- D -
Steckbrief : Früheres US-Unternehmen, Melrose Park, Vorort von
Chicago.

Inklinationskompass (dip needle compass)
|
 |
Datenblatt
- Durchmesser: 85 mm
- Breite: 27 mm
- Gewicht: 260 g
Der Splint am Ende der Kette dient zum Feststellen der Magnetnadel
zwischen ihm und dem Anschlag aus schwarzem Schaumstoff.
 |
Steckbrief : Paul Guillaume DELCROIX war ein französischer
Offizier (für mehr Details bitte
HIER
klicken).
Er entwickelte zwei Kompasssysteme.
Das erste (als er noch Hauptmann
war) war ein Teil eines Instrumentes, das er sich 1892 patentieren
ließ (Nr. 224.290) und Règle
topographique (topographisches Lineal) nannte. Wir wissen
nicht, ob dieses Instrument in Serie gebaut und an die Truppe
ausgegeben wurde, aber der damalige Kriegsminister sprach ihm seinen
Lob in einem Brief aus und er wurde zum Offizier der Ehrenlegion
gemacht. Das System wurde anlässlich der 22. Sitzung der
Association française pour le développement des
sciences (Franzosischer Verein zur Förderung der Wissenschaft)
vorgestellt. Diese Beschreibung wurde 1893 in der Vereinszeitschrift LA NATURE veröffentlicht
(Website des Conservatoire National des Arts et
Métiers).
Delcroix veröffentlichte 1894 eine 26seitige
Bedienungsanweisung. Das Patent, die Bedienungsanweisung sowie die
Belege seiner militärischen Laufbahn sind als Kopie
erhältlich (Französisch). Eine Übersetzung
der Hauptmerkmale ist in Vorbereitung.
Beim anderen handelt es sich um einen kleinen Marschkompass (s. diese
Kategorie).
Zeichnung
aus dem Handbuch
 |
Patent
- Abb. (zum Vergrößern, Bild anklicken)
 |
Beschreibung:
(...)
Datenblatt
- Abmessungen (alle Teile entfaltet): ... x ... x ... mm
- Gewicht: ... g |
Gesamtansicht
(Sonnenblende nach hinten umgeklappt) und Spiegel-Detailaufnahme
 |
Seitenansicht
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)

Linke Seite

Rechte Seite
(Fotos:
Jaypee - Privatsammlg.) |
Ansicht der
Rückseite (Spiegel abmontiert)
Auszug aus dder Bedienungsanweisung:
"Echelles des écartements
des courbes pour l'équidistance de 1/4 de
millimètre de la carte d'état-major et des cartes
topographiques en général, ceci pour les pentes
usuelles de 1/2 à 10 centièmes en passant par la
pente connue de 1/64."

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |
Steckbrief: Capitaine Desombre war ein französischer Offizier.
Er erfand am Ende des 19. Jh. ein Instrument, das er
Boussole guide
pantométrique nannte und bei
HOULLIOT
anfertigen
ließ. Das erste Exemplar wurde ihm am 25.10.1893 nach
St-Quentin (Frankreich) versandt*.

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|

|
Datenblatt
- Durchmesser: 58 mm
- Dicke: 23 mm
Mehrere Originalexemplare des ausführlichen Handbuchs
(64 S.) sind erhältlich!
* Archiv der Fa. HOULLIOT
|
Steckbrief: Für Details siehe das
Virtual
Survey Museum
(Adresse unter LINKS).

Zum
Vergrößern, Bilder anklicken
|

Fotos Starla Ryer
|
Brunton
transit pocket compass made by Dietzgen
Datenblatt
- (Siehe BRUNTON)
- Lebellen: zwei Röhrchen
|
Dieses Instrument wurde von einem Fräulein (Mademoiselle,
abgekürzt "Melle")
DUPUY in Saint-Maixent signiert. In
dieser Stadt befindet sich seit 1881 eine berühmte
Offizierschule. Das Gerät ähnelt dem
berühmten System
von Paul
PEIGNÉ. Es
ist nicht auszuschließen, dass der damalige Hauptmann
Peigné dieses Gerät nur weiterentwickelt hat. Vgl.
mit
Sanguets
Instrument.

(Fotos Jaypee -
Privatsammlg. -
Zum Vergrößern, Bilder anklicken) |

Messung eines
Höhenwinkels mithilfe des Visiers (2 Bohrungen) und des
Neigungsmessers (rechts)
|

Text auf der Messingsplatte:
Boussole alidade
à perpendicule
Mlle Dupuy -
St-Maixent |
Datenblatt
- Abmessungen: 109 x 79 x 29mm
- Gehäuse: Holz |
- E -
Steckbrief: Elliott Brothers war ein britisches Unternehmen. Es wurde
um etwa 1800-1804 durch Wiliam
Elliott (1781-1853) gegründet. Seine beiden
Söhne Frederick Henry und Charles Alfred
sind die "brothers" (Gebrüder) im Firmenname (mehr
darüber
HIER).
Dieser Kompass mit Neigungsmesser (clinometer) besaß eine um
180
drehbare Prismenhalterung um beide Skalen damit abzulesen.
Dieses
System wurde anscheinend von Lieutenant Colonel (William?)
O'Grady
Haly (6. Jan. 1801-1835) erfunden. Beide Seiten (Kompass und
clinometer) waren durch einen Metalldeckel geschützt und
lediglich
eine kleine runde Öffnung unter dem prisma
ermöglichte das
Ablesen der Messwerte.

Die Kompass-Seite
(mit Hutchinson vergleichen)
Fotos N.
Godridge -
Zum Vergrößern, Bikder anklicken |

Dieses Instrument besaß zwei Klappdiopter.
|

Gravur auf der clinometer-Seite:
Lt. Colonel O'GRADY HALY's Compass Clinometer Patent
ELLIOTT Bros. London |
Datenblatt
- Durchm.: 70 mm
- Dicke: 25 mm
- Gewicht: 360 g
|
Steckbrief: Entfernungsmesser der Roten Armee der ehemaligen UdSSR.

(Fotos
Boridin)
|

|
Datenblatt
S. das Instrument der Fa. UOMZ , das als
Armbandkompass wiederverwendet wurde.
|
- F -
Steckbrief: Ehemaliges deutsches Unternehmen mit Sitz in Kassel
(Hessen).
Die Familie Fennel lebte und produzierte seit 1902 am Königstor
16. In dem Maße, wie der internationale Ruf des 1851
gegründeten Familienbetriebs wuchs,
vergrößerte sich
auch die Produktionsstätte. Bald wurde ein großes
Fabrikgebäude hinter dem alten Bürgerhaus am
Königstor
14 errichtet. Die Fa. beendete ihre Aktivitäten Ende
1973.
(Quelle : www.123people.de)
Steckbrief: deutscher Kompassherstellerbetrieb mit Sitz in Freiberg,
Sachsen (für mehr Informationen
HIER)
klicken.
Besuchen Sie die Website von
FPM.
Siehe auch Marsch- sowie Armbandkompasse.

Spiegelkompass (1957)
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |
 |
Datenblatt:
- Material: Aluminium
Abmessungen
- Durchmesser: 68 mm
- Länge: 100 mm
- Breite: 58 mm
- Serien-Nr. 63858
- Neigungsmesser mittels Hebel arretierbar, Dosenlibelle, Spiegel im
Deckel, Diopter mit Seitenverkehrten Haken zum Aufhängen an
einer Schnur (Markscheiderfunktion), einer davon in der Länge
verstellbar. |
Geologenkompass
(ca. 1979-80)

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |


Winkelmesser (5 gon) und Rohrlibelle |
Datenblatt
- Material: Aluminium
- Abmessungen: 93 x 75 x 22 mm
- Pendelneigungsmesser mittels Drehknopf an der Unterseite arretierbar,
Rohr- und Dosenlibelle
- Kennzeichnung: FPM-Logo und DDR

Bedienungsanleitung (VEB FPM, DDR) |

(Fotos Struck) |
 |
 |
Grubenkompass (1965)
Datenblatt
- Durchmesser (Kompass): 110 mm
- Länge x Höhe (Winkelmesser): 240 x 120 mm
- Serien-Nr.: 54515
Dieser Kompasstyp wird an einer gespannten Schnur in Bergwerkstollen
aufgehängt.
Link anklicken für die Beschreibung. |
Steckbrief: R. FUESS, Fabrik für wissenschaftliche
und technische Präzisions-Messinstrumente war ein deutsches
Unternehmen mit Sitz in Berlin/Steglitz, Dünther-Str. 8 (mehr
Informationen
HIER;
s. a.
Marschkompasse).
Dieses Instrument war offensichtlich in einem Gerät mit
Spiegel eingebaut, da die Himmelsrichtungen spiegelverkehrt
unter
dem Glas gedruckt sind. Ein seitliches Verriegelungsmechanismus und ein
Bügel dienten der Befestigung im Gerät. Die sehr
ungenaue
Teilung ermöglichte jedoch keine genaue Peilung. Mit
Leuchtmittel
getränkte Papierstreifen sind an der Nadel (Pfeil) und an
einem
Querbalken
am Gehäuseboden geklebt. Eine Hälfte des Querbalkens
ist der
metallische Hebel des Nadelfeststellmechanismus. Beiderseits
der
Nordmarke sind je ein Leuchtpunkt an der Rückseite von
rechteckigen Farbflächen angebracht. Am Gehäuseboden
ist eine
Scheibe aus milchigen Kunststoff (mit dem Firmennamen drauf)
angeschraubt.
Wir wissen nicht
zu welchem Gerät dieses Instrument
gehörte.

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |

|
Datenblatt
- Durchmesser: 63 mm
- Höhe: 20 mm
- Gewicht: 150 g
- Teilung: nur Himmelsrichtungen
- Datum: 2. WK
|
- G -

Steckbrief: GAMBS war ein französischer Hersteller /
Verkäufer von
optischen
Geräten wie z.B. Mikroskopen und von
Landvermessungsinstrumenten.
Sitz der Fa. war in Lyon.
Sein Name erscheint z.B. auf einem Landvermesserkompass
Typ NT1 der schweizerischen Firma
WILD.
Steckbrief: Otto A. Ganser (Wien) war der Hersteller
eines
M.15 genannten Artilleriekompasses (vgl. mit dem M.13 Modell
von
Goerz).
Eine Gravur auf dem Deckel lautet GOERZ / Bratislava.
Richt-Bussole
|
Zum
Vergrößern, Bilder anklicken
An der
Deckel-Innenseite ist eine
Isogonenkarte Mittel- und Südeuropas mit Beschriftung in
tschech.
Sprache eingraviert. Datum 1. Jan.
1926 (vgl. mit GOERZ M.13
für deutsche Version von 1915)
|
Datenblatt
- Durchm.: 140 mm
- Gewicht: 1107 gr
- Teilung: 6400 Strich, linksdrehend
- S/Nr.: 1107
- Libelle
- Nadelarretierung mittels Dreh-Hebel am Rand.
- Einstelllung der Missweisung: 1-300 Strich

|
Steckbrief: Name eines Unternehmens der
früheren Sowjet-Union (Moskau).

(Zum
vergrößern, Bilder anklicken) |
Fotos Ted Brink
(www.collectingmilitarycompasses.tk)
|
Datenblatt
- Abmessungen: 110 x ... x ... mm
- Gewicht: ... g
- Teilung: ...
|

Steckbrief: Ehemaliger deutscher Instrumentenbauer
aus
Warschau, Polen (für mehr Information
HIER
klicken). S. a. Marschkompasse)
Dieses Instrument weist die gleichen Merkmale auf wie die
sogenannten Forestry Compasses
der US-amerikanischen Forstbehörde (s. Brunton,
Gurley, Lietz
etc.), d.h. eine 360°-Teilung gegen den Uhrzeigersinn mit
entsprechend links-rechts vertauschten OST-WEST Himmelsrichtungen sowie
einen vierfachen 90 Grad Teilkreis. Der Name der Stadt Warschau
erscheint in französischer
Sprache: Varsovie. Durchm.:
ca. 98 mm. Das Fertigungsjahr ist vermutlich in der Seriennummer
eincodiert:1929.
Foto W. Wladyga
Steckbrief: Das Modell GK-2 ist ein Grubenkompass (russisch:
gornii kompas). Es
wurde in den 1970er Jahren vom früheren Export-Konzern
Mashpriborintorg (MPI,
Машприборинторг)
in Moskau gefertigt. Das Logo auf dem
Zifferblatt stellt anscheinend eine Handgranate dar (das MPI-Logo ist
in der englischsprachigen Version von WIKIPEDIA abgebildet).
Tas Modell GK-2B hatte zusätzlich einen Spiegel und eine
Visiereinrichtung (s. Abb.).
Modell GK-2B

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |

|
Das Logo (Handgranate) über dem Buchstaben 3 (z), das
für das russische Wort zapad,
(West) steht.
|
Modell GK-2
Datenblatt
- Abmessungen: 115 x 77 x 24 mm
- Durchmesser: 70 mm
- Gewicht: 200 g
- Teilung: 360 deg., linksdrehend
- Korrektur der Missweisung: +/- 10 Grad , auf der
Unterseite, mit Münze möglich
- Konversionstabelle: alpha (0-90) / sin alpha (0-100)
- S/Nr.: 8866, Datum: 1974
- Rohrlibelle: 1
- Neigungsmesser: Druckknopf an der Seite
- Nadelverriegel: mittels Schraube
- Material: Aluminium |
Steckbrief: Die Firma Carl Paul GOERZ Optische Anstalt war ein
deutsches Unternehmen (Berlin).
Lesen sie die Firmengeschichte in WIKIPEDIA.
Wir zeigen hier zwei Version eines Artillerie-Kompasses (1.
und 2. Weltkrieg).
Das 2. Modell wurde von mehreren Unternehmen hergestellt,
u.a. auch von
Zeiss
Jena.

Fotos
Graham Dalby
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |

Innenseite des Schutzdeckels: Isogonenkarte Mitteleuropas (1.1.1915) |
Das Logo betehend aus den drei Buchstaben CPG auf dem Deckel.
|
Modell M.13 (1915)
Datenblatt
- Durchmesser: 140 mm
- Gewicht: 1107 g
- Teilung: 6400 Strich, linksdrehend
- Seriennummer: 364
- Libelle
- Nadelfeststellung und Bremse mittels federbelasteten Hebels
- Marquierungen: M.13 Richt-Bussole, Wien u. Pozsony (Goerz-Werke in Wien und Pozsony,
damals in Ungarn, deutscher Name Preßburg, heute Hauptstadt
der Slowakei, Bratislawa).
|

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|

|

|
Kompass auf der
Visierhalterung
(Detailansicht: s. ZEISS)

Datenblatt
- Abmessungen: 115 x 105 x 26 mm
- Durchmesser: 100 mm
- Gewicht: ... g
- Teilung: 6400 Strich, rechtsdrehend |
Sitometer
(vgl. mit den französischen und schweizer Systemen)

(Zum
Vergrößern,
Bilder anklicken)
Fotos: Arthur
|

Die Anlegekante ermöglicht das Ablesen von Entfernungen in
Kilometern auf Karten im Massstab 1:20.000
|
Datenblatt
- Abmessungen: 60 x 50 x 22 mm
- Gewicht: ca. 250 g
- Optische Skala (in
Strich):

|
Spezialkompass für Vermessungsarbeiten in Bergwerkstollen (s.
MORIN-Katalogbild
sowie Exponate von
SECRÉTAN
und
FPM oben).
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
 |
 |
BESCHREIBUNG
Links: Fotos aus einer französischen Enzyklopädie der
Messinstrumente und Werkzeuge für Chemie und Metallurgie aus
dem Jahr 1813.
(Übersetzung - s. Originaltext im französischen Teil
unter poche de mineur)
Ein Grubenkompass setzt sich
generell wie folgt zusammen:
1. einen Kompass, um die geographische Richtung der Stollen zu ermitteln
2. einen Halbkreis mit Lot, um ihre Neigung zu messen
3. eine Messkette, um den Abstand zwischen den Einzelnen Messpunkten zu
messen
4. mehrere Messingschrauben, um die Kette zu befestigen
5. einen Winkelmesser, um die Messergebnisse in eine Zeichnung zu
übertragen
6. Manchmal wird auch ein Visiergerät zusätzlich
verwendet. |

Fotos www.frickeinstruments.de
|

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|
Die komplette
Ausrüstung mit Winkelmesser, Lot, Schlüssel usw.
Datenblatt
- Hersteller: Noesselt & Staritz, Breslau (damalig. Schlesien -
jetzt Polen),
spätes 19. Jh c.
- Zifferblatt: versilbert, 360 Grad-Teilung
- Abmessungen der Holzkiste: ca 30 x 23 cm
An der Rückseite befindet sich die Original-Ledertasche.
Detailansicht
eines ähnlichen
Kompasses: siehe SECRÉTAN |
Steckbrief: William und Lewis Ephraim Gurley waren zwei
Brüder (mehr Informationen
HIER).
 |
Technical
Data
- Dimensions (closed): 80 x 80 x 28 mm
- Weight: 120 g
- Teilung: 4 Quadranten
- Material: Holzgehäuse, übliche Form (s.a.
Busch,
Wardale, Morin, S-L etc...)
- Nadelarretierung beim Schließen des Deckels
Bild l. anklicken
für eine Detailansicht des Zifferblatts
|
- H -
Steckbrief: Joseph Hart war ein britischer Hersteller. Er wirkte von
1785 bis 1801. Seine Werkstatt befand sich 5 Digbeth,
Birmingham.
 |
Datenblatt
- Abmessungen (geschl.): 160 x 160 x 35 mm
- Zifferblattdurchm.: 145 mm,
- Teilung: 360°
- Gewicht: 800 g
- Handgraviertes, versilbertes Zifferblatt,
Blaustahlnadel, N- und S-Marken vergoldet.
- Nadelarretierung beim Schließen des Deckels
- Signiert: “Hart
Fecit Birming. m” (kreisförmig um den
Drehpunkt der Nadel)
(Fotos
Trademarklondon.com -
Bild l. anklicken für eine Detailansicht des Zifferblatts)
|
Steckbrief: Ehem. französisches Unternehmen mit Sitz
im Marais-Viertel in Paris (mehr Informationen
HIER).
Dieser Hersteller hat viele Instrumente für
Verkaufshändler gefertigt, aber nicht unter seinem eigenen
Namen vertrieben. Hier einige Beispiele:
1. Sogenannter Berget-Kompass aber mit Neigungsmesser (vgl.mit
dem einfacheren unter
MORIN
präsentierten Instrument).
2. Geologenkompass in Taschenuhrform - Beschreibung
(dem MORIN-Katalog von 1930 entnommen):
"
Geologenkompass aus
Kupfer mit herausnehmbarem Ausleger für
Neigungswinkelmessungen, Boden mit eingravierter Neigungsmesserskala
und breiter Teilstrich-Ring auf der Höhe der Magnetnadel, Ent-
und Verriegelungsschieber in der Ringhalterung, Achat-Nadellagerung".
3. Topografischer Kompass
S. a.
Taschenkompasse, Marine (HOULLIOT), Marschkompass (Modèle
1922), sowie
DESOMBRE.
1. Berget system
Below: User instructions
|
2.
Geologenkompass
Datenblatt
- Durchmesser: 62 mm
- Höhe: 17 mm
- Gewicht: 115 g
- Material: Messing
Dem
Kompassmuseum liegt ein ähnlicher Kompass aus Aluminium vor,
der
den Namen des italienischen Herstellers von Optikinstrumenten
SALMOIRAGHI trägt. |
3.
Kompass mit zwei Röhrchenlibellen, Neigungsmesser und
Anpassung der Missweisung (+/-
30°).

4) Modell mit Mahagony-Kasten und seitl. Visierhilfen

(Fotos Michel
Collignon
Zum Vergrößern, Bilder anklicken)
|
Steckbrief - Französischer Offizier, Erfinder eines tragbaren
Messtisches mit eingebautem
Kompass.
Steckbrief: Ehem. französisches Unternehmen (76, boulevard de
la Villette, Paris). zZ. liegen keine
weiteren Informationen vor.
Das nachstehend gezeigte Instrument ist das sogenannte
Modèle
26 M.57. Dies bedeutet, dass es sich um eine im Jahre 1957
modifizierte Version des Originalmodells (s.
CRC). Es trägt die
Bezeichnung
Boussole
topographique mit dem Zusatz M.G. (Abk.
für
Ministère
de
la Guerre,
d.h. französisches Kriegsministerium, obwohl diese
Bezeichnung
bereits 1948 in Défense/Verteidigung
geändert worden war). Die
Missweisung konnte durch Lösen der Schrauben unter
der
Kompassdose korrigiert werden. Das am Scheitelpunkt
eines
Klappbügelst eingebaue Prisma dient der Beobachtung der
Magnetnadel beim Drehen der Kompassdose. Dieser Bügel ist
steifer
ausgearbeitet als beim CRC-Modell. Der Teikreis kann mittels einer
Schraube arretiert werden. Die Visierlinie wird durch einen kleinen
Strich auf einem angeschraubten Plättchen dargestellt. Die
Missweisung kann auf einen halben Grad genau angepasst werden. Die
entsprechende Skala ist wie
folgt beschriftet: 20° West (occid
t) bis
5° Ost.

|

(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|
Datenblatt
- Abmessungen: 111 x 97 x 30/80 mm (Prisma gefaltet/ aufgerichtet)
- Gewicht: 295 g
- Teilung: 400 Gon, rechtsdrehend
- Leuchtende Markierungen am linken Rahmenteil der Basisplatte:
. vorn: ein Pfeil; hinten: drei Punkte.
- Prisma zur genauen Beobachtung der Magnetnadel
- Feststellvorrichtungen: ein halbkreisförmiger Hebel
für die
Nadel bzw. eine Rändelkopfschraube für den Teilkreis
der
Kompassdose
|
|

Rückseite: eine Anlegekante zur direkten Messung der
Entfernungen au Karten im Maßstab 1:80.000. |
Geänderte
Version (1923/24) des Artillerie-Sitometers.
Abk. M.G. = Ministère de la Guerre (Kriegsministerium) |
Steckbrief -
Prismenkompass
britischer Herkunft (vermutlich spätes 19. Jh.). Er erscheint
im F. Barker Katalog ab 1909 bis nach dem 1. Weltkrieg. Dieses Exponat
trägt auf der Rückseite die Gravur
Major
Hutchinson's Improved - A & N.C.S.L.
Weitere handschriftliche Vermerke auf beiden Seiten verweisen auf
einen der Besitzer, der möglicherweise am Burenkrieg in
Südafrika teilnahm:
- Oberseite: "M. Portal - B.B. Police (?) - Fort Calevanes (?) S.
Africa"
- Unterseite: "Maurice PORTAL - Heath (?) Rgt"
Dieser Instrumententyp wird in P. Dériaz' Handbuch
(1917)
4-Zoll-Prismenkompass
genannt (s. a.
M1918)

|
Markierungen an beiden Seiten:
maschinelle Gravur und handschriftlich eingeritzte
Eigentümernamen

(Bild oben und unten
anklicken für mehr Details)
. |
Die
heraldische Lilie (Nord-Marke), so wie sie durch das Sichtfenster von
oben zu sehen ist, befindet sich gegenüber der Zahl 180 Grad
(spiegelverkehrt gedruckt, um durch das Prisma richtig gelesen werden
zu können):
 |
 |
 |
Der Kompass im BARKER-Katalog (1909)

(zum
Vergrößern, Bild anklicken)
Datenblatt
- Durchmesser: 100 mm (4 Zoll)
- Höhe (Gehäuse): 17 mm
- Gewicht: 207 g |
- I -
(s. a.
DARLEY oben)
 |
 |
 |
Datenblatt
- Durchmesser: 97 mm
- Breite: 19 mm
- Gewicht: 215 g
- Holzkasten (achteckig) |
- J -
Steckbrief: Thomas JONES (1775-1852) war ein britischer Hersteller. Er
zog mehrmals um, aber er wirkte 62, Charing
Cross, London, von 1810 - 1850.
Thomas Jones lernte und arbeitete mit dem berühmten Jesse
Ramsden (zitiert nach Gloria Cliftons
Directory of British Scientific
Instrument Makers, 1850-1851).
Th. JONES fertigte für den Erfinder H. Kater (s. w. u.)
Prototypen und eine kleine Serie von Kompassen mit einem elementaren
Prismensystem, das im folgenden Jahr von Schmalcalder verbessert und
patentiert wurde.
S. a.
Barker.
- K -
Es gibt unzählige Werke über dieses Thema,
sei es für den Unterricht in den Schulklassen oder für
die Jugendorganisationen wie Jungendienst, Pfadfinder, Pioniere
usw.). Hier eine kleine Auswahl aus verschiedenen Epochen und
Ländern:
-
Sicheres Orientieren (s.
Busch) Marsch- und Jungendienstkompasse (1930er J.)
- Kartenlesen... (1937)
-
Wehrsporttafel (Busch-Kompasse), mehrere Ausgaben in den 1930er-40er J. (Bilder unter
Planzeiger)
- Boussole et carte (Payot, Lausanne / Schweiz, 195...?) ...
-
Arbeit mit Karte und Kompass
(Möbius / Tanner, 1967) für 5.-8. Schulklasse war der
Klassiker in der ehem. DDR und immer wieder aufgelegt. Es war sehr
ausführlich und enthielt mehrere Übungskarten.
-
Be expert with map and compass (Björn Kjellström, Gründer der Fa. SILVA) enthielt auch einen Übungskompass
- xxxxx, Linke, wahrscheinlich das beste zeitgenössische Werk. Der
Autor organisiert auch praktische Übungen in der freien Natur.
Siehe auch das
Trainingsmaterial der US-Army für den Linsen-Kompass sowie die Bibliographie.
Beispiele von alten Kartentaschen für den
militärischen Einsatz oder den anspruchsvollen Wanderer (
"Tourist"
im alten Sinne - siehe unter VERSCHIEDENES/Terminologie). Manche
besaßen
durchsichtige Innenwände, andere hatten Einsätze
für
Zeichenmaterial wie Farbstifte, Radiergummi, Lineal usw. ).
Man trug
sie entweder umgehängt mit einem Schulterriemen oder mittels
kurzer Riemen am Pferdesattel, an einem Motorradlenker usw.
Andere
hatten sogar einen eingebauten Kompass.

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
|
"Schwedentasche"
(s.u. Katalog)

|
Datenblatt
Ledertasche mit durchsichtigen Innenwänden, geklebtem Kompass
und
Schulterriemen
(Frankreich, 1920er J.)
- Inhalt: Karte (1:20.000) vom Gebiet östl. von
Paris, um Drancy herum, Typ 1889, datiert von 1928.
- Abmessungen: 230 x 140 mm
- Außentasche für Notizbuch (Ausbildungsheft von
französischen Artilleristens,
1929) |

|
"Meldetasche" (Wehrmacht)

|
Datenblatt
Ledertasche mit Einsätzen für Zeichenmaterial
Die sogenannte Meldetasche der Wehrmacht.
- Zwei Innentaschen, zwei Bänder zur Befestigung an einem
Sattel, Lenkrad usw.
- Deutschland, 30er/40er J.
- Abmessungen: 270 x 190 mm
Abb. r. aus: Eisenschmitt, Karte
und Gelände, Ausg. 1939
|
Kasper & Richter
(s.
K&R)

Weitere Beispiele unter MORIN, RICHER, SECRETAN |
Modernes
metallisches Instrument eines unbekannten Herstellers - vermutl. eine
deutsche Firma
(Definition : siehe VERSCHIEDENES / Glossar)
Datenblatt
- Abmessungen: 140 x 21 x 13 mm
- Gewicht: 87 g |
Militärisches
Instrument eines nicht identifizierten Herstellers - vermutl.
Österreich
Kastenbussole für Visiertheodolit
(siehe Bild rechts)
 |

Theodolit von CARL ZEISS, von den tschechischen Streitkräften
weiterverwendet. |
Datenblatt
- Abmessungen: 75 x 21 x 12 mm
- Gewicht: 35 g |
Henry Kater war ein britischer Offizier und Wissenschaftler (s.
Portrait).
Er wird
als der wahre Erfinder des Prismenkompasses betrachtet. Als Astronom
interessierte er sich für die Ermittlung der genauen
Position des Meridians. Er hatte die
Idee, die hintere Visiervorrichtung eines topographischen
Kompasse (meistens nur ein Schlitz in einem Diopter) durch
eine abnehmbare
Halterung zu
ersetzen, in der ein Spiegel und eine Linse eingefasst waren, um die
Sonne oder einen Stern in einem anderen Spiegel auf der
gegenüberliegenden Visiervorrichtung zu beobachten. Die
Teilungen auf der Kompassrose waren hierzu spiegelverkehrt gedruckt.
Prototypen
(s. Bild r.)
und eine kleine Serie
wurden 1811 von
Thomas
JONES angefertigt
.
Die Spiegelhalterung ist in einer Ecke der Holzschachtel untergebracht.
Seine Idee wurde ein Jahr später von
Schmalcalder
patentiert, der das System verbesserte, indem er ein
umklappbares echtes Prisma mit Vergrößerungseffekt
verwendete.
Das Instrument wurde der britischen Admiralität noch ein
Jahrhundert später 1915 vorgeführt (
Auszug
aus dem Protokoll).
Das französische
Conservatoire
National
des Arts et Métiers (CNAM, Paris)
führt in seinem Bestandskatalog einen Kompass, der im
späten 19. Jh.
von Morin gefertigt wurde, als "
KATER-Kompass
(deutsches Modell!)" auf, obwohl es sich dabei um ein typisches
Schmalcalder-Modell mit Prisma wie dasjenige
von
F. Barker
& Son handelt.
Steckbrief: Ehem. schweizer Unternehmen (mehr darüber
HIER
- s. a. Kategorie MARSCHKOMPASSE).
Das unten abgebildete Instrument ist das Ergebnis einer
Zusammenarbeit mit
RECTA.
Es
handelt sich um ein
Sitometer.
Dieses Instrument stammt aus CH-Armeebeständen. Er ist in
einem robusten Lederetui verstaut und ist auf der Rückseite
mit einer Schlaufe zur Befestigung an einem Gurt ausgestattet.
Mit
BÜCHIs
Modellen vergleichen.
Bild rechts: Kompass mit Rohrlibelle, ca. Mitte des 19. Jh.
(Foto Markus Jakob)

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
Fotos
Jürgen Zieringer |
 |
Modell
SITOMETER 85
Datenblatt
- Abmessungen: ... x ... x ... mm
- Gewicht: g
- Tritiumbeleuchtung,
Detailangaben am Gerät H-3. 6 mCi/C14 90 µCI. Dies
bedeutet, dass er eine eigene innere Beleuchtung auf der Grundlage von
Tritium (H3) besitzt, und eine gewisse Radioaktivität
ausstrahlt.
(Handbuch
auf Wunsch erhältlich) |
Steckbrief: Früheres US-Amerikanisches Unternehmen
(für mehr Informationen
HIER
klicken).
S. a. Taschenkompasse

(Foto J. Galasso - Zum
Vergrößern, Bilder anklicken) |

Dieser Kompass wurde für die US-Army durch das Engineers
Department beschafft.
|
Datenblatt
- Abmessungen: ... x ... x ... mm
- Teilung: 360 Grad
- Gehäusematerial: Aluminium, anthrazitfarben lackiert
- Anpeilvorrichtung: Blechlamelle in einem Schlitz im Lid
- Fertigungsperiode: 1909 |

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |

Dies ist ein
so genannter Forestry compass, d.h. ein offizieller Kompass der
US-Forstbehörde.
|
Datenblatt
- Abmessungen: 83 x 75 x 18 mm
- Gewicht: 190 g
- Teilung: 360 Grad, linksdrehend
- Einstellbereich für Missweisung: +/- 32,5 Grad, so dass
dieser Kompasstyp vom entferntesten Ende der Ostküste der USA
bis zum westlichsten Punkt Alaskas eingesetzt werden kann (s. a. LIETZ).
- Neigungsmesser in Grad
- Gehäusematerial: Aluminium, anthrazitfarben lackiert
- 1930er J.? |

Keuffel & Esser Version des berühmten BRUNTON POCKET
TRANSIT COMPASS.
(Alle Fotos Copyright A. Sancho Urbina - Privatsammlung) |

Der Norden wird hier mittels einer Lilie und nicht eines Sterns
dargestellt.
(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
Bedienungshandbuch
 |
Dem BRUNTON POCKET TRANSIT
nachempfundener Kompass

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
Datenblatt
- Gehäuse: Aluminium
- Teilung: 360 Grad, linksdrehend
- Abmessungen: 75 x 70 x 30 mm
- Gewicht: 235 g
Diese Variante wurde ca. 1943 auf der Bassis des Patents aus dem Jahr
1926 gefertigt. Es war die erste Version, die nicht von David Brunton
selbst, sondern von Carl M. Bernegau für Keuffel &
Esser entwickelt wurde. Die einzigen Unterschiede betreffen die
Visierhilfen. Die Löcher sind rund und etwas kleiner als beim
Originalmodell. Außerdem wird das am Deckel befestigte Visier
nach Innen zum Spiegel hin gefaltet.
Fotokopien der Bedienungsanweisung sind auf Anfrage erhältlich
(siehe BOUTIQUE). |

(Detailansicht
des Zifferblattes:
Bild anklicken)
|

(Fotos:
G. de Villèle - Privatsammlung)
|
Modellname RECON
Keuffel-&-Esser-Version
eines
Kompassmodells, das auch von Warren Knight (später?) gebaut
und unter
dem
Namen CRUISER bekannt wurde. Die Fa. LEUPOLD hat (1957?) ein
ähnliches
Modell ebenfalls im Sortiment gehabt.
Die Tabelle an der Innenseite des
Deckels (Quadrat mit 36 Feldern) soll an eine neuartige Verteilungs-
und Nummerierungsmethode für rechteckige
Grundstücke in neu zu besiedelnden Gebieten (westlich von
Virginia Ende des 18. Jh.) erinnern, die der
damalige Gouverneur und spätere 3.
Präsident der USA Thomas Jefferson anstelle
des
bisherigen Systems festgelegt hatte, das auf natürlichen
topographischen Grenzen
wie Flüssen und Bergen beruhte. Jedes
Grundstück in
den Siedlungen (Townships) sollte 640 acres messen, d.h. 1 Quadratmeile
bzw. 2,58998 km².
Datenblatt
- Gehäuse: Aluminium
- Teilung: 360 Grad, linksdrehend sowie 4 Quadrante
- Abmessungen: 90 x 100 mm
- Gewicht: ? g
- Fertigungszeitraum: Mitte des 20. Jh.
- Verstellung der Kompassrose zwecks Berücksichtigung der
Missweisung an der Rückseite mittels Schlitzschraube (Bild:
siehe LEUPOLD-System)
|

Theodolit 19. Jh.
Fotos
Jaypee - Privatsammlg.
|

|
Im
Katalog für das J.
1913 waren Kompasse auf 19 S. aufgelistet:
Mining
Compass,Surveying Compasses, Geologist's Compass, Prismatic
Compasses, Sight Compasses, Compasses with Clinometer, Boat Compasses,
Special Pocket Compasses, Pocket Compasses, Timber Cruiser Compass,
Foresters' Compass. |
Steckbrief:
K&R ist ein deutsches
Unternehmen (mehr
Information
HIER).
Als Nachfolger von WILKIE fertigt
K&R die
gleichen
Kompasse
sehr hoher Qualität und beliefert namhafte Firmen wie z.B.
Eschenbach. Die aktuelle Produktpalette von
K&R umfasst zahlreiche moderne Systeme.
Siehe auch
Marschkompasse sowie die Website dieses Unternehmens.
|
K&R
's Website enthält auch ein
Kompetenzzentrum. Dort finden Sie alle Antworten auf
technische Fragen zum Umgang mit dem
Kompass:
(Zugang zum
Kompetenzzentrum:
Bild anklicken). |

Modell MERIDIAN PRO
mit verstellbarem Prismensystem,
flüssigkeitsgedämpft (thermoelastische Fluidkapsel).
Dieses Instrument ist eine Weiterentwicklung von WILKIEs Originalmodell
MERIDIAN PRO.
Dieser hochwertige Kompass wurde uns freundlicherweise
von der Firma
K&R überlassen.
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|

Datenblatt:
- Abmessungen: 99 x 63 x 30 mm
- Gewicht: 210 g
- Dosenlibelle
- Steigungsmesser mit Prozent und Grad-Skala (weiß auf
schwarzem Grund)
- Umrechnungstabelle für 360 Grad, 6400 Strich, Steigung in
Prozent sowie Breite/Entfernung an der Unterseite (in der Masse
geprägt).
- Material von Gehäuse und Deckel: Metall, schwarz
- Fluoreszierende Marschskala. Beim neuesten Modell leuchtet auch die
Kompassscheibe. |
Steckbrief: italienisches Unternehmen.

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken) |
Modell KONUSTAR
- Optischer Linseatik-Kompass
Das Gehäuse entspricht demjenigen des MERIDIAN PRO-Modells von
WILKIE. Der
Pendelneigungsmesser des MERIDIAN PRO-Prismenmodells wurde
hinzugefügt. Im Deckelglas ist das Visiersystem mit einem
Entfernungsmesser und einer kleinen Linse zur präziseren
Anpeilung von Objekten versehen.
Datenblatt
- Abmessungen: 100 x 65 x 30 mm; Gewicht: 305 g
- Teilung: 360 Grad, rechtsdrehend
- Dosenlibelle
- Neigungsmesser: Pendelsystem, Grad und Gradient, angegeben in 3
Sprachen: Deutsch, Italienisch, Spanisch
- Gehäusematerial: Aluminium
- Hergestellt in der Volksrepublik China |

(Zum
Vergrößern, Bild anklicken)
 |

 |

Die Helligkeit der Leuchtfarbe
dient auch zum Ablesen
des Neigungsmessers
 |
Modell TRAVEL
Ungewöhnlicher Linseatik-Kompass
Datenblatt
- Abmessungen: 85 x 60 x 28 mm
- Gewicht: 130 g
- Teilung: 360 Grad / 6400 Strich, rechtsdrehend
- Neigungsmesser: zweimal 90 Grad (rote und schwarze Ziffern), im
Ruhezustand arretiert, im Dunkeln ablesbar
- Kurvenmesser mit 3 Skalen:
(1:25.000, 1:50.000, 1:100.000)
- Deckel: Visiersystem mit Entfernungsmesser
- Seitliches Korn-/Kimmesystem für Neigungsmesserpeilungen
(neben dem Kurvenmesserrädchen)
- Gehäusematerial: Kunststoff
- Hergestellt in der V.R. China |

Beschreibung: Dieses Instrument wird verwendet, um Entfernungen auf
Karten zu messen. Es besteht aus einem Rädchen, das
über ein
Untersetzungsgetriebe mit einem Zeiger verbunden ist. Mit dem
Gerät wird (nach Nullrückstellung des Zeigers) der
Verlauf
verfolgt. Die Entfernung wird in cm und in Zoll angezeigt.
Manche Kompasse sind mit einem integrierten Kurvenmesser ausgestattet,
die Skalen für mehrere Maßstäbe aufweisen -
siehe
hierzu insbesondere
Breithaupt
(Modell Cokil)
und
Peigné (Metall-Version von Ladois).
Das rechts gezeigte Instrument (Baujahr ca.1950-60) weist auf
einer Seite Skalen für direktes Ablesen der Entfernungen auf
Karten in den
Maßstäben 1:20.000, 1:40.000,
1:80.000 und 1:100.000 auf während sich auf
der anderen Seite Skalen für die
Maßstäbe 1:25.000, 1:50.000, 1/75.000
und 1/200.000 befinden.
(Bild rechts zum
Vergrößern anklicken )
|
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|
(Fotos tyntyla26)
|
Altes englisches
Instrument
Bezeichnung: ROTA METER
Datenblatt
- Durchmesser: ca. 25 mm
- Äußere Skala: 12 Zoll (= 1 Fuß)
- Innere Skala: 25 Fuß
- Gehäuse: Silber, Datierung durch Punzen:
Birmingham 1896 |
|
(Zum
Vergrößern, Bilder anklicken)
|
(Fotos Sergey Habarolog)
|
Russisches instrument
Datenblatt
- Durchmesser: ca. 3 cm
- Skala 1 (Bild links): Zentimeter und Kilometer
- Skala 2 (Bild rechts): Zoll und Wersten (1 Werste = 3500 m)
- Gehäuse: Bakelit (1940?) |


(Zum
Vergrößern, einzelne Bilder anklicken)
Instrument
mit Kompass und kombinierter Anzeige (cm und Zoll) sowie Bleistiftmine.
|


Das Lederetui kann mittels einer Klammer an eine Jackentasche
angehängt werden. |
Datenblatt
- Messbereichszifferblatt- und Kompassdurchmesser: 35 mm
- Länge: 11,5 mm
- Kurvenmesser-Meßbereich:
100 cm / 100 km bzw. 39
Zoll (Skala inches
to
miles) |