er J. in der DDR vom Kombinat VEB
ASKANIA
(Berlin Teltow) gefertigt. Es handelt sich jedoch um eine zivile
Version mit lediglich 360° Teilung.
Siehe auch BAMBERG in der Kat. Luftfahrtkompasse
sowie ASKANIA in der Kat. MARSCHKOMPASSE.

(Detailansicht: Bild
anklicken) |
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Datenblatt
- Durchmesser : 53 mm
- Höhe: 20 mm
- Gewicht: 37 g
- Teilung: 360°, rechtsdrehend
- Material: Bakelite case, Lederband
- Arretierbare Lünette (Schraube) mit Visiereinrichtung (Korn
und Kimme)
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Steckbrief - Über diese Fa. ist uns nichts bekannt. Dieser
Kompass wurde in
Japan*
hergestellt, aber ein
anderes ebenfalls ATCO signiertes Objekt (ein zusammenklappbarer
Becher, siehe ANDERE Kompasse) wurde in Deutschland produziert.

Foto
oldmillenium
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Datenblatt
- Durchmesser: .. mm
- Höhe: .. mm
- Gewicht: .. g
- Teilung : 360°
* s. andere Beispiele durch Anklicken des Links |
Hersteller: Masterskije Artillerijsskoje Uprawlenije
Rabotsche-Krestjanskoi Krasnoi Armii / Werkstätten der
Artillerieverwaltung der Roten Arbeiter- und Bauern-Armee,
früher eher bekannt unter der Bezeichnung "Rote Armee".
Baugleicher Armbandkompass wie der von
ZUP.
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Datenblatt
- Modellname ADRIANOVA
- Durchmesser: 50 mm
- Höhe: 20 mm
- Gewicht: 60 g
- Teilung:
. 360 Grad rechtsdrehend (innere Skala) und
. 6000 Strich linksdrehend (äußere Skala)
- Datum (an der Gehäuseunterseite) : 1940
Zeichnung
rechts: Topographical Orienteering with Map |
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- B -
Steckbrief: Früheres britisches Unternehmen (mehr
Informationen
HIER
und in unseren LINKS).
S.a. Marsch-, Armband-, Taschen- und Geologenkompasse.

Armbandkompass mit Schutzkappe aus Leder (ca. 1915).
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Datenblatt
- Durchmesser: 40 mm
- Höhe (geschlossen): 22 mm
- Gewicht: 75 g
Auf der Magnetnadel ist der Leuchtstoff (Tritium) in einem
Röhrchen eingeschlossen.
Die Bilder sind dem
hervorragenden Buch über
die Geschichte der englischen Firma und deren großen
Produktreihe entnommen (siehe LINKS) und mit der Genehmigung des Autors
hier veröffentlicht.
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
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RGS
-
Das
Muster des nachfolgenden Kompasses wird in einigen Katalogen
des
frühen 20. Jh. als "R.G.S. Pattern" angegeben. Barker
versuchte in
der Tat diese Zeichnung unter der Bezeichnung
Royal
Geographical Society
patentieren zu lassen. Da der Name jedoch bekannterweise bereits
vergeben war, wurde dies abgelehnt (5. Sept. 1903,
Anträge
Nr. 416643 und
416644), wie dies von P. Crespel
unwiderlegbar nachgewiesen wurde. Barker verwendete danach lediglich
die
Abkürzung R.G.S. ohne weitere Erläuterung
für die Nr.
416645.
 |

Die Nr. 416645 erscheint auf S. 1318 des Official Journal of
Patents vom
30. September 1903, die die Erfindungen
abdeckt, die in der Woche bis zum 17. September 1903 angemeldet wurden.
Anmelder waren Francis Barker & Son, 12 Clerkenwell Rd, London
WC. Material-Klasse: I, Metalle.
Quelle: British National Archives (South-West London) |
Radium
wristlet compass
(Barker-Katalog, 1926)

Datenblatt
- Durchmesser: 37 mm
- Höhe: 11 mm
- Markierung: Reg. No. 416645
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(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |

Li.: Deckel geschlossen - Re.: Unterseite |
Dieser
Kompass wurde in
den 50er Jahren gebaut und von
den
Streitkräften Großbritanniens im
Koreakrieg und während der Suez-Kanal-Intervention (1956)
eingesetzt. Wegen der zu geringen Genauigkeit zogen aber die
Militärs ihren gewohnten Prismen-Marschkompass (siehe F.
BARKER & Son
und STANLEY) vor. Außerdem wies er eine hohe radioaktive
Strahlung auf und musste deswegen aus dem Dienst
zurückgenommen werden.
Datenblatt
- Armband: Stoff
- Gehäuse: Messing
- Durchmesser: 38 mm
- Höhe: 17 mm
- Gewicht: 45 g
- Hersteller: Der Buchstabe B am Ende der
Serien-Nr. steht für Barker und die Zahl /56 für das
Jahr der Fertigung 1956.
Die ref. 6B steht gemäß RAF Stores numbering system
für "Instrument" |
Steckbrief : Abkürzung für BIANCHETTI
Electronique Nautique. Französischer Hersteller von
nautischen
Instrumenten (mehr Informationen
HIER
- s.
auch Marinekompasse).
BEN hat Armbandkompasse gebaut, u.a. diesen, der dem
LEMAIRE-Modell
nachempfunden ist, das die französischen
Marine-Spezialeinheiten während des 1. Vietnamkriegs
(1946-1954) und des Algerienkriegs (1957-1962)
verwendeten.
Das schwarzweiße Bild zeigt einen
Originalkompass am
Handgelenk eines Soldaten.
An diesem Kompass befinden sich vereinigt
die Merkmale des weißen tschechischen AK39-Kadlec-Kompasses
(gerader Strich auf dem Glas, Lünette ohne Teilung mit Korn
und Kimme) mit der an den britischen Marschkompassen Typ Mk III
(s. Barker, T.G.
Co. Ltd usw.) üblichen seitlichen Feststellvorrichtung
für die Lünette.
Anmerkung: Das Armbandmaterial
ist ein sogenanntes PoRoMeRic
(Akronym aus Polymere und Mikroporös), eine Lederimitation aus
Polyurethan und Polyesterfasern. Das erste Poromeric-Produkt erschien
1963 auf dem Markt (Hersteller DuPont de Nemours)..

Zum
Vergrößern, Bilder anklicken
(S/W-Foto der Soldaten Website Commando Jaubert) |
 |
Datenblatt
- Abmessungen
(Durchmesser x Höhe): 58 x 20 mm
- Gewicht: 88 g
- Teilung: 360 Grad, rechtsdrehend
|
| BEN
fertigte auch
Kompasse
für SCUBAPRO,
BEUCHAT oder LA SPIROTECHNIQUE.
Es wurden verschiedene Modelle
für die französischen und für
ausländische
Streitkräfte, Polizeieinheiten und Rettungsorganisationen
gefertigt. |
 
Foto rechts: Typenschild auf der Rückseite
(Fotos
Franz
Rothbrust und Jaypee) |
Datenblatt
- Abmessungen
(Durchm. x Höhe): 70 mm x 49,5 mm
- Teilung: s. Bild links
- Gewicht: 180 g
- Hersteller-Angaben: s. Bild links |
Steckbrief: siehe Spezialkapitel
DER
BÉZARD-KOMPASS

Der FLUID Bézard-Armbandkompass
Modell "Bw" (Bundeswehr)
Bild
anklicken zum
Vergrößern
(Fotos: copyright Ted Brink
siehe LINKS, Militärische Kompasse) |

Pappschachtel mit Armeebezeichnung
und Nato Stock Number (NSN) |
Datenblatt
- Durchmesser: 56 mm
- Gewicht: 35 g
- Teilung: 360 Grad, rechtsdrehend
- Datum (Stempel): Juni 1971 |
- C -
Steckbrief : Kapitän Louis Wentworth
Pakington Chetwynd (15. Dez. 1866 - 18 April
1914, mehr Details unter Marinekompasse) entwickelte mehrere
Kompasssysteme.
Dieser Kompass konnte mithilfe
einer kleinen
seitlich einsteckbaren Lampe beleuchtet werden.
S.a. Marsch- und Marinekompasse sowie WBT.

(Zum
Vergrößern, Bild
anklicken)
Abb.
aus dem Patent zusammen mit
der Lampe: HIER klicken
|

Captain CHETWYNDs Markierung

Patent Nr. 25965/06 |
Ansicht
mit Beleuchtung
durch die seitliche
Öffnung

Datenblatt
- Band: Leder
- Gehäuse: Messing
- Durchmesser (Gehäuse): 70 mm
- Höhe: 23 mm
- Gewicht: 225 g |
Steckbrief:
Ch-Ch-Z
ist der abgekürzte Name der russischen Fa.
Tschistopolskiy
Tschasovoy Sawod (d.h.
Tschistopoler
Uhrenfabrik, Name in kyrillischer Schrift: siehe Bedienungsanweisung).
Die Stadt Tschistopol befindet sich an der Wolga in der jetzigen
Republik Tatarstan (Hauptstadt: Kasan).
Steckbrief: Ehem. französisches Unternehmen, Nachfolger von
HOULLIOT
mit Sitz
im Marais-Viertel in Paris (mehr Informationen
HIER).
S.a.
Taschen- und
Geologenkompasse sowie Sonnenuhren.
(Zum
Vergrößern Bilder anklicken) |

C-H-Katalog (1960er-70 J.)
|
Datenblatt
Durchm.: 30 mm
Armbandlänge: 200 mm
Dieses Modell existierte mit und ohne Leuchtfarben-Marken
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Steckbrief: Frank Osborne Creagh-Osborne (1867/1943) war ein
britischer Kapitän und Erfinder, Superintendent of Compasses
bei der britischen Admiralität (s. sein Portrait
HIER).
Seine Kompasstypen wurden
produziert u.a. durch H. Hughes & Son Ltd (59, Fenchurch Street
London), Dent & Co & Johnson Ltd, Sperry (siehe auch
Marsch- und Luftfahrtkompasse).
Er ließ mehrere Versionen dieses systems patentieren (no.
1148/1915).

Serial No. 4803
(Bild
anklicken zum
Vergrößern)

Seitenansicht von Korn und Prisma |

Marschkompass-Version
(aus dem Handbuch
THE
PRISMATIC
COMPASS) |
Datenblatt
- Band: Leder
- Gehäuse: Messing
- Durchmesser: 65 mm
- Höhe: 28 mm
- Gewicht: 250 g
Abb. aus dem Patent Nr. 1148/1915
(12
S., Kopien
erhältich).
 |
- D -
Steckbrief: DACOR war ein US-Unternehmen, das 1954 vom
ehemaligen Soldaten ("Marine") Sam DAVISON gegründet worden
war. Der Name DACOR ist ein aus der jeweils ersten Silbe von DAvison
und CORporation gebildeter Akronym. Es war nacheinander in Evanston,
Illinois (1954), in Skokie, Illinois (um 1965) und
schließlich in Northfield, Illinois, beheimatet. Es wurde in
den frühen 2000er Jahren vom Italiener MARES (Tauchmaterial)
aufgekauft.

(Photos
: copyright J.
GRÉPINET,
siehe LINKS, Taucherkompasse) |
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Datenblatt
- Durchmesser (Halbkugel): 30 mm
- Höhe (Halbkugel + Basis): 35 mm
- Gewicht: 70 g
- Fertigungsdatum: 1970er Jahre |
Steckbrief: DINSMORE ist ein U.S.-Unternehmen,
das 1927 von
Clarence B. "Dinny" DINSMORE gegründet wurde. Es befindet sich
in
Flint, Michigan (nahe Detroit). Sein Sohn Robert C. Dinsmore
(22.12.1922 -15.12.2009) führte die Firma weiter bis
2001
(Verkauf an ROBSON).
Die Dinsmore Instrument Company, die
zum Unternehmen 'The
Robson Company' (TRC) gehört, war die erste Firma weltweit,
die Kompasse für
Kraftwagen produzierte. Sie hatte zahlreiche Patente angemeldet
für
Systeme zur Korrektur der durch die Metallmassen in den Fahrzeugen
verursachte Missweisung. Dinsmore hat auch viele Kompasse für
die
Schiff- und die Luftfahrt entwickelt und gebaut.
Der gegenwärtige Eigentümer des Werks in Flint hat
uns folgende Geschichte übermittelt:
" Ich glaube zu wissen, dass Dinny für
Albert Champion
arbeitete, den Gründer von AC Spark Plug
and Champion plugs (Fahrzeugzündkerzen) in den 1920er
Jahren. Es gab damals ein Unternehmen der Ostküste,
das auf
dem Gebiet der Flugzeuginstrumente spezialisiert war und versuchte
Marktanteile in der Automobilbranche zu erobern, wo Mr.
Champion allein aufgrund der geographischen Nähe zu den
Automobilwerken gut etabliert war. Albert bat Dinny
einen
Kompas zu konstruieren, der in allen Stellungen funktionieren
könnte. Als Dinny sein Ergebnis Albert überreichte,
schickte
es Albert an die Konkurrenz mit der Drohung "
wenn
Sie nicht aufhören, in die Automobilbranche zu
expandieren,
werden wir diesen Kompass, der auch in Flugzeugen
einsetzbar ist, bauen und
vertreiben", worauf sich die
Konkurrenz
zurückzog. Albert hatte zwar sein Ziel erreicht,
aber kein Interesse am Kompass. Er überließ die
Rechte an
Dinny, welcher sich den Kompass patentieren ließ und die
Fa. Dinsmore Instrument Company gründete. "

Dinsmore
Armbandompass |
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Datenblatt
- Durchmesser: 30 mm
- Höhe: 11 mm
- Fertigungsjahr (ca.): 19.. ? |
Steckbrief: Britisches Unternehmen, jetzt D&A - Dollond
&
Aitchison (mehr darüber
HIER).
Fliegerkompass, Armband mit Überlänge.
Zifferblattmuster: "Service pattern". Vgl mit Steward.
S.a. Marschkompasse.
Gesamtansicht

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Datenblatt
- Durchmesser (Gehäuse): 42 mm
- Dicke (eingebaut): 17 mm
- Fertigungszeitraum: WW2?
Hersteller-Gravur:

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |
Steckbrief: DOXA ist/war ein Schweizer Uhrenhersteller (siehe
Beispiel rechts, Eisenbahner Uhr, spätes 19. Jh. )
Es sind mehrere
DOXA-markierte Kompasse "made in Japan" bekannt. S. jap.
Armbandkompasse weiter unten sowie jap. Taschenkompasse-
 |
Datenblatt
- Durchmesser : 35 mm
- Gewicht: .. g
- Fertigungsdatum: ca- 1960
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(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |